Dem Dennis sein Plattenschrank…

Auch online mal ein paar Schmankerl aus Dennis seiner Plattenkiste...

 

Diverse „The Skinhead Reggae Singles“ (Sampler)

Ich höre da schon wieder einige meckern und grummeln,. „Wie kannst Du nur so einen Scheiß besprechen?“ „ Bla bla bla.“ Aber das ist mir auch egal! Es muss ja diese Musik nicht jeder mögen oder hören. Aber jeder, der Skinhead ist oder sich zumindest so nennt, sollte akzeptieren, daß Reggae und Ska genauso zum Skinheadkult gehört wie z.b. Oi!, Streetpunk, RAC und was weiß ich nicht noch alles. Aber nun mal zur Platte. Hier hatte „Spirit of 69 Records“ die glorreiche Idee ein paar Alte Hits von „Torpedo Records“ nochmal auf Vinyl zu pressen. Auf schwarzem Vinyl reihen sich hier 15 Lieder dicht an dicht. Da dürfte wohl für jeden was dabei sein. Mit von der Partie sind u.a. The Hot Rod all Stars, Les Foster, Bovver Boys und Reid`s Allstars usw. Zur Aufmachung der Platte gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, denn sie ist schlicht und einfach gehalten. So gehört sich das auch für so eine Platte. Wer also auf traditionellen Skinhead-Reggae steht und noch einen abwechslungsreichen Sampler sucht ist mit dieser Platte Gut bedient.

 

The Cliches „Monkey see, Monkey do“

Dank der bunten Zauberwelt von myspace war die LP schon Monate vorher angekündigt. Laut der Aussage im Internet sollte die Platte im gleichen Stil wie der Vorgänger sein. Das war für mich der Grund, daß ich vor lauter Nervosität das Teil vorbestellte. Mein Warten sollte sich lohnen. Die Schweden sind ja nicht nur für ihre großbusigen Blondinen und schwedischen Hackbällchen bekannt, sondern auch für hammerguten Streetpunk und Oi! Das spiegelt sich auch in dieser LP wieder. Der Stil ist in der Tat so ziemlich derselbe geblieben. Clean gespielte Gitarre und grollende donnernde Basslinien. Kurz gesagt 'ne Gute Mischung aus alten Skrewdriver und den Templars. Die 11 Lieder (+1 Bonustrack) sind allesamt mit englischen Texten versehen und handeln vom Skinheadsein (saufen, ficken, kloppen.) Die Aufmachung kann sich auch durchaus sehen lassen. Das Cover ist gezeichnet und auf der Rückseite findet man ein paar Fotos von der Band. Die Texte sind auf einem Beiblatt auch mit an Bord. Erschienen bei „Randale Records“.

 

The Last Resort „You'll never take us“ („Skinhead Anthems 2“)

Als ich mal wieder auf einem Streifzug durch den Elektrodiscounter „S....n“ war, fiel mir die CD in die Hände. Erst wollte ich gar nicht rein hören, da mir das Re-Union Album noch schräg im Magen lag. Irgendwie konnte ich mich dann aber doch noch dazu durchringen. Zum Glück kann ich nur sagen. Denn nach den ersten Klängen waren meine Zweifel wie weggeblasen. Muss aber an dieser Stelle sagen das ich mir die CD nicht gekauft habe. Erstens bin ich ja nicht so der CD-Sammler und zweitens sind mir knapp 18 Euro zu teuer. Als ich dann wieder zu Hause war, wollte ich mir das gute Stück natürlich gleich online bestellen. Aber was musste ich feststellen? Noch nicht lieferbar! Lange Rede kurzer Sinn. Inzwischen dreht das blaue Vinyl unzählige Runden auf meinem Plattenspieler. Das gute Stück ist zwar „modern“ produziert, aber vom Stil her absolut angelehnt an die Klassiker vom „Skinhead Anthems“-Album. Auf der LP befinden sich 14 Lieder, die alle Hitcharakter haben. Die LP ist in 3 Farben erhältlich und jede Farbe ist auf 333 Stück limitiert. Selbst an der Aufmachung finde ich nix zu meckern. Beim Frontcover hat man sich am „Skinhead Anthems“-Cover orientiert, was aber keineswegs platt wirkt. Die Innenhülle wird von vielen neuen und alten Fotos geziert. Texte sowie Grüße gibt es natürlich auch zu lesen. Erschienen ist die Platte bei „Street Justice Records“. Von mir gibt es volle Punktzahl. Wer nicht zugreift hat selber Schuld.

