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Zine-Reviews, Bücher und anderer Lesestoff Aus Platzgründen landen hier immer nur die Reviews der letzten drei Ausgaben. „Oi! The Print“ #28
Das „OTP“ diesmal mit CD und immer noch mit dem Zusatz „One and only Drinkingclass Fanzine“ und wieder konnte ich nichts von alkoholgeschwängerten Berichten entdecken. Es gibt was über die Warriors zu lesen, leider verwurstet der Macher die Intis oft in Berichten, was dem etwas den Reiz nimmt..., der Schreiber des Innenteils des „Bandworm“-Katalogs kommt zu Wort, Mr. Review werden einem näher gebracht, über den Kriminellen Pepi Taschner gibt es was zu lesen, 'ne interessante Infa Riot Story ist an Bord, Combat 77 berichten über die China-Tour, ein Slime-Mitstreiter steht Rede und Antwort (interessant, allerdings spricht Schreiber Bomml in dem Zusammenhang über Endstufe als Dumpfbackenband; peinlich, peinlich, zumal Endstufe wenigstens das ausleben, was sie singen. Könnte hier ein Zine nennen, wo Alkohol drauf steht, aber keiner drin ist...), mit Troopers wurde gesprochen, der Tattoo-Report wird fortgesetzt, es gibt 'nen Bericht über die Landesszene und Toxpack wurden zu Wort gebeten. „Randale Records“ geben Einblicke zum Entstehen der Scheibe von Evil Conduct und Franky Flame. Doll is' diesmal nicht und die einseitige Hetze kann man sich auch schenken... Alles im bunten Cover und gutem Layout.
Kann das Zine dieses Mal auch nicht recht punkten, so finden sich auf der CD doch einige Klassiker und Perlen. Auch ist die Auswahl ziemlich international. So findet Ihr hier Bands wie The Gonads, Lousy, Junge Römer, Eight Balls, Down The Drain, Wiens No. 1, Wretched Ones und Superyob und einige andere. Das Teil kann sich hören lassen und entschädigt für die schlechten Zeilen.
„Plastic Bomb“ #67 Am Bahnhofskiosk, oder anderen „Szeneläden“, haha...;-)
Gleich vorweg eins: Die CD bespreche ich aus Zeitmangel mal net, da ich mir das kurz vor Toresschluß nicht geben muß. Das Cover ist dieses Mal lächerlicher denn je und gleicht 'ner bunten „Langnese“-Werbung aus den 80ern. Wer's braucht!!! Die Vorworte sprengen wieder den Rahmen und nicht die Ketten, sie gehen mir aber auf dieselben... Nachdem man mal wieder überall Feinde sucht, kommt natürlich wenig Produktives auf die Seiten. Allerdings geht Farin Urlaub im Interview mit den „Bomben“ net immer konform und einige Aussagen waren echt gut. Hätte nicht gedacht, daß Popstars auch noch denken... Viel mehr ist aber auch nicht lesenswert, also warten auf die neue Nummer, um dann wieder mehr zu meckern zu haben...;-)
„Stolz & Stil“ #23 stolzstil@web.de und themaniac76@web.de
Wieder ein fettes Heft aus Thüringen und das ist auch gut so. Im Gegensatz zu Micha habe ich nichts gegen ein richtig fettes „S&S“, da es zu meinen Lieblingsgazetten zählt und immer viel zu schnell durch ist. Statt Robert ist nun Zille mit an Bord, ob Robert wieder ins Boot kommt und in wie weit Zille fester Mitarbeiter bleibt, wird wohl die Zukunft zeigen. Der Lesespaß ist so oder so garantiert. Zu Wort kommen Indecent Exposure (hier scheint's, als hätte Micha ein Dauerabo in Sachen IndEx-Intis gebucht, haha... Wird aber net langweilig und paßt zum Konzibericht!), Combat 77 (auch hier wurde zugesehen, daß die Fragen sich nicht um allgemeine Sachen drehen, weil wir ja auch schon eins drin hatten, sondern man befragte die Band zur Chinatour), The Wrongdoers, Bota Gasta, „United Kids Records“ (Mecko paßt anscheinend das Cover der Ausgabe nicht und das „Kastelein“ und „Menfis“, sowie Kampfzone sind dem Mecko wohl auch ein Dorn im Auge... Anscheinend sind die Autonomen Terrorcamps, auch verharmlosend Juz genannt, oder linksfaschistische Bands wie Stage Bottles aber toll, weil ja links im Trend liegt. Dabei sind erstgenannte Orte und Bands sicher keine Extremistentreffpunkte bzw. -Band, wobei es bei letzteren schon anders aussieht...) und Frühstückspause. Lesestoff und Musik wurde unter die Lupe genommen, es ging raus zu Konzerten und auch die History des Zines wurde fortgeschrieben. Knockout geben Einblick in ihre Bandgeschichte. Auch Milchmann Stefan und kein Geringerer als der Göringer geben wieder Senf zur Wurst und runden alles schön ab. Hier wird sich nicht angepaßt und man geht auf die ganze Szene ein, so soll es sein. Sicher habe ich wieder einiges vergessen, aber das Gesagte sollte doch Lust auf Nord- oder Ostsee, auf mehr, machen, oder?!? Das Cover gefällt mir richtig gut (sehen ja jetzt schon einige anders...) und auch der Innenteil ist mehr als gut gestaltet. Pflichtlektüre für Leute mit eigener Denke!
„Feindkontakt“ #4 2,- T€ plus Porto. www.myspace.com/feindkontakt, gung@gmx.net.
Mannoman legt das Feindkontakt eine Veröffentlichungsflut vor und Gung stellt hier seine Nummer 4 ins Licht der Öffentlichkeit. Interviewt wurden Toifels Rejects, Midnaid Devils, den Konziveranstaltern von Twisc (entgegen anderer Gerüchte scheinen diese doch in der Szene involviert), Nazi Dogs & Skinfull (Dat nenne ich mal Dienst am Leser...;-) Konnte man vor kurzem die Jungs noch live bestaunen, gibt es hier gleich Nachschlach in Form eines Intis...). Man besuchte Konzerte und reviewte massig Stoff, damit Ihr was kaufen könnt, oder auch net... Die Bastelanleitung des Kinderschänders Fritzel finde ich völlig geschmacklos und daneben! Irgendwo hört dann auch der Spaß für mich auf und ich bin nun absolut kein Spielverderber und treibe es oft ziemlich bunt, aber das muß nicht sein. Darüber hinaus gibt es noch Kolumnen beispielsweise über die Vril-Theorie bzw. die Flugscheiben der Nazis. Ist zwar nicht alles meine Welt, aber muß ja auch nicht. Das Zine wird nicht nur von Mal zu Mal immer lesenswerter, nein, auch die Optik wird immer besser. Dieses Mal kommt das „FK“ mit Schutzumschlag, haha. Nicht nur von Glas zu Glas gefällt mir das Blättle immer besser...;-)
„Real Enemy“ #7
Das ist die erste Nummer des slowakischen Zines, welches ich hier in den Händen halte und ich war/bin angenehm übergerascht...;-) Leider gibt es hier eine Sprachbarriere und so kann ich nur gucken und staunen, da kuckst du, wa?!? Ja eben... Aber Picko schrieb mir, daß er bald 'ne englischsprachige Ausgabe nachlegt, dufte! Interviewt wurden Stamford Bridge, Aires & Graces, Haggis, The Fialky, „Anti-Hippie“-Fanzine und Horror Show, sowie dem „Skin Read“ Zine. Es gibt die üblichen Reviews von Zines und Tonträgern zumeist Oi! aber auch 'ne Prise Hardcore und Ska. Selbst einige deutsche Bands fanden den Weg in das Zine...;-) Konziberichte gehen von Stage Bottles und Loikämie (diese meinte ich eben nicht unbedingt, da dachte ich eher an die Besprechungen von Gerbenok und Bombecks) bis hin zum Condemned Gig in Good Old Germany, also 'ne tofte Mischung. Das Ganze kommt im Vollfarbumschlag mit bunten Bildchen und das gesamte Heft ist gute Qualität und hat 'nen super Layout, da wird man richtig neidisch!!! Könnte ich jetzt noch den Inhalt lesen, dann wäre ich vollends begeistert, so bin ich halt nur begeistert...
