Iron Fist (Deutschland)

Laut Eurer Internetseite sucht Ihr einen neuen Gitarristen. Wollt Ihr das Lineup erweitern, oder hat sich jemand aus der Band verabschiedet? Gebt doch mal einen kleinen Einblick in die Bandgeschichte und sagt was über vorige Besetzungen bis zur jetzigen Zusammensetzung.

Chris: Hallo! Also, gegründet haben wir uns im September 2004, damals noch ohne Schlagzeuger! Die Besetzung lautete Icke an der Gitarre, Martin am Bass und ich, Chris, übernahm den Gesang. Diese Besetzung wurde im Januar 05 durch Schmog am Schlagzeug komplettiert. Leider hielt dieses Line-Up nur wenige Wochen und Schmog wurde durch Kimbel ersetzt. Im Januar 06 kehrte Schmog wieder in die Band zurück und übernahm den Gitarrenpart von Icke, der die Band zu dieser Zeit verlies. Zusätzlich zum Gesang übernahm ich nun auch die Rhythmus-Gitarre, so dass wir in folgender Besetzung das Demo "Aussenseiter-Rock" und unsere Debüt-Cd "Wir spielen für euch" einspielten: Martin (Bass), Schmog (Lead-Gitarre), Kimbel (Schlagzeug) und Chris (Gesang, Gitarre). Nach den Aufnahmen entschied sich Martin die Band zu verlassen und seither kümmert sich André um den 4 Saiter. Vor wenigen Wochen trennte wir uns nun von Schmog und somit sieht die Besetzung folgendermaßen aus.

André, Bass

Kimbel, Schlagzeug

Chris, Gitarre, Gesang

Leider hatten wir immer wieder Probleme mit Besetzungswechseln, was immer sehr ärgerlich ist und uns auch immer weit zurück wirft, aber die Probleme haben ja auch andere Bands zurzeit und auch diesmal werden wir wieder gestärkt aus der Sache rauskommen.

 

Vor dem Album „Wir spielen für euch" hatte ich noch nichts von Euch gehört. Brachte aber in Erfahrung, daß es schonmal ein Demo gab. Kam davon etwas auf das Album, wenn nicht, warum?

Chris: Das Demo "Aussenseiter Rock" nahmen wir im Februar 06 in Ludwigshafen auf. Darauf waren folgende 3 Stücke die auch sonst nirgends drauf sind

„Aussenseiter-Rock",

„Gewinner nicht Verlierer",

„IRON CREW"

Das Demo erschien in einer Auflage von 150 und dürfte nirgends mehr zu bekommen sein. Zumindest weiss ich jetzt keinen Mailorder, der das Teil noch wirklich hat!

 

Erzählt den Leuten, die Euch (noch) nicht kennen, mal etwas über Eure Texte.

Chris: Mmh, eigentlich kann man sich ja auch einfach unsere Lieder anhören, dann könnten wir uns das sparen.

Ich behaupte mal Iron Fist steht für Musik mit durchdachten Texten die sich von den 08/15-Oi/Punk Saufen, Ficken, Trallala-Sachen weit abhebt. Aber natürlich wissen wir auch, dass es im Leben nicht nur die ernste Seite gibt und die schönen Seiten des Leben werden dann auch mal besungen. Hört einfach mal rein, dann könnt ihr euch am Besten selbst euer Urteil bilden!

 

Mit dem Lied „Gerechtigkeit" sprecht Ihr ein ernstes Thema an und man kann nie oft genug nach härteren Strafen verlangen. Kann man so ein Lied live bringen, wo die Leute eigentlich nur feiern wollen?

Chris: Klar kann man das Lied live bringen. "Gerechtigkeit" ist eins unserer beliebtesten Stücke auf der CD und auch live würd ich sagen, dass es sehr gut ankommt. Zum Feiern haben wir ja dann immer noch das ein oder andere Stimmungslied parat und somit hält sich da die Waage und jeder kommt auf seine Kosten.

 

Ist „Thorsten B." nur eine fiktive Person, oder gibt es ihn wirklich und warum das Lied über ihn?

Chris: Ja den Thorsten gibt es wirklich, also keine fiktive Person. Der is sowas von real, das glaubst du gar nicht, hehe. Weiss auch im Moment nicht, ob er in Freiheit verweilt oder wieder seinen ersten Wohnsitz (Knast) aufgesucht hat. Ich ging bis zur 7. Klasse mit ihm gemeinsam in die Schule. Er hat es sich mit seinem Einfallsreichtum einfach über die Jahre verdient, dass ihm mal jemand ein Lied widmet, hehe.