 

Brutal Attack „The Real Deal“

Bei der LP handelt es sich um neues Material der R.A.C.-Legende. Ich bin zwar bei der Bandbesetzung nicht mehr so ganz auf dem Laufenden, aber dennoch glaube ich erkannt zu haben, daß von der Urbestzung nicht mehr all zu viel übrig geblieben ist. Wie dem auch sei... Brutal Attack steht drauf, Brutal Attack ist drin. Musikalisch wie auch vom Gesang her ist die Scheibe 'nen echter Knaller. Der Gitarrist hat auf alle Fälle sein Handwerk gelernt. Der haut ein Solo nach dem anderen raus, daß es schon bald lästig wirkt. Textlich wie gewohnt R.A.C. Die 10 Titel sind auf schwarzes Vinyl gepreßt, das auf 540 Stück limitiert ist. Mit der Aufmachung hat man sich ordentlich ins Zeug gelegt. Das Cover ist voll in Farbe und beidseitig bedruckt. Auf dem Beiblatt sind die Texte abgedruckt und Fotos gibt es auch genug zu sehen. Die LP ist bei „4u Vinyl“-Records erschienen.

 

West Side Boys „Oi! The Years“

Zeitgleich mit dem neuen Album wurde diese Pic. LP bei „Randale“ angekündigt. Hier handelt es

sich nicht um neues Material der Franzosen, sondern um eine Pressung von so ziemlich allen relevanten Klassikern. „Randale-Records“ ist ja inzwischen bekannt dafür, Klassiker neu aufzulegen. Die Meinungen darüber sind soweit ich weiß ziemlich gespalten. Ich halte es auf jeden Fall für 'ne gute Idee. Denn wer damals nicht zugegriffen hat, oder nicht die Kohle hat sich die Ep`s usw. zu ersteigern, kann für kleines Geld alles auf einen Schlag ergattern. Soweit ich raushöre wurden die 14 Lieder noch mal überarbeitet (schade). Trotz der Überarbeitung haben die Hymnen wie: „Hooligans“, „Paris“ uns „Skinhead“ nichts von Ihrem Biss verloren. Zur Musik brauch ich wohl nicht mehr viel schreiben. Kennt denke ich eh jeder. Also zur Aufmachung: Da wurde sich richtig Mühe gegeben. Die gesamte LP wird von einem alten Bandfoto geziert. Der Platte liegt ein Poster und ein Heft in Form eines Zines bei, in dem gibt es massig alte Reviews zu lesen. Texte wie Fotos sind auch mit abgedruckt.

 

West Side Boys „Boys are Back“

Wer hätte das gedacht, daß sich die glorreichen W.S.B nochmal zusammenraufen? Und dann hauen sie auch gleich noch 'nen Album auf den Markt. Da ich mit wachsender Begeisterung Franzman Oi höre und W.S.B schon immer mochte, orderte ich die Platte gleich. Der erste Blick auf das Cover sagte mir, daß von den alten Bandmitgliedern nicht mehr

viele übrig sind. Aber das sagt ja über die Musik noch nicht viel aus. Nachdem die Platte die ersten Runden drehte, waren meine Zweifel wie weggeblasen. Auch wenn der Stil nicht unbedingt der übliche Franzman Sound ist, überzeugten mich W.S.B auf ganzer Linie. Das ganze Album ist durchweg sehr abwechslungsreich. Mal etwas ruppiger mal etwas ruhiger. Auch die Dame die hinter der Schießbude sitzt, hat ihre Gesangseinlage. Meiner Meinung nach können sie an ihr altes Material nicht anknüpfen (hätte mich auch sehr gewundert). Die Platte ist echt super aufgemacht. Sämtliche Texte und Fotos ohne Ende sind auf einem Beiblatt abgedruckt.