„Union Jack & Working Class Skins“ Split-Zine bootsandbeer@gmx.net und wcsfanzine@aol.com.
Für das „Union Jack“ ist es die nun die 7te Ausgabe. Als Erstes fiel mir auf, dass Felix sich bei den Templars bedient hat. Das Cover stammt nämlich von der Clockwork Orange Horror Show Ep. Dazu sage ich nur: Gute Wahl. Was gibt es neues beim „Union Jack“? Das Zine verfügt jetzt über ein eigenes Logo. Dieses ist auch gleich auf Seite 1 zu bewundern. Auf Seite 2 stellt Felix seine persönlichen Top 10 Hits vor. Auf 38 Seiten des „Union Jack“ Zines gibt es natürlich auch wieder allerhand Tonträgerbesprechungen und Fanzinereviews. Konzertberichte sind auch zuhauf vertreten. Unter anderem von Evil Conduct in Wegeleben, Condemned 84 in Hildesheim, Volxsturm in Wegeleben, Pflanzer in der Nähe von Salzwedel und, und, und. Ein weiterer Beitrag in diesem Heft hört auf den Namen „Sehr geehrte Damen und Herren“. Hier wird mal ein bißchen Druck abgelassen über Szenespalterei, Pc-Wahn und die Hetzerei gegen Bands von den Hosenscheissern der Antifa. Ich glaube da spricht der Schreiber nicht nur mir aus der Seele. Interviews gibt es auch noch. Und zwar mit Oi! Tonix, The Corps, The Booze Hounds und Sinners Since Birth. Für meinen Geschmack ist Felix diese Ausgabe mal wieder in vollem Umfang gelungen.
Das „Working Class Skins“ Zine haut hier die 8te Ausgebe raus. Beim Überfliegen des Inhaltsverzeichnis stellte ich sogleich fest, dass Andi sich echt sehr interessante Interviewpartner gesucht hat. Und zwar keine geringeren als Franky Flame & Superyob, die grandiosen Broadsiders und Thorsten Dietze & Crusaders. Eine mir noch unbekannte Band aus Thüringen wird auch noch mit Fragen gelöchert. Neben Interviews gibt es, wie sollte es auch anders sein?, Musikreviews und Fanzinereviews zuhauf. Außerdem fehlen natürlich auch nicht die obligatorischen Konzert- und Erlebnisberichte. Konzertberichte gibt es von Condemned 84, West Side Boys und Argy Bargy in Schramberg und dem „Oi! The Meeting“ in Wegeleben 2008. Raoul vom „United Skins“ gibt auch noch seinen Senf dazu und schreibt einen Erlebnisbericht über einen Kegelabend.
Bei dem Split-Zine kann man über Sinn und Unsinn diskutieren. Mir jedenfalls gefällt das Gesamtwerk echt Gut. Ist auf jeden Fall mal was anderes! Hier haben sich 2 meiner bevorzugten Zines vereinigt und 'nen Treffer gelandet. Mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen. Dennis
„OI! Mania“ #8 Bei einem Streifzug durch die bunte Welt bei myspace stolperte ich über das „OI! Mania“. (Kannte ich natürlich vorher schon). Kurzerhand schrieb ich Skatja an und fragte sie, ob sie an einem Tausch interessiert sei. Die Antwort kam schnell und das Zine hatte ich dann gleich 'nen paar Tage später im Briefkasten. Das Zine macht durchweg einen guten Eindruck. Schönes Schnipsel-Layout gemäß der alten Schule. Auch die Druckqualität weiß zu überzeugen. Ich habe es schon öfter erlebt, dass man bei einem Schnipsel-Layout beim Lesen total durcheinander kommt, weil die ausgeschnittenen Textzeilen kreuz und quer durcheinander geklebt wurden. Beim „OI! Mania“ ist das 'ne Fehlanzeige. Alles ist schön übersichtlich aber ohne, dass es langweilig wirkt. Dazu tragen auch sehr viele Hintergrundbilder bei. Ausgequetscht wurden Bands wie: Ek 77, Fluch, Roimungstrupp (wie immer sehr ausführlich), Visitor und Hafen. 'Ne Bandvorstellung mit Klartext, Berichte vom „OI! The Meeting“, „P&D“, „Punk im Pott“ und 10 Jahre Stomper 98. Natürlich fehlen Tonträger- und Zinebesprechungen nicht. Auch sonst gibt es allerhand Lesenswertes. Dennis
„Freies Chemnitz“ #1 Vom Titel her hat die Masse der Leser schonmal richtig geraten. Hier bekommt der Leser ein politisches A5-Hochglanzheft. Der Fokus liegt hier bei Demos, politischen Veranstaltungen und Kultur. Es gibt einige Konzertberichte, die eher in Richtung Hatecore gehen und auch die Besprechungen drehen sich nur um extreme Sachen, die nur annähernd was mit Skinhead zu tun haben. Interviewt wurden Gigi und Blitzkrieg (leider meist nur Fragen zum politischen Geschehen und weniger szenerelevantes, eine Mischung wäre wünschenswert). Alles in guter Aufmachung und Qualität, wenn auch die Schrift ab und an arg groß ist. An der inhaltlichen Mischung sollte noch gefeilt werden, sonst wird das Magazin wohl nur von extrem politischen Menschen gelesen. So wichtig auch die besprochenen Aktionen sein mögen, ist eine einfache Aneinanderreihung auf Dauer wenig unterhaltsam.
„Plastic Bomb“ #66 s.u.
Billichpapier, Scheiß-Format, Zine schonmal gar nicht und auch so nur Mist... Nee, Loi!de, so einfach mach ich es Euch nicht. Allerdings seht Ihr in der Einleitung, daß sich an der künstlichen Bombe nicht viel geändert hat. So weit, so schlecht... Dieses Mal weiß mich hier so ziemlich gar nichts zu begeistern. Von The Porters versprach ich mir viel, war aber dennoch nicht so dolle. Einzig das Inti mit Yok (machte schonmal Schlagzeilen als militant linke Version von Eläkeläiset unter den Namen Quetschenpaua) ließ sich lesen. Man zieht über Ian Stuart her und hat immer noch nicht kapiert, daß Ian Stuart am Tag des tragischen Unfalls gar nicht gefahren ist. Aber das „PB“ ist halt unbelehrbar, ewiggestrig usw. usf. Hoffe, daß ich in der nächsten Ausgabe wieder mehr zu meckern und zu lesen finde... Auchdie CD bringt nichts Besonderes hervor und verschwindet fast ungehört in den Weiten meiner Sammlung.
