Lion's Pride (Belgien)

Hallo Jungs, bitte gebt unseren Lesern einen kleinen Einblick in Eure Band.

Lion's Prideging im Mai 2000 aus der Asche der Band Division99 hervor. Der Moment, als eine ständige Besetzung zustande kam, war der Entschluß unter dem Namen Lion's Pride weiter zu arbeiten. Der Name verweist auf die mittelalterlichen flämischen Banner und beinhaltet den Stolz des kulturellen Erbes, Herkunft und Tradition, eine Ode an die Patriotenseele. Die Bandmitglieder sind Veteranen in der Szene und sind in verschiedenen Bands aktiv gewesen (und sind es immer noch).

In den späten '70ern und frühen '80ern, spielte der Bassist und Sänger Gunther Theys in mehreren Oi!-, Punk- und Hardcoregruppen wie Capital Scum, No Survivors, Addix. Inzwischen gewann er mehr Anerkennung mit dem obskuren Gothic-Act Danse Makabre und der Black-/Heavy-/Folk-Metalband Ancient Rites, mit denen er mehrere Alben rausgab. Mit Gründung von Division 99 wollte er auf eine aktive Weise zu seinen frühsten Wurzeln zurückkehren. Es dauerte Jahre, um die richtigen Leute zu finden.

Originalgitarrist Franci spielte seit den 80ern in Hardcore-, Oi!- und Metalbands und mit Lion's Pride fand er nun eine Band, wo er fühlt, daß seine Arbeit ernst genommen wird. Jedoch gab es Meinungsverschiedenheiten und seit April 2003 gehen die Band und Franci wieder verschiedene Wege.

Schlagzeuger Rony ist ein Veteran in der Szene und hat in verschiedenen Metal- und Crossoverbands gespielt. Seit den 80ern half er bei verschiedenen Rockbands aus. Sowohl Gunther, als auch Rony sind zusätzlich noch bei der Metalband Iron Clad aktiv. Nachdem wir einige Zeit einen zweiten Gitarristen suchten, trafen wir auf Raf, der seine Wurzeln in der Metalszene hat. Vorher spielte er als Bassist bei Excess of Cruelty und Aegrimonia und ist Mitbetreiber des radikalen Death/Blackmetal Plattenlabels "Wood-Nymph Records". Im Jahre 2003 beendeten Lion's Pride und Raf die Zusammenarbeit, da Raf sich von anderen Musikstilen angezogen fühlte.

Durch ein Vorspielen im selben Monat kam Bastiaan zu Lion's Pride, er ist ein Sessiongitarrist, der vorher in diversen Gruppen gespielt hat. Die Band sah sich nach einem weiteren Gitarristen um und fand diesen in Sander, der von der Metal-/Rockband XEAH kam.

Im Oktober 2006 trat der Ancient Rites-Bassist, Domingo Smets, Lion's Pride bei und ersetzte damit Bastiaan, welcher aus Zeitmangel ein paar Monate vorher die Band verließ.

 

Eure erste Veröffentlichung "Stand and defend" ist großartig und der Sound ist sehr professionell. Wie lange spielt Ihr schon zusammen und spielten die Bandmitglieder vorher schon in anderen Bands?

Wie bereits in der Biographie erwähnt, spielten alle Mitglieder vorher schon in anderen Bands, bevor wir Lion's Pride gründeten. Diese Bands waren und sind XEAH, Gracefallen, Ancient Rites, Iron Clad etc. Es ist unser Ziel, vorantreibende Musik aus dem Herzen, aber mit dem technischen, disziplinierten und tiefgehenden Ansatz von einer Veteranenband zu spielen. Wir nahmen das Album in einem professionellen Studio mit einem guten Produzenten auf und betraten das Studio gut vorbereitet. Die meisten Lieder wurden in einem Take aufgenommen. Gesangspartien, Soli, Tasteninstrumente und Hintergrundgesänge wurden gesondert aufgezeichnet. Es gab ein vernünftiges Budget, aber auch die Tatsache, daß wir erfahrene Musiker sind, trugen dazu bei, dieses professionelle Ergebnis zu bekommen.