 

Ihr seid bei „Skins on Attack" unter Vertrag. Wie kam der Deal zustande? Hattet Ihr erst ein anderes Label in Aussicht und wie zufrieden seid Ihr mit der Zusammenarbeit?

Chris: Wir waren noch nicht wirklich auf der Suche nach einem Label, da wir unserer Meinung nach noch nicht soweit waren, schon ne komplette CD aufzunehmen. Da ich den Jan aber kannte und ihm unser Demo sehr zusagte, fragte er nach, ob wir nicht Lust hätten eine komplette CD aufzunehmen. Wir haben dann nach kurzer Überlegung auch zugesagt und gingen 3 Monate später dann ins Studio um die ersten Songs einzuspielen.

Die Zusammenarbeit mit "Skins on Attack" verlief nicht so, wie wir uns das erhofft hatten und wurde Anfang dieses Jahres auch im gegenseitigem Einvernehmen beendet. Wir hegen aber auch im nachhinein keinerlei Groll gegen Jan, da es ja auch seine erste Produktion war und da macht man halt mal Fehler. Immerhin hat er uns ja auch die Chance gegeben eine CD aufzunehmen. Schöne Grüße an dieser Stelle an dich Jan, falls du das hier lesen solltest!

Angebote für unsere nächste Scheibe haben wir auch schon, also kein Grund Trübsal zu blasen.

 

Einige Bands und Label legen großen Wert darauf gegen irgendwas zu sein, oder müssen ihre Ansichten allen und jeden aufdrücken (siehe die vielen Antiparolen und Pro-Irgendwas-Sprüche auf Platten, CDs und in Katalogen). Würdet Ihr Euch zu sowas hinreißen lassen?

André: Wir sind ja sowieso gegen alles und jeden, hehe! Nein im Ernst. Wenn man Ansichten zu irgendwas hat, sehe ich nicht so das Problem das auch nach außen hin zu vertreten. Aber ich denke deine Frage ging jetzt mehr so in diese GNWP Richtung was man ja doch mehr und mehr sieht wie du schon sagtest auf Platten, CD´s, Flyern und was weis ich noch wo.

Ich denke als Skinhead Band sollte man es nicht nötig haben sich mit irgendwelchen Logos zu schmücken, nur das auch der letzte merkt, das Skinhead doch nicht gleich Nazi ist. Sicherlich ist es für jede Band schwierig mit solchen Vorurteilen zu kämpfen, aber wer sich aus solchem Gerede von Leuten die von der Szene sowieso keine Ahnung haben wirklich was macht, hat meiner Meinung nach die Szene verfehlt. Von daher käme es für mich jetzt nicht wirklich in Frage unter irgendwelchen Anti-Irgendwas Parolen Musik zu machen.

Wie gesagt wir haben unsere Meinung und wer die wissen will, soll sich unsere Lieder anhören und nicht nach Logos aufm Cover suchen!

 

Viele alte Briten Punk- und Oi!-Bands reformieren sich, teilweise mit zweifelhafter Besetzung (Sham 69 ohne Jimmy Pursey) oder sehen für Skinheadbands gar unmöglich aus (lange Haare) und singen von Skinheads u.ä. Wie steht Ihr dem gegenüber?

André: Für mich ist das einfach nur unnötig. Die sollten sich besser in der Versenkung halten. Ich persönlich kam bisher nur in den "Genuss" die Cockney Rejects mal live zu sehen. Ein Erlebniss, was ich mir besser erspart hätte. Alte Männer in breiten Hosen und umgedrehten Basecaps. Yeah this is British Oi!

Nene, also ich brauch sowas nicht. Da hör ich mir doch lieber die alten Songs an und stell mir die Leute vor, wie se früher so waren.

Chris: Tja, Einigen wird da das große Geld die "Rückkehr" zu ihren alten Wurzeln versüßt haben, denk ich mal. Das es auch anders, sprich qualitativ hochwertiger geht haben Cock Sparrer ja jetzt bewiesen. Ansonsten brauch ich keine der abgehalfterten reformierten Bands aus England...

 

Nennt mir mal Platten oder CDs die Euch schon über Jahre begleiten und nennt Gründe dafür.