„Magdeburg Punx Fanzine“ #2 www.myspace.com/magdeburgpunx_fanzine, www.md-punx.de.vu und MagdeburgPunx-Fanzine@web.de
Mannomann, da haut der Jan binnen kurzer Zeit seine Nummer 2 raus, aber das ist ja net schlecht, da Lesestoff immer willkommen ist...;-) Rein optisch hat sich hier schonmal einiges getan. Das Cover zOi!gt von Lokalpatriotismus und stößt den Diktatoren über Gut und Böse sicher übel auf, Mahlzeit ihr Spinner! Befragt wurden The Clichés, Mette Nenschen, die Soifass und der Porno- Darsteller Conny Dachs. Letzteres finde ich von der Idee her schon genial, da der Gute nicht nur für filmische Untermalung der Triebbefriedigung Alleinstehender steht, sondern auch eine Punkvergangenheit hat. Es gibt Konzertberichte (beim Bericht über „Punk & Disorderly“ erfährt der Leser dann noch, wie sich sog. Szenebands als Szenepolizei aufspielen, auf Drängen von Pestpocken und SS Kaliert wurde ein Punker des Events verwiesen, diese Bands sollten sich vielleicht in Stasi, Gestapo etc. umbenennen, denn nichts anderes machen diese Spinner...), Reviews, einige Termine. Besonders hervorheben möchte ich hier noch den Beitrag über Punx und Skins in Magdeburg, welcher vom Exsänger der Verlorenen Jungs verfaßt wurde. Der Humor kommt auch net zu kurz und von der Aufmachung her ist alles schön mit Fotos und anderer Schnörkelei aufgepeppt. Freue mich schon auf die #3.
„Nobodys Hero (Heft)“ #7 3 T€, www.myspace.com/nobodysherozine.
Nu gibbet auch was Neues von Top und dat is' auch gut so. Daß Meister Top immer etwas länger für Ausgaben braucht, scheint aber bisher noch nicht allzu bekannt zu sein, da unlängst Andi von Kommando Skin fragte, ob es das Zine überhaupt noch gibt. Gibt es...;-) Ganz so lange hat diese Ausgabe ja auch nicht auf sich warten lassen. Der Zusatz „Heft“ ist übrigens im Original und ich will damit nicht erklären, was Ihr hier erstehen könnt. Als erstes fiel mir das Vollfarbcover auf, welches Zille in Angriff nahm, der ja auch schon für die „Violence“-Cover verantwortlich war. Die Farbe zieht sich dann auch durchs ganze Heft, allerdings etwas schwach im Druck. Mir sagt Oldschool, also schwarz-weiß im Heft eher zu, aber das muß jeder selbst entscheiden. Gesprochen wurde mit The Corps, Fate, Kalevalan Viikingit, Powerhäus, der Martens Army und I Don't Like You, also eine recht bunte Mischung. Dazu gesellen sich Konziberichte, massig Reviews und einige Kurzmeldungen, sowie Grüße und Danksagungen. Tolle Mischung und lockerer Schreibstil wie vom „NH“ gewohnt. Das Layout kann sich auch sehen lassen und alles ist schön mit Bildchen etc. aufgelockert. Mir gefiel das Zine schon immer und so ist es auch jetze...;-)
Nun zur beiliegenden CD: Hier kommen die Interviewpartner nochmals zu Wort und das in Form ihrer Musi, jeweils mit 2 Liedchen. So konnte ich mich gleich davon überzeugen, daß die Virtuosen hinter Powerhäus genauso gut klingen, wie deren Vorgängerbands... Kalevalan Viikingit sagen mir auch zu, Martens Army dürfte allen inzwischen ein Begriff sein und rocken gut ab. Etwas aufgefüllt wurde der Sampler dann noch mit Bands vom „Dim“-Label, so z.B. Bridgeburners, The Barons, Oi!-Tonics u.a. Schön gemischter Sampler für zwischendurch, oder zum Appetit holen.
„Feindkontakt“ #3 s.u. & www.myspace.com/feindkontakt, gung@gmx.net
Unter mir, ähm unter dieser Besprechung findet Ihr ja schon meinen Senf zur #2, hier nun das Nachfolgewerk. Der Beitrag zum Thema Mohammed gefällt mir gut und regt zum Denken an, bei „Island wird gerettet“ frage ich mich, was für Drogen der Macher nimmt...;-), bei einigen anderen Sachen auch. Der Artikel zu Media Markt und Co. gefällt mir wiederum gut. Daß man dann mittels einer Zeitungsanzeige Ian Stuart lächerlich machen muß, ist auch nicht mein Bier, aber jedem seine Meinung. Was dagegen über Vergangenheiten von Loikämie (remember your AVK-Rooots) und Spiller gesagt wird, trifft den Nagel auf den Kopf. Wat der Horoskopkram soll, weiß ich nicht. Nu aber weiter. Neben Konzertberichten und Reviews gibt es Intis mit Hörinfarkt, Payback. Zur Aufmachung: Die Schrift ist kleiner, erste Grafikfehler wurden behoben und der Platz wurde besser genutzt. Wenn mir auch nicht alles paßt, so ist das Zine schön durchwachsen und beinhaltet einiges Lesenswertes.
„Feindkontakt“ #2
Auch schon etwas älter, sollte der Vollständigkeit halber aber noch mit rein. Ansprechend war natürlich das Cover, wo neben lauter nackten Kerlen auch eine holde Maid abgelichtet ist. Leider ist die Qualität nicht die beste und in Farbe käme das Ganze sicher noch besser...;-) Aber wer nackte Frauen sehen will, der hat sicher andere Hefte... Das Zine ist auf festem Papier gedruckt, was nicht unbedingt mein Fall ist, aber jeder so, wie er denkt. Gut, bleiben wir gleich bei der Aufmachung. Hier finde ich die Schrift zu groß und mit kleinerer Schrift hätte mehr Text Platz im Heftle. Hier und da ist noch etwas viel Platz gelassen, aber ansonsten schon eine gute Gestaltung. Interviewt wurden Blechreiz, Moiterei & The Corps. Es gibt Reviews und Konzertberichte und klare Worte gegen die Pleitepartei. Der Anfang ist gemacht, wenn jetzt hier und da noch etwas gefeilt wird, dann darf man gespannt sein, welchen Weg das „FK“ nimmt.
„Taugenix“ #8 3 T€, am Bahnhof (aber nicht beim bettelnden Siffpunk vor dem Bahnhof...), oder Taugenix Fanzine, Postfach 35 30, D-29235 Celle.
Diese „Bravo“ für Deutschpunk und was sich dafür hält, oder was die Redakteure dafür halten gehört ja nun schon zu meinen Stammgazetten, aber zum Tausch sind diese intoleranten Macher sicher nicht bereit, haha. Das Vorwort kracht natürlich mal wieder am Thema vorbei, aber dazu äußerte ich mich ja schon in der letzten Ausgabe ausführlich... Die Schreiber beginnen nun damit, sich selbt vorzustellen, hat man da etwa von der „MF“ abgekupfert?!? So lernt der Leser aber auch gleich mal, wie ein Taugenichts aussieht, hehe. Dann sprach man mit Emscherkurve 77 und diese zeigen immer deutlicher, daß sie eher im linken Punk und weniger im Oi! bzw. Streetpunk verwurzelt sind. Sie sprechen über ihr neues Album und da redet man wohl auch gegen linke JUZ und da frage ich mich dann doch, warum man denn da spielen muß?!? Weitere Interviewpartner sind Antigen, die Befragung zum Fußball wird fortgesetzt und auch hier kommen wieder Peinlichkeiten zutage, ist aber dennoch interessant, Atemnot, einer Tierrechtsorganisation, auch sehr lesenswert, Propaganda Network aus Meppen, leider wurden diese nicht zum Thema ihrer Meppener Kollegen Saccara, Gigi etc. befragt..., Speichelbroiss, SS-Kaliert, Blut und Eisen, sowie „Go2Rock“, ein Ticketversand für Punk usw. Dann wieder Beiträge und Berichte die keiner braucht und ein sehr interessanter Artikel zum Fleischkonsum. Sorgt für Kurzweil, ist aber keinesfalls Pflichtprop...