 

Welchen Stil hat Eure Musik, ich finde, daß es ein melodischer Metalstil ist?

Lion's Pride musikalisch einzuordnen, ist ziemlich schwierig, da unsere Lieder Einflüsse von so viel verschiedenen Stilen wie beispielsweise Oi!, Streetpunk, HardCore, Rock'n'Roll und Metal haben. Aggression kombiniert mit Melodie, schnelle Riffs im Zusammenspiel mit kräftigen Sound und ab und an einen melancholischen Touch. Unser Publikum ist ein sehr gemischtes und setzt sich aus verschiedenen Szenen zusammen.

 

 Auf der Compilation "The Skinheads come back!" seid Ihr mit 3 Titeln vertreten. Wie kam es zu den Liedern des Samplers?

Wir hatten einen Gig in Deutschland, wo wir dem "Streetfight"-Label positiv auffielen. So redeten sie mit unserem Label "Pure Impact", um uns für den Sampler zu gewinnen. Wie "Pure Impact", so ist auch "Streetfight" ein ehrliches Label, welches wirklich professionell arbeitet, insbesondere, wenn man es mit anderen Untergrundlabeln vergleicht.

 

Mit "Antisocial" covert Ihr einen alten Skrewdriver-Klassiker, warum gerade diesen Song? Was mögt Ihr mehr, die alten Punksachen von Skrewdriver, oder das Material ihrer RAC- und Skinheadära und warum?

Ich wählte "Antisocial", weil dieser Track pure Nostalgie für mich ist, und ich denke, daß es eines der besten Lieder der extremen Musik ist, welches jemals geschrieben wurde. Ich kaufte mir die Platte "All Skrewed up" bereits '78 und es ist immer noch eins meiner Lieblingsalben. Das Album war meine erste Berührung mit dem Skinheadkult. Ich erinnere mich, daß in den frühen 70ern ein Kind in der Schule ein Cartoon-Shirt trug, es hatte vier witzige Charaktere: Ein Hippie, ein Biker, ein Rocker und ein Skinhead. Aber ich wußte zu der Zeit noch nicht, was ein Skinhead war. Ein paar Jahre später entdeckte ich dann das Skrewdriver-Album. Anfangs dachte ich, daß es eine Punkband war. Ich wurde angezogen durch das Kompromißlose, das Unangepaßte und die oft misanthropischen Liedtexte auf dem Album, die Worte reflektierten die Ängste und Probleme von Jugendlichen perfekt, das Gefühl der Isolierung und den Wunsch nicht der Masse zu folgen. Alles wurde auf die direkte Art gesagt, was auch viele andere Punkbands auszeichnete. Es war nicht so ein pseudointellektuelles Zeugs, sondern in der Sprache der Straße und der Realität entsprechend. Die Aufnahme hat einen originellen, reinen Sound und großartige Gesangspartien. Ich mag die spätere RAC-Periode ebensogern. Die Band ging immer ihren eigenen Weg, sprach ihre Meinung frei aus, auch als sie von der Welt gehaßt wurden. Ob man sie nun mag, oder nicht, man konnte ihnen zu keiner Zeit vorwerfen, sich angepaßt wie ein Schaf verhalten zu haben. Sie standen immer zu ihren Idealen. Wahrscheinlich war es eine der meistgehaßtesten Bands auf der Welt, aber gleichermaßen auch die größte und einflußreichste Band, die die RAC-Szene je hervorbrachte.

 

Sagt uns etwas über die anderen beiden Lieder, "Brussels by night" und "Where eagles dare".