Chris: Ohje, das ist schwer zu sagen, da es viele Sachen gibt die ich jahrelang gerne gehört habe, aber heut ansich überhaupt nicht mehr hören kann.

Aber durchgehend gerne gehört werden von mir: Böhse Onkelz (hauptsächlich bis zur "Es ist soweit", aber auch noch einiges was danach kam..), Cock Sparrer´s „Shock Troops" und auch Rabauken bereichern jeden Frühschoppen..

Bands die hoch im Kurs stehen bei mir, aber noch nicht unbedingt zum alten Eisen gehören sind:

Roots´n Boots,

Schusterjungs,

Broilers,

Krawallbrüder

Skinflicks

Stomper 98

und natürliche meine eigene Band. Kann mich an den neuen Lieder gar nicht satt hören ;)

 

Fühlt Ihr Euch alle der Skinheadszene (was für eine Frage?!?) zugehörig und was bedeutet sie für Euch?

André: Jo also ich glaub so seit ich 16 bin, fühl ich mich da ganz wohl, auch wenn sich mein selbstverständniss der Szene gänzlich gewandelt hat wenn ich das mit den Anfängen vergleiche. Da ging der Horizont eben noch nicht wirklich über die paar üblichen Deutschen Oi-Bands hinaus (Loikaemie, Broilers usw.),. Naja und heute gehören diese Bands für mich schon lange nicht mehr dazu, was jetzt nicht heißen soll, dass die schlechte Musik machen. Nur mit dem Way of Life hat das ganze nun wirklich nix mehr zu tun.

Aber was bedeutet die Szene für mich. Ich will nicht sagen alles, denn das trifft dann mehr auf Freunde und Familie zu, aber sie macht dann doch schon nen großen Teil von meinem Leben aus. Die Musik ist geil, selber Musik machen noch viel besser und die Party´s und Konzerte am allerbesten. Und das schöne ist man trifft ja grad auf Konzerten immer wieder neue nette Leute mit denen man sofort irgendwie auf einer Wellenlänge liegt. Ich weiß nicht, ob das in anderen Szenen auch so ist. Ich würde mal sagen ich hab meine Entscheidung ganz gut getroffen und hoffe, dass es noch lange so weitergeht.

Chris: Die Szene bedeutet viel, aber längst nicht mehr alles. Wenn man Frau und Kind, sowie ne 6 Tage-Woche Arbeit hat, bleibt einem auch nicht mehr viel Zeit, sich um den ganzen Tratsch der in der Szene vorherrscht zu kümmern, bzw. es gibt dann doch noch wichtigere Dinge, mit denen man sich beschäftigt. Aber natürlich ist die Szene nach all den Jahren immer noch fester Bestandteil von meinem Leben und ich möchte auch kein Teil einer anderen sein. Immerhin ist der Kult ja auch der Hauptgrund dafür, dass es unsere Band überhaupt gibt.

 

Der Kult feiert ja nun bald 40 Jähriges. In welcher dieser Zeitspanne hättet Ihr gerne mitgemischt, oder ist es schon in Ordnung jetzt Skinhead zu sein? Oder, um anders zu fragen, welche Ära der Skinheadgeschichte war bzw. ist für Euch die beste?

André: Welche die beste war, kann ich nicht beurteilen, da ich das ganze ja nicht mitgemacht hab. Ich habe noch grade so die End-90er erlebt. Wenn auch ein Jahr noch als Punk, aber das zähl ich jetzt mal mit.

Es ist halt immer schön, wenn man ein paar geschichten von älteren erzählt bekommt von den 80er oder 90ern, als alles noch nicht so verkrampft war. Klar hätt ich das gerne miterlebt, aber was soll man machen. Dafür gibts ja die schöne Force of Hate Seite im Netz. So muss die junge Generation halt irgendwie Geschichte aufarbeiten. So werden wie damals wirds wohl leider nicht mehr. Eher schlimmer. Manchmal hat man ja das Gefühl das diese Subkultur langsam verkommt, wenn man sich anschaut was sich heute so alles Skinhead schimpft. Da hoffe ich dann immer grade bei denen die jetzt damit anfangen und gleich auf "Oberproll-Domestos-5cm breite Hosenträger Oi-Skin" abgehen, dass die schnell irgendwas dazulernen oder schnell verschwinden wie es ja meist der Fall ist.