Zur CD-Fleischeinlage: Schön ist, daß im Heft immer auch die Bands vorgestellt werden, oder etwas sagen dürfen, wenn sie auf der CD sind. Emscherkurve klauten kurzerhand ein Folkoriginal aka Klaus und Klaus aka Pet Shop Boys und legten einen anderen Text drauf, das rockt schonmal. Trotz Aversion gegen den zum Gutmenschen mutierten Spiller, werde ich mir das neue Album wohl mal holen. Der Rest knüppelte bisher nur so in stumpfer Deutschpunkmanier aus dem Spieler und man verkündet Parolen ohne Ende, jaja die Partei, die Partei hat immer Recht..., sie spielt aber äußerst schlecht...;-) Freibeuter AG erinnernmich an Punkkracher der 80erund sammelt somit ein Sympathiepünktchen. Alles in allem sage ich über den Sampler: er Taugenix...
„Magdeburg Punx Fanzine" #2 www.myspace.com/magdeburgpunx_fanzine, www.md-punx.de.vu und MagdeburgPunx-Fanzine@web.de Mannomann, da haut der Jan binnen kurzer Zeit seine Nummer 2 raus, aber das ist ja net schlecht, da Lesestoff immer willkommen ist...;-) Rein optisch hat sich hier schonmal einiges getan. Das Cover zOi!gt von Lokalpatriotismus und stößt den Diktatoren über Gut und Böse sicher übel auf, Mahlzeit ihr Spinner! Befragt wurden The Clichés, Mette Nenschen, die Soifass und der Porno- Darsteller Conny Dachs. Letzteres finde ich von der Idee her schon genial, da der Gute nicht nur für filmische Untermalung der Triebbefriedigung Alleinstehender steht, sondern auch eine Punkvergangenheit hat. Es gibt Konzertberichte (beim Bericht über „Punk & Disorderly" erfährt der Leser dann noch, wie sich sog. Szenebands als Szenepolizei aufspielen, auf Drängen von Pestpocken und SS Kaliert wurde ein Punker des Events verwiesen, diese Bands sollten sich vielleicht in Stasi, Gestapo etc. umbenennen, denn nichts anderes machen diese Spinner...), Reviews, einige Termine. Besonders hervorheben möchte ich hier noch den Beitrag über Punx und Skins in Magdeburg, welcher vom Exsänger der Verlorenen Jungs verfaßt wurde. Der Humor kommt auch net zu kurz und von der Aufmachung her ist alles schön mit Fotos und anderer Schnörkelei aufgepeppt. Freue mich schon auf die #3.
„Nobodys Hero (Heft)" #7 www.myspace.com/nobodysherozine. Nu gibbet auch was Neues von Top und dat is' auch gut so. Daß Meister Top immer etwas länger für Ausgaben braucht, scheint aber bisher noch nicht allzu bekannt zu sein, da unlängst Andi von Kommando Skin fragte, ob es das Zine überhaupt noch gibt. Gibt es...;-) Ganz so lange hat diese Ausgabe ja auch nicht auf sich warten lassen. Der Zusatz „Heft" ist übrigens im Original und ich will damit nicht erklären, was Ihr hier erstehen könnt. Als erstes fiel mir das Vollfarbcover auf, welches Zille in Angriff nahm, der ja auch schon für die „Violence"-Cover verantwortlich war. Die Farbe zieht sich dann auch durchs ganze Heft, allerdings etwas schwach im Druck. Mir sagt Oldschool, also schwarz-weiß im Heft eher zu, aber das muß jeder selbst entscheiden. Gesprochen wurde mit The Corps, Fate, Kalevalan Viikingit, Powerhäus, der Martens Army und I Don't Like You, also eine recht bunte Mischung. Dazu gesellen sich Konziberichte, massig Reviews und einige Kurzmeldungen, sowie Grüße und Danksagungen. Tolle Mischung und lockerer Schreibstil wie vom „NH" gewohnt. Das Layout kann sich auch sehen lassen und alles ist schön mit Bildchen etc. aufgelockert. Mir gefiel das Zine schon immer und so ist es auch jetze...;-) Nun zur beiliegenden CD: Hier kommen die Interviewpartner nochmals zu Wort und das in Form ihrer Musi, jeweils mit 2 Liedchen. So konnte ich mich gleich davon überzeugen, daß die Virtuosen hinter Powerhäus genauso gut klingen, wie deren Vorgängerbands... Kalevalan Viikingit sagen mir auch zu, Martens Army dürfte allen inzwischen ein Begriff sein und rocken gut ab. Etwas aufgefüllt wurde der Sampler dann noch mit Bands vom „Dim"-Label, so z.B. Bridgeburners, The Barons, Oi!-Tonics u.a. Schön gemischter Sampler für zwischendurch, oder zum Appetit holen.
„Taugenix" #8 3 T€, am Bahnhof (aber nicht beim bettelnden Siffpunk vor dem Bahnhof...), oder Taugenix Fanzine, Postfach 35 30, D-29235 Celle. Diese „Bravo" für Deutschpunk und was sich dafür hält, oder was die Redakteure dafür halten gehört ja nun schon zu meinen Stammgazetten, aber zum Tausch sind diese intoleranten Macher sicher nicht bereit, haha. Das Vorwort kracht natürlich mal wieder am Thema vorbei, aber dazu äußerte ich mich ja schon in der letzten Ausgabe ausführlich... Die Schreiber beginnen nun damit, sich selbt vorzustellen, hat man da etwa von der „MF" abgekupfert?!? So lernt der Leser aber auch gleich mal, wie ein Taugenichts aussieht, hehe. Dann sprach man mit Emscherkurve 77 und diese zeigen immer deutlicher, daß sie eher im linken Punk und weniger im Oi! bzw. Streetpunk verwurzelt sind. Sie sprechen über ihr neues Album und da redet man wohl auch gegen linke JUZ und da frage ich mich dann doch, warum man denn da spielen muß?!? Weitere Interviewpartner sind Antigen, die Befragung zum Fußball wird fortgesetzt und auch hier kommen wieder Peinlichkeiten zutage, ist aber dennoch interessant, Atemnot, einer Tierrechtsorganisation, auch sehr lesenswert, Propaganda Network aus Meppen, leider wurden diese nicht zum Thema ihrer Meppener Kollegen Saccara, Gigi etc. befragt..., Speichelbroiss, SS-Kaliert, Blut und Eisen, sowie „Go2Rock", ein Ticketversand für Punk usw. Dann wieder Beiträge und Berichte die keiner braucht und ein sehr interessanter Artikel zum Fleischkonsum. Sorgt für Kurzweil, ist aber keinesfalls Pflichtprop... Zur CD-Fleischeinlage: Schön ist, daß im Heft immer auch die Bands vorgestellt werden, oder etwas sagen dürfen, wenn sie auf der CD sind. Emscherkurve klauten kurzerhand ein Folkoriginal aka Klaus und Klaus aka Pet Shop Boys und legten einen anderen Text drauf, das rockt schonmal. Trotz Aversion gegen den zum Gutmenschen mutierten Spiller, werde ich mir das neue Album wohl mal holen. Der Rest knüppelte bisher nur so in stumpfer Deutschpunkmanier aus dem Spieler und man verkündet Parolen ohne Ende, jaja die Partei, die Partei hat immer Recht..., sie spielt aber äußerst schlecht...;-) Freibeuter AG erinnernmich an Punkkracher der 80erund sammelt somit ein Sympathiepünktchen. Alles in allemsage ich über den Sampler: er Taugenix...