"Brussel by night" spricht die Wahrheit über die Stadt Brüssel aus, eine Realität, die du in vielen europäischen Städten finden kannst. Verbrechen beherrschen die Straßen, ausländische Banden dominieren in vielen Gegenden das Bild, die Polizei traut sich in bestimmten Gegenden nicht mehr einzugreifen, oder ist nicht fähig dazu, der Lage Herr zu werden. Brüssel ist flämischer Boden und war somit eine flämische Stadt. Heute sind die vorherrschenden Sprachen Französisch und Arabisch., seine eigene Sprache vernimmt man in Brüssel kaum noch. Unsere belgische Obrigkeit sieht es als unabhängiges Gebiet, als hätte es nie zu Flandern gehört. In Brüssel sind wir Flamen nicht mehr heimisch. Das Lied beschreibt auf ironisch-humoristische Weise die bittere Realität dieser Stadt und zu was diese geworden ist. "Where eagles dare" ist ein Tribut an den Geist militärischer Eliteeinheiten. Wir haben eine starke militärische Tradition in unserer Familie, ich diente selbst in einer Eliteeinheit, und ich kenne eine Menge Veteranen (sowohl von den ehemaligen Achsenmächten, als auch von den Verbündeten) des II. Weltkrieges. Es ist unsere Ode an Mut, Tapferkeit und Loyalität.

 

In einigen Liedern hört man den Ausruf "Oi!". Was bedeutet Oi! für Euch?

Als viele der ersten Punkgeneration sich dem Ausverkauf preisgaben, oder es für nur für kurze Zeit waren, erhob sich die Oi!-Bewegung. Sie kam aus der wirklichen Arbeiterklasse und es entstand ein neuer Sound in den Hinterstraßen. Ein Stil, der von der Musikpresse verdammt wurde und letzte Tabus brach. LP ist keine typische Oi!-Band, aber unser Stil enthält Elemente des Genres, der "Oi!"- Ausruf ist ein Tribut an den Sound, der einen großen Teil meiner Jugend prägte.

 

Welche Stelle nimmt alte Oi!- Musik in Eurem Leben ein?

Bands wie Cockney Rejects, Blitz, 4 Skins, die ich zu Zeiten sehr attraktiv fand, als die Szene eine neue, frische, energische und aufrichtige Brise brauchte und durch sie bekam. Ich schätze diese alten Bands immer noch sehr, Nostalgie spielt zu einem großen Teil natürlich mit, aber der Stil ist irgendwie immer noch relevant.

 

Ein Titel eines Lieds, von "Stand and defend", heißt "Skinhead". Was bedeutet die Skinheadszene für Euch?

Ich betrachte die Szene gerne als die letzte Subkultur, die nicht kommerzialisiert wurde, dies wird auch nicht passieren, da die Medien schon dafür sorgen werden. Besonders die RAC-Szene scheint das letzte Tabu zu sein. Ich beziehe mich auf die ehrliche und aufrichtige Einstellung zur Freundschaft, die man in der Szene findet. Leider gibt es viele Streitereien innerhalb, was ein Grund für dieses Lied war, um den Gemeinsinn anzusprechen, den Schlüssel der Loyalität, Ehre und Achtung, Selbstkontrolle statt Chaos, Ordnung und Disziplin statt geistlosen Benehmens.

 

Auf Eurem Album heißt ein Lied "Germania". Was verbindet Ihr mit Deutschland?

Germanien ist das, was in alten Zeiten, die nördliche europäische Region genannt wurde, unser Teil des gegenwärtigen Landes gehörte zu Germanien. Unsere flämische Sprache ist eine germanische. Neue DNA-Untersuchungen zeigen, daß die flämischen Menschen aus Norddeutschland kommen, welche in alten Zeiten abwanderten, unsere Sprache nie latainisiert war. Wir haben einen Stammbaum zusammen mit dem deutschen, holländischen, skandinavischen Volk. Erbe, Blut, Wurzeln verbinden uns.

 

Das Lied "11th of July, 1302," ist über Euer Heimatland. Erzählt uns ein bißchen über das Lied.

