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On The Job (Schweden)
Erzählt bitte mal etwas über Euch und Eure Band. Wir sind vier Kerle aus dem schwedischen Blekinge. Unsere Besetzung ist folgendermaßen: Aron an den Drums, Chris übernimmt Gesang und Gitarre, Masse an der Gitarre und Ola bedient den Baß. Wir starteten das Projekt nach einigen Bieren und zu Beginn 2009 hatten wir alles beisammen, um zu proben.
Einige von Euch waren schon vorher bei Sinner Since Birst dabei. Warum löste diese sich auf? Ziemlich schnell war On The Job geboren. Entstand die Idee bereits vor der Auflösung von SSB, oder kam die Idee zur Gründung von OTJ erst danach? Bei SSB fehlte zum Schluß die Inspiration und die Luft war irgendwie raus. Die Auflösung kam nach der Gründung von On The Job.
Eure Lieder auf myspace gefallen mir sehr gut. Kommen diese Songs irgendwann mit auf euer Debut? Die vier Lieder in englischer Sprache auf unserem myspace-Profil kommen mit auf unser erstes Album. Allerdings denke ich, daß wir sie nochmal neu einspielen.
Erzählt uns etwas zu den Plänen Eurer Debut-EP. Ja, es ist ganz witzig... Wir fragten bei „Contra Records“ an und sie waren wirklich interessiert mit uns zu arbeiten. So soll die EP mehr oder minder als Promoscheibe fürs erste Album herhalten. Wir sind nicht sicher, wie Ihr sie in die dreckigen Griffel bekommen könnt, schaut einfach öfter mal auf unser myspace-Profil.
Schweden bringt in letzter Zeit eine Menge an guten Punk- und Oi!-Bands hervor. Wie ist die Freundschaft und Kameradschaft untereinander? Die schwedischen Bands halten in der Regel alle zusammen und helfen einander. Wir sind mit einer Menge anderer Bands hier in Schweden befreundet.
Neben anderen Bands aus Eurer Heimat höre ich gerne Battle Scarred und Antipati. Könnt Ihr was über die beiden Bands sagen? Antipati sind wirklich feine Kerle und sehr gute Freunde von uns. Battle Scarred kennen wir leider nicht persönlich, aber sie machen großartige Musik.
Wie sieht es in Schweden mit Konzerten aus, habt Ihr Probleme dort welche zu organisieren? Eigentlich gibt es dabei keine Probleme. Und die letzten Jahre lief einiges an guten Shows. Viele Konzerte fanden mit ausländischen Bands als Hauptact statt.
Bekommen wir die Möglichkeit, Euch noch dieses Jahr live in Deutschland zu sehen? Hoffentlich schaffen wir es, dieses Jahr noch nach Deutschland zu kommen, um dort zu spielen. Wenn wir können, spielen wir natürlich auch gerne in anderen Ländern. Aber wir werden sehen, was die Zeit bringt...
Erzählt mal was über Eure Texte und Einflüsse. Die Einflüsse sind ganz klar im Rock'n'Roll, Punk und Oi! angesiedelt. Die Texte sind meist über Dinge, die uns aufregen oder aufheitern.
Was ist für Euch der beste Punk- oder Oi!-Song aller Zeiten und warum? Es ist uns wichtig, Euch 'ne klare Antwort zu geben, aber es ist auch nicht einfach. Trotzdem würden wir sagen, daß es auf jeden Fall etwas der 4 Skins ist.
Die Skinheadszene feiert dieses Jahr ihren 40jährigen Geburtstag. Was bedeutet der Kult für Euch? Wir haben eine Menge vor, um den Anlaß würdig zu feiern und das ist uns wichtig. Wir sind erstaunt, daß er so lange lebt, haha. Sicher bedeutet uns der Kult eine Menge und es ist geil, mitunter Skinheads zu treffen die schon 60 sind.
Seid Ihr auch von der traditionellen Skinheadmusik wie Early Reggae, Ska oder Soul angetan und was sind Eure Favoriten? Hauptsächlich hören wir Punk und Oi!-Musik. Aber wir haben auch keine Probleme damit, mal gute alte Ska- und Reggaemusik zu hören. Es ist schwer, da nun Favoriten auszuwählen, da es eine Menge guter Musiker darunter gibt. Allerdings ist Laurel Aitken ein großartiger Künstler (gewesen) und er ist der Godfather of Ska!
Auf Eurem myspace-Profil habt Ihr das Logo „Drink beer, fuck politics!“. Seid Ihr lediglich Biertrinker oder mögt Ihr auch Jägermeister? Ich weiß, daß alle skandinavischen Bands dem Jägermeister nicht abgeneigt sind, haha. Yeah, das stimmt. Und wir lieben ebenfalls Jägermeister... Es ist aber ein sehr gefährliches Getränk und wird für uns ebenfalls zur Gefahr und wir machen dann verrückte Dinge, haha.
Patriotismus ohne Vorurteile ist in jedem Land das Normalste von der Welt, nur in Deutschland nicht. In Eurer Aussage scheißt Ihr auf Politik. Wie steht Ihr zum Patriotismus? Gut, als erstes einmal: Wir lieben unser Land, allerdings brauchen wir dafür nicht das Etikett „Patriotismus“. Wichtiger ist aber von guten Freunden und der Familie umgeben zu sein. Und da ist es doch egal ob es ein Land ist, oder der Ort der Geburt.
Okay Freunde, nun ist Zeit für abschließende Worte. Cheers! Danke für das Interview und die Unterstützung der Szene. Seid so frei und guckt auf unser Profil, hier bekommt Ihr News und anderes Zeugs zu lesen und zu hören. Prost an Euch alle!
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