„Taugenix" #7 Hier die Nummer 7 des Deutschpunk-Zines. Ein Vorwort, welches nicht die Überschrift „Vorwort" wert ist, mehr zu solchen unsäglichen Ansagen irgendwo im Heft. Von den News sind einige lesenswert und andere interessieren mich nicht gerade. Befragt wurden Volxsturm, Wölli (die einst Tote Hose), die Skeptiker, Lükopodium, dem Veranstalter des „Resist to exist"-Festivals, Drittes Reich, ähm Dritte Welt, nee Dritte Wahl..., Take Shit und Straßenjungs. Zum Thema Fußball, dritte Halbzeit, Politik auf den Rängen etc. befragte man verschiedene Szeneleute und erhielt Antworten, die ich von einigen zwar erwartet hatte, aber nicht von dem, der diese Aussage tätigt und umgekehrt. Kapiert? Nein? Auch gut. Man befaßt sich mit dem Fernsehschrott ala Telemedial usw. usf. Der Bericht über Hundstötungen in Spanien ist sehr interessant und geht ganz schön an die Nieren. Dann gibt es noch das unsinnige Comic, Kolumnen von tauglich bis taugenix... Reviews, Konzert- und Festivalberichte. Diese „Punkerbravo" wächst mir immer mehr ans Herz, zumal ja auch durchaus lesenswerte Sachen drinstehen...
„Heimwärts" #1 Noch ein Debutwerk aus dem Süden und damit die Besprechung noch mit in die Ausgabe kommt, habe ich das Zine mal anderen Lektüren (hatte mich eigentlich gerade am „Taugenix" festgelesen, haha) vorgezogen und ich bereue es nicht! Also erstmal zum Inhalt: Dieser ist schön gemischt und man schert sich nicht um, meist von außen, in die Szene getragene Denk-, Schreib- oder Verhaltens-Verbote/Regeln und so muß es dann auch sein! Interviewt wurden Faustrecht, Nudel von Kill Baby, Kill!, Möhle vom „Violence", Last Riot und On File (dies leider nur in Englisch). Darüber hinaus wurden Zines und Tonträger besprochen, man beäugt Konzis und besuchte einen Scooter-Run. Die Schrift ist mir teilweise zu groß, aber das liegt ja auch im Auge des Betrachters, gelle. Schön auch, daß Macher Stephan immer wieder etwas Mundart mit in die Schreibe einbringt, das hat seinen Charme. Die Fotos sind teilweisearg schlecht zu erkennen, aber das wird schon. Ein guter Einstand und ich hoffe, daß Stephan so weiter macht! Der Weg ist auf jeden Fall der richtige! Kein Preis, so'n Scheiß... Aber nicht verzagen, fragt per Mail nach. stephan@killinger.biz
„Der Trinker" #2 Trotz Zusage von Greif, uns zwar ein Heft zu schicken, unser Heft aber nicht zu reviewen, da nicht massentauglich, hörte ich nimmer wat aus dem Süden, so legten wir uns das Heft halt auf anderem Wege zu und besprechen es auch gleich. Hoffentlich paßt das dem Greif. Nicht das ich jetzt für Umsatzeinbußen zur Verantwortung gezogen werde... „Der Trinker" schließt wohl nahtlos ans „Oikanuba" an, was am Layout und Stil zu sehen ist. Wo wir gerade beim Layout sind, bleiben wir auch gleich dabei und rollen das Feld mal von hinten auf. Das Schnipselartwork gefällt nicht nur dem Charmingbär und ich freue mich immer wieder über Oldschool-Zines. Aber auch der Faktor Sex steht weit oben. Nun aber zum Inhalt. Interviewt wurden Gerbenok (hier paßt dem Schreiber vieles an Stöbis Antworten nicht, wohl zu Anti-Darf-Ich-Nicht-Sagen...) und Unantastbar, sozusagen das Split-Inti zur Split-Scheibe. Schöne Idee! Restwert, Willi Wucher, dem „Lockenkopf"-Zine (eigentlich noch fürs „Oikanuba" gedacht) und Sebi von Stomper. Darüber hinaus gibbet Skingirlsteckbriefe (Teil 2), auch eine nette Idee; Konziberichte; lesensunwerte und lesenswerte Kolumnen, aber sicher sehen einige das genau umgekehrt; einen nicht so ernst gemeinten Psychotest; Reviews (wobei der Schnorres auch einiges zum Besten gibt, er kann das Schreiben also net lassen) und Ende im Gelände. Durchweg ein lesenswertes Blatt, wo nur wenige Aussetzer zu finden sind. Für 2 T€ plus Porto bei: greif80@web.de
„Brew And Honour" #4 Dies ist bereits die vierte Nummer des Zines aus Chicago, allerdings die erste, die ich in den Händen halte. Dank myspace wurde ich auf dieses lesenswerte Zine aufmerksam. Laut Eigenaussage ist es ein „Street-Rock Fanzine", dem kann ich nur beipflichten. Hier geht es weder um das eine, noch das andere, sondern um das Ganze und das ist auch gut so! Man stellt das Bier des Monats vor, tolle Idee...;-); bringt haufenweise News, auch und gerade aus Europa, unters Volk; reviewt Konzerte; gibt Termine bekannt (auch europäische). Interviewt wurden Brassic, Vicious Sex, den Inhaber von "Oi! Oi! The Shop", Serrallonga und ein Skingirl aus Costa Rica. „Pure Impact" stellt einige Sachen aus dem Angebot vor. Einige Bands, darunter Short Cropped, Njord, Hais & Fiers und Strongside, werden vorgestellt. Leider vergaß man bei einigen Anschriften den Ort und so werden einige Anfragen wohl unbeantwortet bleiben. Alles ist in verständlichem Englisch geschrieben. Das Layout ist schlicht, aber ansprechend und neben Fotos gibt es auch einiges anderes zu sehen. Das Zine ist im Newsletter-Stil einfach oben geheftet und hat A 4-Format. Bestellt Euch dieses unterstützenswerte Zine für 5$ oder 4 T€. Www.northsiderevival.net und CMSERIC2007@yahoo.com
„Magdeburg Punx Fanzine" #1 Kurz vorm Ende der Arbeiten zur #16 schickte mir der Jan noch seine Debutnummer und ich will es mir nicht nehmen lassen, diese noch mit unter zu bringen. Man interviewte Arglistige Toischung, Roimungstrupp, Café Spione und Nordwand. Neben Zinebequatschungen und Reviews von Tonträgern gibbet noch Konzi- und Festivalberichte, man befragt jetzt und weiterhin Leute aus der Szene zu ihren Tattoos, stellt die Band Kriegsdienstverweigerer vor. Darüber hinaus gibt es noch einige andere nette Sachen. Mir gefällt nicht nur der Inhalt, sondern auch die Schreibe und ich hoffe auf mehr...;-) Vom Layout her ist es A5-Schnipselstil, Oldschool rockt halt. Für die erste Nummer, ein ordentlicher Einstand und ich wünsche Jan das nötige Durchhaltevermögen für hoffentlich viele Ausgaben! Bin gespannt, wie sich das Heft entwickelt. Holt Euch das Zine! Einen Preis fand ich nicht. MD Punx Fanzine, Postfach 320 215, D-39041 Magdeburg, www.myspace.com/magdeburgpunx_fanzine und MagdeburgPunx-Fanzine@web.de