Am 11. Juli 1302 fiel in Flandern eine französische Armee ein, welche aus Rittern bestand, die sich ihres Siegs sicher waren. Flämische Edelmänner und Bauern besiegten die Armee, was ein Schock für die mittelalterliche Welt in dieser Zeit war. Der Liedtext ist unsere flämische Nationalhymne. Unsere Einstellung verursacht viele Boykotte, die belgische Staatssicherheit hängt uns an den Fersen und die meisten Gigs werden verboten, obwohl unsere Lieder keinerlei verbotene Inhalte haben, aber sie sind patriotisch und genau das ist der Grund. Belgien ist ein, im Jahr 1830, von einem französisch sprechenden Bürgertum, geschaffener künstlicher Staat, und die Verwaltungen mögen keine Band wie unsere, die die Wurzeln und die Vergangenheit aufleben läßt. Vergangene Woche brachten anonyme Journalisten ein Programm über unsere Szene im nationalen Fernsehen und präsentierten Lion's Pride als gefährliche Kriminelle. Ein Minister und ein Vertreter einer Menschenrechtsgruppe diskutierten darüber, wie man unsere Plattenfirma verbieten kann und unsere Konzerte verhindern kann. Unsere Liedtexte sind eine Ode an unsere Herkunft, ohne Haßelemente zu enthalten; aber da sie sehen, daß wir größere Mengen anziehen und wir eine Anhängerschaft unter der flämischen Jugend haben und in Hinsicht auf Wahlen, müssen sie ein schlechtes Licht auf den Nationalismus werfen. Belgien ist wie der DDR-Staat und unsere Medien und Politiker jagen Patrioten. Verbrechern ist es erlaubt, sich auf den Straßen auszutoben. Sie leben von unseren Steuergeldern. Es gibt Gelder zum Bau von Moscheen, wo Islamisten, die unsere Zivilisation hassen, rekrutiert werden können und zu Dschihadkriegern ausgebildet werden. Sie lehren Selbsthaß und sehen nicht, daß unsere Zivilisation untergeht. Unsere Konzerte werden von der Geheimpolizei überwacht, Polizei provoziert Gewalt, um unsere Konzerte zu zerschlagen, während die Gewalt auf Ravepartys ganz normal ist, diese werden ja vom Staat finanziert. Organisatoren von Oi!-Konzerten wagen es nicht, wegen der Boykotte und des mittelalterlichen flämischen Banns, Lion's Pride, zu buchen. Wo ist ihr Stolz? Jugendklubs verbieten unsere Gigs. Wir sind in einer isolierten Position, aber es interessiert mich nicht. Ich werde zum Zielobjekt von Bedrohungen per Mail, Drohbriefen, Boykotte, Drohungen und unfairer Behandlung. Viele Leute hassen uns, uns interessiert das nicht. Lion's Pride unterwirft sich keiner Diktatur der Political Correctness. Alles, was wir wollen, ist unsere alte Kultur und Zivilisation zu erhalten, die Leute auf unsere Geschichte aufmerksam zu machen. Wir sind keine Band des Hasses, wir sind eine Band des Stolzes. In diesen modernen Zeiten wird dies leider als Verbrechen betrachtet.

 

Könnt Ihr etwas zur Szene in Eurem Land erzählen?

Es gibt viele Bands bei uns, wie Les Vilains, in der ich den Baß zupfe. Convicted, Headcase, The Pride, Stormwolf, Short Cropped, Kill Baby, Kill!. Aber ich hörte, daß mehrere Bands nur kurzlebig sind.. Es gibt das legendäre "Kastelein"-Skinheadlokal in Brügge, wo viele Gigs stattfinden. Durch die gegenwärtige Hexenjagd werden mehr und mehr Gigs verboten. Klubs wollen uns nicht haben, weil wir im "Kastelein" spielten und weil wir ein RAC-Konzert mit WARLORD absolvierten. STIGGER ist ein alter Freund von uns und wir schätzen seine Arbeit. Die Ironie ist, "De Kastelein" und RAC-Organisatoren sind die einzigen, die es wagen, uns zu buchen. Die Oi!-Szene und Jugendklubs, die uns erst ablehnten, klagen nun darüber, daß wir auf diesen Gigs spielen und sagen, daß sie uns zukünftig boykottieren. Es ist eine befremdende und unfaire Situation. LP ist eine unabhängige Patriotenband, aber Medien, Verwaltungen und Produzenten boykottieren uns. Wir leben in einem freien Land. Das alles wird LP nicht stoppen, ich beuge mich keinem Druck von Außen!