Chris: Ich denke egal in welcher Zeit man gerne gelebt hätte, Abschaum und Dreck gabs zu jeder Zeit genauso wie Spaß, gute Leute und Partys. Ich finde halt, dass in der Zeit als ich anfing (Mitte der 90er) alles lockerer war, aber das wird wohl nicht gerade wenig an einem selbst liegen. Mit 15 sieht man das Leben halt nicht so ernst wie bspw. mit 30 Jahren. Von daher schieb ich das jetzt nicht auf die Szene, sondern denke eher, dass das Alter meine Sicht eher verändert hat, als die Szene sich selbst..

 

Wie sieht es mit der Szene in Eurer Gegend aus? Wo kann man hingehen und was sollte man anschauen, wenn man in Eurer Gegend ist?

André: WENIG! NIRGENDS! AM BESTEN NICHTS!

Wobei anschauen in unserer Gegend kann der Kulturbegeisterte doch schon einiges. Von einer Kirche im Felsen die dann auch noch Felsenkirche heißt (wie einfallsreich), über eine alte Burgruine und überhalb der Felsenkirche (idealer Ort für Suizidgefährdete) und das Schloss gleich nebendran, bis hin zu, in Deutschland einmalig, absolut menschenleeren Fußgängerzonen, in denen man eigentlich nur Edelsteine kaufen kann zu absolut überteuerten Preisen. Aber das wissen unsere freundlichen Nachbarn aus Holland ja nicht, die jeden Sommer über unsere Stadt herfallen, wie die Heuschrecken damals in Ägypten.

Aber sonst isses ganz schön hier.

 

Viele Bands spielen ja häufig auf Festivals, wo sie immer nur ein kurzes Set runter spielen dürfen. Ich persönlich finde Konzerte mit 2-3 Bands besser. Wie seht Ihr das?

André: Genauso!

Chris: Ich bevorzuge auch kleine Konzerte vor großen Festivals, aber wer auf ein Festival geht, tut dies doch eher wegen den Leuten und dem drumherum als wegen den Bands. Die schaut man sich dann meiner Meinung nach besser in voller Länge auf nem "normalen" Konzert an.

 

Viele Festivals werden von großen Marken beworben und es spielen Szenebands dort, in Mainstreamkatalogen (z.B. „E.M.P.") bekommt man Szenemusik, teilweise kriegt man selbst bei „Saturn" und „Mediamarkt" Alben von Szenebands, einige „Zines" tauchen im Buchhandel und Bahnhof („Plastic Bomb") auf und alles unter dem Deckmantel „Unkommerziell und szenelike". Viele Bands wissen davon sicher nichts, oder lassen es geschehen. Allerdings gibt es genug Leute, die diesen Ausverkauf der Ideale mit Argwohn sehen, auch wenn man mit der Zeit gehen sollte. Wo beginnt für Euch der Kommerz und was muß man heutzutage durchgehen lassen?

André: Is doch klar, dass es das Plastic Bomb am Bahnhof gibt. Dort gibts ja schließlich auch die Kundschaft, die das Teil liest.

Naja was diese Dinge wie EMP und so angeht, find ich persönlich jetzt kein Drama dabei. Jeder der Musik macht, ist doch froh, wenn seine Musik auch verkauft wird. Ob nun jemand unsere CD in nem super Underground Skinhead Store oder beim EMP bestellt ist mir an sich ziemlich egal (ok unsere CD gibts nicht beim EMP). Kommt doch auf die Musik an. und die ändert sich ja nicht.

Kommerz beginnt für mich ab dem Zeitpunkt, an dem man sich und seinen Idealen selber untreu wird und nur noch drauf aus ist, vor möglichst vielen Menschen in möglichst großen Hallen zu spielen und dabei möglichst viel Geld zu verdienen. So seh ich das zumindest.

 

So Jungs, genug genervt. Euch weiterhin viel Erfolg mit der Band und macht weiter so. Die letzten Worte gehören Euch!

Chris: Vielen Dank für das Interesse an unserer Band. Wir arbeiten derzeit an unserer neuen CD, auf die ihr euch schonmal freuen könnt. Wir hoffen, dass es nächstes Jahr (2009) was wird. Viel Spaß weiterhin mit deinem Fanzine, Meik!

Es grüßen die Jungs von IRON FIST

www.ironfist-streetrock.de

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Iron Fist (Germany)

According to your internet side you look for a new guitarist. Do you want to enlarge the Lineup or has somebody said goodbye from the band? Give a small insight into the band history and say what about previous occupations up to the present composition.