„Der Zwergpirat" #11 Auch der „Zwergpirat" hat erstmal das „Zwergen"-Format A5 verlassen und glänzt nun in A4 und Vollfarbcover. Halte weder vom Format noch vom Simpsonscover etwas, das liegt aber am eigenem Geschmack und hat nichts mit dem Heft zu tun... Ansonsten ist es wohl das beste Cover, mit dem der „ZP" bisher aufwartete. Im Vorwort findet Ihr dann auch die Gründe zum Format. Mal sehen, ob es in Zukunft wieder das klassische A5 gibt... Es gibt wieder die Rezensionen der Kollegen nachzulesen, haufenweise Musik- und Zinereviews, Konziberichte, tolle Reiseberichte, Intis mit SternbrOicrew, Nidhöggs Vrede und Sir Psycho and his Monsters. Interessant, nachdenklich machend und lesenswert ist auf jeden Fall der Bericht von Leiche zum Thema „rechtsoffene Linkstolerante". Ein Piratenbericht fehlt auch dieses Mal nicht und er gefällt mir echt gut. Die Aufmachung ist klasse und es gibt nix zu meckern. Wieder ein lesenswertes Heft, welches zu gefallen weiß. 2 T€ plus Porto. Carsten Hantel, Augsburger Str. 18, D-85290 Geisenfeld, www.myspace.com/vikingbalg und c.hantel@gmx.de
„In the Streets of Hamburg" #5 Das Zine habe ich mir mal mitbestellt, um zu sehen, was die Hamburger Szene so treibt. Hö Hö. Auf knapp 60 Seiten erfährt man einiges über Konzert- und Festivalbesuche, aber auch über Spiele des Fc. St. Pauli. Sehr interessant finde ich einen Report über England, in dem auch ein Fußballspiel besucht wird. Lesenswert sind auch die Berichte über besuchte Ska-Veranstaltungen, die Lust auf mehr machen. Interviewt werden Bands wie Last line of Defense und Volxsturm. In der Spalte Plattenkiste werden, wie der Name es schon sagt, CDs bzw. LPs vorgestellt. Alles in allem liest sich das Heft ganz ordentlich. Klar, daß man nicht in allen Themen übereinstimmt, aber die Spalte "Szenepolizei" hätte man sich getrost sparen können. Was sich der Schreiber da zusammenreimt ist echt schon lächerlich. Ich finde das Zine wirklich nicht schlecht, aber wohl eher was für die PC- Fraktion. (Dennis) Anmerkungen Meik: Kolumnen wie „Hallo hallo hier Szenepolizei", wo man die Oi!-Band Indecent Exposure zu einer Rassisten- bzw. Naziband hochstilisieren will, kann man sich getrost klemmen. Die Band hat oft genug die Hintergründe zu dem Lied „Rocking the reds" erörtert und Lieder mit Patriotismus haben selbst linke Oi!-Bands wie Angelic Upstarts im Repertoire und der Patriotismus ist nichts verwerfliches, so lange man andere achtet. Wenn Euch das zu viel ist, dann geht nur noch zu Euren Antifakonzerten und laßt den Kommunismus, Marxismus und Leninismus leben, auf diese Systeme sind ja keinerlei Verbrechen zurückzuführen... Für 1 T€ plus Porto bei Fanladen St. Pauli, „Streets of Hamburg", Brigittenstr. 3, D-20359 Hamburg und StreetsOfHH@yahoo.de
„Stolz & Stil" #22 Wieder eine runde Nummer aus Thüringen, um es auf den Punkt zu bringen...;-) Die #22 kommt auch wieder im gewohnten A5-Format und nimmt jetzt nicht mehr ganz so viel Platz auf dem Nachtschrank weg, haha. Mit 92 Seiten liegt dann auch eine richtig fette Nummer vor dem Leser, die für mich aber viel zu schnell zu Ende waren. Man interviewte Selbststeller, 4 Skins die 2., wenn man es so nennen möchte, The Broadsiders, „Bootboys Hildesheim", The Corps, „Dim Records", Geoff Wright (ist nur entliehen, aber trotzdem gut. Regisseur von „Romper Stomper") und Pride and Pain. Dazu gibbet Reviews, Zines wurden beleuchtet, Konzerte besucht, Leserbriefe zum selber lesen, die „Stolz & Stil"-Geschichte wird weiter erzählt, Martens Army stellen sich vor, man verreiste und brachte neben Eindrücken davon auch noch ein Skatalites Auftritt zu Papier und einiges mehr. Trotz mehrerer Gastschreiber strotzt das „S & S" nur so vor unity, soll heißen: Alles fügt sich schön zu einem Ganzen zusammen...;-) Das alles kommt in guter Druckqualität mit vielen Bildern, Fotos und tollen „Hintergrundeffekten" zu Oi!ch. Nach wie vor eines meiner Lieblingszines und ich kann es nur weiter empfehlen. Ein Preis fand ich nicht, gehe aber von 2 – 2,50 T€ plus Porto aus. stolzstil@web.de
„Support your scene" #1 Der Vollständigkeit halber hier auch noch die Nummer 1 des „Sys". Durch einige Schwierigkeiten schickte man mir erstmal die #2 zu, aber dann erhielt ich die Nummer 1 für lau, ein Dank an dieser Stelle. Aber nun zum Heft. Auf 44 A4-Seiten tummeln sich etliche Buchstaben, die zwar keine Suppe, aber allerhand Lesenswertes ergeben. So sprach man mit „M.A.D. Tourbooking" u.a. über das „Punk and disorderly"und warum Condemned 84 dort nie spielen dürfen (frei nach dem Motto „Wer nicht gegen etwas ist, der ist dafür"..., ohne Worte, denn es gibt nicht nur schwarz und weiß!!!); Symand, dem Veranstalter des „Concrete Jungle" Festivals, viele kennen Symand sicher vom Cover des Richard Allen Romans „Skinhead", dies leider auf Englisch (eine deutsche Übersetzung gibt es auf der Netzseite des Zines, umgekehrt wäre vielleicht besser...); Sucker (ehemals Oxymoron und jetzt Bad Company); „Knock out records" und Stomper 98. Darüber hinaus gibt es einen Szenebericht aus Stuttgart, ein Comic, der mich absolut nicht erreicht, ein Bericht vom „Concrete Jungle", einen Türkeibericht mit Intipassagen, etwas über Skinhead-Reggae, Bericht einer Polentour, ein paar wenige Reviews von Tonträgern, massig Werbung und 'ne Ergänzung zum beigelegten Sampler, der echt gute Sachen enthält. Alles auf Hochglanz und nett anzuschauen. Gut gemachtes Zine, dem aber durch Aufmachung etc. der Zinecharakter etwas fehlt. Auch war man in dieser Ausgabe noch mehr darauf bedacht, in eine Richtung zu schießen. Für 4 T€ inkl. Porto bei www.support-your-scene.de Besteller müssen sich dort erst umständlich anmelden, aber dann kommt das Lesevergnügen per Post.