 

Wie sieht es mit neuem Material aus? Wann wird es neue Veröffentlichungen geben? Welchen musikalischen Weg geht Ihr in Zukunft?

Wir waren fast so weit, nach zwei Jahren wieder ein Studio zu betreten, als Gitarrist Bastiaan beschloß, die Band zu verlassen. Es kostete uns eine lange Zeit, einen guten Ersatz zu finden. Wir brauchten eine Menge von neuen Tracks und werden schließlich bereit sein, ein neues Album aufzunehmen. "Pure Impact" ist daran interessiert, auch das neue Album zu produzieren und ich hoffe, daß diese dem Druck standhalten. Es gibt auch mehrere andere Labels, die an uns interessiert sind. Musikalisch wird es wieder eine gute Mischung geben, aber jene, die unser erstes Album mochten, werden nicht enttäuscht werden.

 

O.k. das ist alles. Zeit für letzte Worte.

Danke für das interessante Gespräch. Ich wünsche Dir viel Glück mit der "Meinungsfreiheit". Es war mir ein Vergnügen, mit Dir zu sprechen. Achtung & Stolz.

 

Seid so frei und besucht unsere Netzseite:

http://users.skynet.be/lionspride

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Lion’s Pride (Belgium)

Hello guys, please give our readers a short band audiance.

Lion's Pride was formed in May 2000 rising out of the ashes of Division 99. The moment a steady line-up was achieved the band decided to continue working under the name of Lion's Pride. The name refers to the medieval Flemish banner and taking pride in cultural heritage, ancestry and tradition, an ode to the patriot soul. The bandmembers are veterans in the scene and have been active in various bands (and still are).

In the late '70s/early '80s bassplayer/vocalist Gunther Theys played in several Oi!, Punk, Hardcore bands such as Capital Scum, No Survivors, Addix. Meanwhile he gained more recognition with the obscure Goth act Danse Macabre and Black/Heavy/Folk Metal band Ancient Rites with which he released several albums. By forming Division 99 he wished to return in an active way to his earliest roots. It took years to find the right people.

Original guitarist Franci, aka Sisse, has been playing in Hardcore, Oi! and Metal bands since the '80s and with Lion's Pride he seemed to have finally found a band where he felt his work was perfectly understood. However in April 2003 the band and Franci parted ways due to personal differences.

Drummer Rony also is a veteran in the scene and has played in various Metal and Crossover bands since the '80s, he helped out several rock bands as a recording artist as well. Both Gunther and Rony are also active in the Heavy Metal band Iron Clad. After looking for a second guitarist for some time, the band was joined by Raf who has his roots in the Metal scene, having played bass in Excess of Cruelty and Aegrimonia and having co-owned a radical Death/Black Metal record label Wood-Nymph Records. In August 2003 Raf and Lion's Pride ended collaboration as Raf felt like exploring other musical fields.

An audition was held and the same month Bastiaan joined Lion's Pride, a session guitarist who has been active in several bands before. The band kept on looking for a second guitar player and by October 2003 the right guy to join the Lion's Pride ranks was found in Sander of Metal/Rock band XEAH.

October 2006 Ancient Rites bass player Domingo Smets officially joined the band to replace lead guitarist Bastiaan who had left the band due to a lack of time several months earlier.

 

Your first output "Stand and defend" are great and the sound is very professionally. How long plays you together and have your members play in other groups before Lions Pride? Plays some members now in other bands?

As explained in the biography above we all have been active musicians before we formed Lion’s Pride and still are active in other bands such as XEAH, Gracefallen, Ancient Rites, Iron Clad etc…It is our aim to play straight forward music from the heart but with the technical, disciplined and tight approach of a veteran band. We recorded the album in a professional studio with a good producer and entered the studio well prepared. Most songs were recorded in one take. Vocals, solos, keyboards and backing vocals were separately recorded. There was a reasonable budget but also the fact we are seasoned musicians contributed to achieve a professional result.