Chris: Well, we have based the band in September 2004, at that time still without a drummer! The lineup was Icke at the guitar, Martin at the bass and I, Chris as singer. This lineup was completed by Schmog at the drums in January 05. Unfortunately, this Line-Up kept only few weeks and Schmog was replaced by Kimbel. January 06 Schmog returns into the band and took the guitar part of Icke, which left the band to this time. In this formation: Martin – bass, Schmog – lead guitar, Kimbel – drums and I am Chris on guitar and as singer, we make the Demo „Aussenseiter Rock" („Outlaw Rock") and our Debut-CD „Wir spielen für Euch" („We play for you"). After the release Martin left Iron Fist and now are Andrè on bass. For a few weeks left Schmog the band and now we are:

André, bass

Kimbel, drums

Chris, guitar, singer

Unfortunately, we had problems with band changes which are always very angry and always throw far back us, too again and again but yes also other bands have the same problems at present and, this time, we are strengthened again out, too the thing come out.

 

Before your CD „Wir spielen für euch" I heard nothing about you but I heared that you still have an Demo. Are songs from the Demo on the Debut-album, if not why?

Chris: The Demo is from 2006 and we took it in Ludwigshafen. The following 3 pieces were at the Demo and not otherwise. „Außenseiter Rock" („Outlaw Rock"), „Gewinner nicht Verlierer" („Winner not loser") and „Iron Crew".

The demo turned up in an edition of 150 and I think it is not more available. I don't know an mailorder who has some of the Demo in stock.

 

Tell the people who don't know you something about your songs.

Chris: Mmh, it was easier to hear our songs and I must not say something about our songs.I claim Iron Fist for music this one suits himself without typical lyrics about Oi/Punk, drink, fuck, tralala. Our songs are more. But of course we also know that there is not only the serious side in the life and the beautiful sides of the life are sung of once, too. Hear us and you can for yourself vote.

 

With the song „Gerechtigkeit" ("justice") you mention a serious topic and we can never often ask for harder punishments. Is it right to bring this song live, when the crowd want have fun?

Chris: Of course can we sing this song live. „Gerechtigkeit" is one of our favorite songs on the CD and I would say also live a good song. For the partytime we have other songs and everyone come on his cost.

 

Are "Thorsten B." only a fictiv person or is this song about a real person?

Chris: Yes, of course, Thorsten are a really real person. Do you don't believe it! I don't know if he was yet in jail (his first flat...) I went with him together up to the 7th class to school. He simply has earned himself with his imaginativeness over the years that somebody dedicates a song to him once, hehe.

 

You are at "Skins on Attack" under contract. How did the deal take place? Did you have only another label in view and how content were you with the cooperation?

Chris: We didn't have search at the time for a label, because we feel not ready for an CD. I knew Jan and he like our Demo, so he asked us if we want took a CD. After a short time we say yes.3 month later we are in studio and took the songs for our Debut.

The cooperation with "Skins on Attack" didn't proceed so as we had hoped for this and we stopped the cooperation at beginning this year from both sides. We have no anger against Jan, because it was his first output. He give us also a chance to took up a CD. Best regards to you, Jan, if you read this here.

We have already offers for our next record, no reason to go back.

 

Some bands and label put great value to be against something or for something. See on flyer or cover „against something" words... Is this a thing for you?

André: We are anyway against everything and everybody hehe! No seriously. If one has views to something, then I think he can say this. However, I think your question means the GNWP-logos and so on. I think that Skinheads must not tell everyone for what cause he stand or against which side he is. We don't need logos to say that a Skinhead are not a Nazi. Surely it is not easy for a band to live with this prejudice because most of this things was spread from wankers without knowledge of our scene and culture we should give a shit on this. So is it not the question for us to play under a banner for this or against this. Who would know our view should hear our music and must not search on the cover for a sign...!

 

Many old bands from Britain reform their once good bands now. Some of them with doubtful lineups (Sham 69 without Pursey) or they look like Hippiebands (long hair) and sung about the feeling of Skinheads. Your statement about this?

André: For me this is simply unnecessary. They should be in the sinking. I had the „honour" to see the Cockney Rejects live. An „honour" I can good loose. Old men in wide trousers and basecaps on the false side. Yeah this british Oi!

No no, that is not my thing. So I like to hear the old songs and think how the guys was in early time.

Chris: The large money call so they think and so they come back so I think. That it not must be so bad, shows the way of Cock SParrer. I need no cheap and bad reunion bands from England.