„Plastic Bomb" #64 Da isse wieder, pünktlich, günstig und voller Buchstaben. Glücklicherweise gibt es im „PB" ja mehrere Vorworte, denn eins ist ein Zug- bzw. Konzibericht mit Zwackelmann, der zwar geil geschrieben ist, aber ja nunmal kein Vorwort ist, die anderen Vorworte dümpeln aber auch nur vor sich hin. Aber es gibt auch viel lesenswertes Zoi!gs. So z.B. ein Interview mit Cock SParrer und da diese die eine Frage nicht zur Zufriedenheit der Macher beantwortet haben, erstmal mit einiger Kritik leben müssen, aber ich denke, daß SParrer über den Dingen stehen und sich keine Meinung aufzwingen lassen müssen, nur um das Etikett „Gut" oder „Böse" zu bekommen, zum Inti kommt noch eine Diskographie, sehr interessant auch das Interview mit Oi Polloi, dessen Ansichten zu antideutschen Punx, Autonomen, Antifas usw. doch sehr geil ist, dann die Adicts. Die anderen Sachen sprechen mich nicht so an, die Reviews sind mir wieder zu massig und dennoch fand ich nur einige Schmankerl. In der Rubrik „Anders leben" geht es u.a. um die Kampagne „Let's fight white pride", was nur einmal mehr zeigt, daß „GNWP" so gut wie tot ist, oder aber das jeder sein eigenes Ding machen will, ausgerichtet ist diese Kampagne auch klar linksfaschistisch und für mich nur ein neuer Versuch bestimmte Szenen links zu unterwandern. Die Menace-Bandstory punk(te)t auch noch, die „Herstory of Punk" ist dieses Mal nicht so mein Brett und Konzitermine schließen die „Bombe" dann auch ab.
„Oi! The Print" #26 „One and only Austrian Drinkingclass Zine" so steht es im Untertitel jedes Mal geschrieben und ich fragte mich schon oft, warum, denn richtig alkoholgeschwängerte Geschichten findet man hier meist nicht... Man interviewte The Traditionals, Roimungstrupp, Bakers Dozen und Short Fuse, es gibt 'ne lesenswerte Geschichte über Knasttattoos und die Gaunersprache Rotwelsch. Darüber hinaus massig Reviews und Näheres über Skarface, Niblick Henbane, Fightball, „Randale Records", ein richtig geiler Bericht über die Indonesien Tour von Riot Company, Maltschicks Molodoi, etwas über Szene und ob man Kinder szenebezogen erziehen sollte, hier kommen verschiedene Leute aus der Szene zu Wort und einiges mehr. Farbiges Cover und gute Qualität runden alles ab. Für 1,50 plus Porto bei OTP Zine, c/o Markus P., Wiener Ring 18-2-5, 2100 Korneuburg, Österreich, www.oitheprint.at, www.myspace.com/oitheprint und info@oitheprint.at
„Taugenix" #6 Nummer 6 des „Deutschpunk Fanzine" wartet u.a. mit den „Bravo"-Punx Die Ärzte auf und ich frage mich immer wieder, ob man diese wirklich noch als Punx bezeichnen kann und darf... Das Inti hätte man schön nutzen können, um mal die alten Ideale zu hinterfragen o.ä., aber das fehlt leider und so ist das Inti auch wenig interessant. Richtig lesenswert ist der Artikel „Froide am Bosporus", dann gibbet wieder haufenweise Zeugs, wo man sich fragt, ob nur Seiten gefüllt werden mußten, das Inti zum Buch „Keine Zukunft war gestern" ist sehr informativ und wird mich wohl animieren, mir das Buch zu holen. „Fight for animal rights – Wie gründe ich eine Tierrechtsgruppe" ist mehr als gut und bringt gute Infos zum Thema rüber. Da könnten sich andere Hefte mal 'ne Scheibe von abschneiden! Man lernt wieder Cocktails, nein, nicht die von Herrn Molotow!!!, zu mixen und findet ein Rezept für veganen Apfelkuchen, an Reviews gibbet nur deutschen Kram, aber das liegt am Fokus des Mag's. Die „Taugenix Festivaltour" läßt sich auch gut lesen, der Comic ist unnütz und wenig lustig und die beigelegte CD ist dieses Mal weniger was für mich... Alles in top Aufmachung: Hochglanz, Farbumschlag und ein selten dämliches aber witziges Cover, wenn ich auch nie so aussehen möchte, wie der ältere Herr zur Rechten... Am Bahnhof, Kiosk oder beim Punk Deines Vertrauens...
„Volkswille" #16 Hier nun schon die Nummer 16 des Politmagazins mit musikalischer Untermalung...;-) Intis werden eher mit Bands der härteren Gangart geführt und sind nicht gerade mein Paar Martens und einige Fragen bzw. Antworten darauf interessieren mich nicht unbedingt. Gesprochen wurde mit Donars Groll, Blitzkrieg, Nordsturm, Der Stürmer, Fear Rains Down, Moshpit, Inmitten des Waldes, einen inhaftierten Amerikaner und Hate For Breakfast. Im kulturellen Teil geht es um den Bildhauer Arno Breker, Gedenkstätten, dies hätte man sicher noch mehr ausschmücken können. Man beleuchtet die Szene in Spanien, aber auch Konzertberichte finden Eingang in das Heft, Bücher wurden gelesen und besprochen und darüber hinaus einiges mehr. Alles in guter A4-Qualität mit Farbumschlag und Hochglanzseiten. Wenn mich auch einiges an das Heft fesselte, so ist es doch eher was für die Hatecorejugend und politisch Interessierten und nicht unbedingt was für den traditionellen Skinhead.
„Oi! The Print" #25 „Schönen juten Tach, ich bin der Hetzer...", oder ist es anders, wenn ich PC-Hefte bequatsche?!? Mit der Jubiläumsausgabe gibt es vom „Oi! The Print" wieder viel zu lesen und so werde ich dann mal beginnen. Also, es war einmal... Nein, vor mir liegen... Jetzt dürfte ich den Faden haben...;-) ...64 Seiten illustrer Unterhaltung. Neben haufenweise Reviews gibbet einen Szenebricht aus der Türkei; der „Jäger & Sammler"-Report wird weiter geführt und Phil Templar outet sich, daß er besonders stolz auf die und die Platten ist, darunter auch so böse Scheiben wie die „Built up knocked down" 45 von Skrewdriver..., haha da schlägt mein Herz höher und die PC-Polizei bekommt Herzinfarkte en masse; nachdem eigentlich ein Bericht über Rassismus im Metal erscheinen sollte, dieser aber aufgrund fehlender Infos und Einblicke nicht zustande kam, wurde kurzerhand etwas näher auf den Film „White Terror" und dem Macher Daniel Schweizer eingegangen; man bringt Näheres über die Dirty Rotten Imbeciles, vielen besser unter D.R.I. bekannt; eine Geschichte über das österreichische Rotlichtmilieu kann beäugt werden; die Gumbles plaudern aus dem Nähkästchen zur Entstehung der neuen Scheibe und einiges mehr. Befragt wurden Forbidden Kings (Sharps mit Spiegelglatze und einer mit ganz viel Haare, ja nee, is' klar, haha), The Press, OHL, Die Böslinge, die Floristen mit E-Harke Pflanzer und die Kassierer. Wie immer gilt die Toleranz hier nur einer Richtung und Ende ist dat Heft. Läßt sich aber gut lesen und meine Toleranz verpflichtet und so sage ich bis demnäxt...;-)
„Violence" #22 Nun hat der Möhle es wirklich wahr werden lassen und läßt mit der #22 zumindest die Druckausgabe des „Violence" sterben, aber als Blog lebt das „Violence" weiter und das freut mich! Viele andere sicher auch. Mit der Abschlußnummer zeigt Möhle nochmal, daß er immer noch einen drauflegen kann... Das Titelblatt ziert wieder eine tolle zweifarbige Zeichnung vom Zille und die Rückseite ist farbig. Gesprochen wurde mit Blackout, English Rose, Carpe Diem, Powerhäus, Rampage, „Rebellion Records", Badlands und White Law. Darüber hinaus gibt es die üblichen Besprechungen, Konzertberichte, sowie Neuigkeiten usw. Das alles kommt in toller Aufmachung daher und es dürfte für jeden was dabei sein. Schade, daß das Printheft verschwindet, aber im www lebt es ja weiter...;-) Für 2 T€ plus Porto bei violence@nexgo.de und in Zukunft unter http://violence.gratis-blog.de/
„Working Class Skins" #7 Die 7 ist zugleich die erste Nummer, die ich vom Andi lese und somit war ich besonders neugierig, was mich erwartet. Interviewt wurden Lammkotze, Spy Kids, S.S.S.P., Vanguard, Haircut und Upsessions. Hinzu kommen Konziberichte und wahrlich massenhaft Reviews. Darüber hinaus gibt es noch was aus der Welt des www, wäre es nicht so traurig, könnte man ja drüber lachen... Schön ist auch, daß hier auch einiges an Skinhead-Reggae usw. besprochen wird, da ich da nun wirklich kein Fachmann bin und jenseits der Klassiker nicht viel kenne und mir so aufgrund der Reviews doch einiges zulegen kann. Das Ganze hat 'ne tolle Coverzeichnung und kommt im schönen DIY-Gewand daher. Das Heft ist lesenswert und ich freue mich schon auf die nächste Ausgabe! Preis und Adresse gibt es im Heft nicht. Ist aber bei myspace zu finden.