 

What style is your music, I find it was a melodic metal style?

Musically Lion's Pride is quite difficult to place as our songs draw influences from such different styles such as Oi!, StreetPunk, HardCore, Rock'n'Roll and Metal. Aggression combined with melody, catchy riffs performed with a powerful sound and sometimes even a melancholic touch. Our crowd is a mixed one attracting people of different scenes.

 

On the Compilation "The Skinheads come back!" you are represent with 3 songs. How came it to your output for the Sampler?

We had played a gig in Germany which left a positive impression on "Streetfight Records", so they approached us to appear on their compilation. Like "Impact", "Streetfight Records" are an honest label that works professionally; specially compared to many other labels in the underground they offer quality.

 

With "Antisocial" you cover an old Skrewdriver classic song, why this song? What likes you more on Skrewdriver, their early Punkthings, or the stuff as RAC and Skinheadband and why?

I chose "Antisocial" because that track is pure nostalgia for me and I think it’s one of the best songs written in extreme music. I bought "All Skrewed Up" back in ’78 and it still is one of my all time favourite records. The album was my first introduction to the Skinhead phenomenon. I do remember a child at school wearing a cartoon shirt in the early 70’s; it had four funny characters drawn: a hippy, biker, rocker and skinhead. But I did not know what a Skinhead was back then and the child wearing the shirt didn’t know either, until I found the Skrewdriver album a few years later. Initially I thought it was a Punk band. I was attracted by the uncompromising, non pose aspect and the often misanthropic lyrics on the album, the words reflected teenage angst perfectly, the feeling of isolation and not wanting to belong to the masses. All was presented in a more direct way compared to most other Punk bands, not at all pseudo intellectual but rooted in street wise reality. The record had an original, pure sound and great vocals. I like the later RAC period as well. The band always made a difference, spoke their minds while being hated by the world. Regardless if one likes them or not, one cannot accuse them of being sheep. They stood their ground. Probably the most hated band in the world, at the same time the biggest icons ever of the RAC scene.

 

Tell us a bit over the other two songs "Brussels by night" and "Where eagles dare".

"Brussels by Night" tells the reality about the city of Brussels, a truth one can find in many European cities. Crime ruling the streets, foreign gangs dominating entire areas, police not allowed or unable to deal with the situation. Brussels situated on Flemish soil used to be a Flemish city. The current replacing mayor speaks two languages: French and Arabic. In Brussels one can hardly hear our language anymore; our Belgian authorities declared it an independent department as if it never belonged to Flanders. In Brussels we Flemish no longer are at home. The song describes in an ironic, humoristic way the hard reality of the city and what it has turned into. "Where Eagles dare" is a tribute to the Spirit of Military elite forces. We have a strong military tradition in our family, I served in an elite unit myself and know many veterans (both axis and allies) of WWII. It is our ode to courage, bravery, loyalty.

 

In some songs I hear the call "Oi!". What are Oi! for you?

When many of the first generation Punk bands turned commercial or called it a day, out of the streets the Oi! Movement did rise. A real working class generation emerged, a new sound of the back streets. A style spit out by the music press, condemned, a last taboo. L.P. is not a typical Oi! Band, but our sound contains elements of the genre, the Oi! Call is a tribute to the style that coloured a great part of my youth.

 

Which place had the old Oi!-music in your life?

Bands such as Cockney Rejects, Blitz, 4 Skins I found very appealing in times when the scene needed a new, fresh, energetic and honest breeze. I still appreciate these old records a lot, nostalgia plays a big part of course but somehow the style is still relevant.

 

A title of a song from "Stand and defend" named "Skinhead". What are the Skinheadscene for you?

I like to see the scene as the last subculture that is not commercialized, it cannot be commercialized either because of the negative publicity it always receives by the media. Especially the RAC scene is the last taboo. I relate to the straight forward attitude and friendship one can find in the scene. Unfortunately there is a lot of infighting, which is one of the reasons we wrote the song, to appeal to the common sense and codes of loyalty, honour and respect, self control instead of chaos, order and discipline instead of mindless behaviour.