 

What records or CDs are for you since years evergreens and why?

Chris: Oh this is hard to say. I have so many records which was for years an classic thing but today I can't hear this records...

But all the time I can hear Böhse Onkelz (till the „Es ist soweit" album and some after that), Cock SParrer's "Shock Troops" and also Rabauken enrich every morning drinking.

Bands these highly are in the course but absolutely are not part of the old iron yet are:

Roots'n' boots

Schusterjungs

Broilers

Krawallbrüder

Skinflicks

Stomper 98

and natural my own band. I can't hear enough of the new songs...;-)

 

Would you say you are a Skinheadband (stupid question, or not?) and what is the scene for you?

André: Well, I think since I was 16 years old I feel good to be in this scene. But I see many things now with other eyes. In early times my horizon goes not over the typical German Oi!-bands like Broilers, Loikämie etc. Today this bands are not more an peace of it. It not mean that they play bad music but it is not more music for this Way of Life.

What are the scene now for me? I cannot say all, thats are friends and family, but the scene are a big room in my life. The music are great, to play music is much better and the partys and gigs are the greatest for me. Also a good thing is that you find at concerts every timepeople with the same wavelength. I don't know if it is in other scenes also. I say that I have vote the best way and I hope still for a long time

Chris: The scene are much for me but not all. With wife and child and a 6 days working week is not enough time to hear all things from the scene and have a pure scenelife. Some things are more important now as the scene. But the scene are also a important thing of the life and I wouldn't miss it. The scene are a main reason that our band exist.

 

The cult celebrates 40-years next year. In which of this period of time would you a part of this or is it okay to be yet a Skinhead? Or to ask differently which era of the skinhead history was the best one for you?

André: Which one the best was, I cannot say because I was in early time not a part of this. I have still alive the end 90s so and one year of this as a Punk but this I count also.

It is glad to hear the stories of the older mates from the 80s and the 90s, a time who all not so straight. I would clearly than a part of it, but we can't turn back the time... For those it give the site from „Force of hate" in the internet. The young generation just must process the history so. Rather bad. Sometimes one has the feeling for what that this subculture dilapidates slowly, if one looks what the scene are today. Every guy can say he was a Skinhead. We can only hope that the prolls with domestic jeans, 5 cm braces learn fast or left our scene.

Chris: I think, we have all the time scum and trash at the scene but also fun, good guys and good times. The mid 90s are easier as the time now, but this is also the age of me self. With 15 years are the life not so serious as with 30. So I don't say it was the scene, I say it was my age to see things with other eyes as in the 90s.

 

How does it show with the scene in your area? Where must a visitor go or what must the tourist see?

André: A little bit! Nowhere! I say nothing!

But the culture enthusiastic can already something look in our area. A church in a rock, called rock church. An old castle ruin and over half (an ideal place for suicide...) an other castle. And, once in Germany, total empty shoppingstreets..., here you can only buy expensive diamonds and so on. Our friendly neighbours from Netherlands don't know that and come every summer in masses like the grasshoppers in Egypt. But it is nice hear...

 

Many bands frequently play on festivals and they can only play a short set. I find for myself concerts with 2-3 bands better as festivals. What is your statement?

André: Just the same!

Chris: I prefer also small concerts ahead of great festivals but who goes on a festival does this sooner because of people and this around than because of the bands anyway. Bands you better see on a full concert.

 

Many festivals are advertise from big mainlabels and there play bands from the scene. In mainstream list you can order scene music and some CDs you can buy in big music markets. Some Zines you can buy at the station kiosk and all under the label non commercial and scenelike... I think that not all bands are know that. But many guys see this commercial thing with critics. What's for you commercial and what we must tolerate?

André: I think it was normally that you can buy the „Plastic bomb"at the station kiosk because the readers come from there...

I find it not bad when bands had their CDs in mainstream lists because it is good for every band to trade their CDs. If the listeners buy the stuff in a „great underground store" or „EMP" is for me not a drama. The main thing was the music and this is not another than, or? A commercial line is for me if the ideals not the same and the bands want to play only in big halls or in front of thousand visitors.

 

So guys, 'nough said! Keep on the good work. The last words are yours.

Chris: Many thanks for the interest in our band. At present we work on our new CD and you can pleased for it. We hope that it was next year if the new album comes out. A lot of fun furthermore with your fanzine, Meik!

Best greetings from the boys of IRON FIST

www.ironfist-streetrock.de

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