 

Vanguard „Hard Road to Travel“

Als Erstes muss ich wohl zugeben, daß ich kein all zu großer Fan von Ami Oi! bin bzw. war. Aber nachdem das Blaue Vinyl die ersten Runden auf meinem ollen Plattenspieler drehte, war ich doch recht begeistert. 14 Titel, die mit sehr viel Druck und Power rüber kommen. Die Texte handeln größtenteils über das wunderschöne Leben der Skinheads und über die Straße. So soll es sein. Besonders gut gefallen mir Titel wie: „Brand new Boots“, „Glory“, „United“, „We are Vanguard“, „Working Men“ und „Patriot Action“. 'Ne Hörpobe gibt es z.b. unter www.myspace,com/Vanguard. Die Aufmachung ist gemäß der alten Schule. Schlicht, aber ausreichend. Schönes Cover und die Texte sind auch allesamt dabei. Erschienen ist das Gute Stück bei „Dim Records“. Auf jeden Fall 'ne super Scheibe mit der man nichts falsch machen kann.

 

The Broadsiders „Take Back the Sreets“ MLP

So. Mit dieser Platte konnte der Uhl mich schon wieder vom Ami Oi! überzeugen. Auf diesem Vinyl sind 7 Titel, von den 5 Jungs aus Texas enthalten. Die Musik ist absolut nach meinem Geschmack. Eine Mischung aus traditionellem Stiefelsound und Southern Rock'n'Roll. Nicht zu schnell und nicht zu langsam (kurz gesagt Midtempo). Gesungen wird über das Skinheadsein, Alkohol und wie soll es anders sein? Über den lokalen Fußballverein. Texte sind alle auf einem Beiblatt enthalten. Erschienen ist das ganze bei „Dim Records“.

 

Kampfzone (Erstschlag) „The Early Years ( 1994-1996)“

Hier wurden nochmal einige Kampfzone- (Erstschlag) Klassiker auf Vinyl gepresst. Proberaum- und Demo-Aufnahmen wurden nochmal im Studio überarbeitet. An der Aufmachung gibt es eigentlich nichts zu meckern. Das Frontcover ist Schlicht (so gehört es sich auch für so eine Platte) und auf der Rückseite entdeckt man recht viele Bilder aus alter Zeit. Das Vinyl enthält ein kleines Heft eine Bandgeschichte und Fotos. Die Qualität der Musik ist zum großen Teil schlecht. Aber gut, es sind ja auch Demo-Aufnahmen. Die Platte ist wohl eher was für Fans oder Sammler. Erhältlich ist das ganze in einer Sammlerauflage von 250 Stück.

 

Hais & Fiers „La Rage“

Wer mich kennt, weiß daß ich schon seit längerem den Klängen aus le France verfallen bin. Das rote Vinyl enthält 10 eigene Tracks und ein Evil Skins Cover. Wer auf schnell und sauber gespielten Rac'n'Oi! steht, ist mit dieser Scheibe gut bedient. Die Aufmachung der Platte gefällt mir durchaus gut. Das Frontcover ist gezeichnet und zeigt einen Skinhead, der einen Hip Hopper am Kragen hat. So gehört sich das auch. Auf der Rückseite gibt es ein Bandfoto zu sehen. Auf dem dazugehörigen Beiblatt sind die Texte abgedruckt und es gibt Werbung zu bestaunen. Anspieltips: „Hippies“, „Sat Congs“ (Evil Skins Cover), „Drinking Crew“ und „La Rage“. Alles in allem ist die Platte sehr gelungen. Erschienen ist das Vinyl bei „Dim Records“.

 

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