 

On your album one song called "Germania". What binds you with Germany?

Germania is how in ancient times the Northern European region was called, our part of the current country belonged to Germania. Our Flemish language is a Germanic one. Recent DNA investigation showed that Flemish people come from Northern Germany who migrated in ancient times, our language never was latinised. We are one tribe with German, Dutch, Scandinavian folk. Heritage, blood, roots bind us.

 

The song "11th of July, 1302" is about your native country. Tell us a bit over the song.

On the 11th of july 1302 Flanders was invaded by a French Army consisting of knights who were certain of their victory. Flemish nobles and peasants defeated the army which was a shock to the medieval world of that time. The lyrics are our Flemish National Hymn. Our stand causes many boycotts, Belgian state security is on our tail, and most gigs are banned while our lyrics do not contain forbidden aspects but are patriot. Belgium is an artificial state created in 1830 by a French speaking bourgeoisie and the authorities do not like a band like ours that cultivates the roots and past. Last week anonymous journalists made a program about our scene on national TV and Lion’s Pride were presented like dangerous criminals, a minister and a representative of an equal rights group were talking about how to forbid our record company and our gigs. Our lyrics are an ode to our ancestry without containing hate elements but as they see we draw larger crowds and have a following amongst Flemish youth and with the elections coming up they want to put Flemish Nationalism in a bad light. Belgium is like a D.D.R. state and our media and politicians hunt patriots. Criminals they allow to walk the streets, they even raise funds from our tax money to build mosks where Islamists who hate our civilization can recruit Jihad warriors. They cultivate self hate and don’t see our civilization is going down. Our gigs are crowded with secret police, riot police ready to pull out while the riots happen at rave parties sponsored by the authorities. Even Oi! Promoters don’t dare to book Lion’s Pride afraid of our medieval Flemish banners and the boycotts. They book foreign patriot Oi! Bands, they never dare to book us. Where is their pride? Youth clubs ban our gigs. We are in an isolated position but I don’t care, I am used to hate mail, boycotts, threats, unfair treatment. Many people hate us, we don’t care. Lion’s Pride will not submit to political correct dictatorship. All we want is to preserve our ancient culture and civilization, make people aware of their heritage, we are not a hate band, we are a pride band. In these modern times it is considered a crime…

 

Can you tell us a bit over the scene in your country.

There are many bands such as Les Vilains in which I play bass, Convicted, Headcase, The Pride, Stormwolf, Short Cropped, Kill Baby, Kill!. But I heard that several bands are calling it a day. There is the legendary "Kastelein" Skinhead pub in Bruges where many gigs are taking place. With the current witch hunt more and more gigs will be banned. Clubs won’t have us because we played "" and because we did a RAC gig with WARLORD, STIGGER is an old mate, and we appreciate each others’ work a lot. The irony is "Kastelein" and RAC promoters are the only ones who dare to book us and afterwards Oi! and youth clubs who refused us in the first place complain we accepted these other gigs and say they will boycott us in the future. It is a strange and unfair situation. LP is an independent patriot band but media, authorities and promoters boycott us. We live in the land of the free indeed. It will not stop LP, I never submitted to outside pressure.

 

How it shows with new material? When came a new output? Which musically way goes you in future?

We were almost ready to enter studio two years ago when guitarist Bastiaan decided to leave the band. It took us a long time to find a good replacement. We need a couple of new tracks and will finally be ready to record a new album. "Impact" said to be interested in releasing the new album but I hope with the authorities on their back they will not shut down. There are several labels interested though. Musically again variety shall be offered but those appreciating our first album will not feel disappointed.

 

Okay that’s all. Time for last words.

Thank you for this interesting conversation. I wish you the best of luck with "". It was a pleasure talking to you. Respect & Pride.

Feel free to visit our website at:

http://users.skynet.be/lionspride

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