„Support Your Scene" #2 Gehört hatte ich von diesem (Maga)Zine ja schon, nur gelesen hatte ich es noch nicht. So erstand ich dieses Werk dann auf dem Condemned Gig bei Hildesheim. Von der Aufmachung her ein Hochglanzheft auf fettem Papier und komplett in Farbe. Leser der „MF" werden wissen, daß ich solcherlei Dinge kritisch betrachte, da diese schönen Blättchen meist mehr als PC sind und entgegen der Aussage „no politics" meist doch den Roten hinterhergehinkt wird. Allerdings hebt sich dieses Zine von diesem Angepasse völlig ab und ist, was es ist, ein Heft aus der Subkultur für die Subkultur und das ohne gegen oder für irgendwen zu sein. Nun aber zum eigentlichen Sinn einer Besprechung. Interviews gibt es mit dem „Sunny Bastards"-Label, Bootstroke, Phil von den Templars, die Macher des „Oi! The Meetings" in Leipzig und des diesjährigen „Meetings", Franky Flame, Indecent Exposure, „Bootboys Hildesheim", Die Soifass, Evil Conduct, dem 4 Skins Sänger Gary Hodges, Pro Pain (ja, wirklich!!!) und The Broadsiders. Man war bemüht alle Intis live zu führen, was gut rüber kommt, da man gleich nochmal nachhaken kann, wenn etwas unklar ist. Darüber hinaus gibt es eine Geschichte über die Skinheadentwicklung in Griechenland, CD-Besprechungen, wobei mir besonders gut die Review der Gutmenschen von Loikämie gefällt, wat häb wie lacht...;-), Zinebesprechungen fehlen leider ganz, ein Comic, welches mir nicht so gefällt, aber liegt ja im Auge des Betrachters, man testete Heavy-Kneipen, tolle Idee!!!, der Macher einer Punkrock-Radiosendung läßt hinter die Kulissen blicken und zum Bandjubiläum von Mad Sin gibt es auch was. Etwas störend und deplaziert wirkt dann die Kondomwerbung der „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung", da eine Subkultur sich ja eigentlich vom System und der Gesellschaft abgrenzen will, aber den Wermutstropfen schlucke ich gerne, da es ansonsten ein durchweg tolles und volles Heft ist. Zur Qualität sagte ich ja bereits oben was, also nicht nochmal die Leier... Ach übrigens ist diese Ausgabe auf 800 limitiert. Für 2,50 T€ plus Porto bei www.support-your-scene.com
„Union Jack" #6 So, nun wartet Felix endlich mit seiner #6 auf, Zeit wird's, aber bei wem kommt es nicht mal zu Verzögerungen mit der Ausgabe, ich selbst kann ja auch ein Lied davon singen... Interviewt wurden Stomper 98, die dann auch irgendwas vom Werdegang einer Bremer Band nicht verstanden zu haben scheinen, aber lest selbst, Close Combat, Forbidden Kings, Pressure 28, Bulldozer BCN und Suicide Kings. Die in Aussicht gestellte Geschichte über Skins in der Türkei fand leider keinen Eingang in das Heft...;-(, hätte ich gerne was drüber gelesen. Dafür gibt es einen Bericht über Skins in Chile, welcher zu gefallen weiß. Neben den üblichen Reviews wurde eigens noch 'ne Reviewseite für DVDs eingerichtet, es gibt Konziberichte und das alles wie üblich in guter Aufmachung. Wieder 'ne tolle Ausgabe von Felix, die leider viel zu schnell durchgelesen ist. Glatte Empfehlung! Für 1,50 T€ plus Porto bei: Bootsandbeer@gmx.net.
„Teddy Nohead" #2 Nachdem die #1 leider schon weg war, als ich wegen Tausch anfragte, erhielt ich kurz nach Fertigstellung die Nummer 2 von Tom. Mein Gott, ist das 'ne fette und pralle Ausgabe und es gibt wirklich mehr als genuch zu lesen. Die Interviews wurden alle, so habe ich es zumindest nachvollziehen können, live geführt, was einen gewissen Charme ausmacht und alles etwas persönlicher erscheinen läßt. Intis sind dann auch zuhauf vorhanden, nämlich mit Perkele, Skarface, The Creetins, Tech 9, Thee Flanders, Mr. Irish Bastard, F.B.I., Misandao, Ahne (ein Autor), Punishable Act, Tex Morton und East Side Boys. Darüber hinaus massig Konzertberichte und Reviews. Die Fotos sind meist etwas dunkel geraten, aber das passiert schonmal. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Layout-Idee immer mal wieder zwischen weißem und schwarzem Hintergrund zu wechseln, oder die Besprechungen auf die Seite gekippt zu präsentieren. Meckert Tom doch an meiner Schriftgröße, so konnte ich keinen großen Unterschied zu seiner feststellen. Das Zine läßt sich gut von Anfang bis Ende lesen und es wird nicht langweilig, da es gut geschrieben ist und trotz mehrerer Mitschreiber paßt alles gut zusammen. Echt ein gutes Zine und ich bin jetzt schon gespannt auf die nächste Nummer. Für 2,50 T€ plus Porto bei www.myspace.com/SentiSkin, www.flickr.com/photos/kalkov und tomboesinger@gmx.de.
„Plastic Bomb" #63 Ja ne, is' klar, immer schön hetzen gegen das Heft, aber dennoch immer wieder eine Besprechung und somit Werbung raushauen... Wat soll's, ich lese das Teil, ich stehe dazu und bespreche es, hier wird nüscht verheimlicht, sind ja net PC!!! Mit dem Cover ist den Machern echt mal was ultrageschmackloses gelungen, ich dachte ich seh Opus, haha, ja genau die Jecken der 80er..., war aber doch nur 'ne Punkband in deren Aufzug. Neben Vorworten, die echt keinen interessieren (ich les' sie trotzdem...), massig Werbung betuchter Versände, gibt es aber auch noch einige lesenswerte Sachen. So z.B. ein Interview mit Garry Bushell himself, SS-Kaliert stellen klar, daß sie Buße tun und keine Jinx-Shirts mehr tragen und sagten Konzerte mit Haggis ab, weil PC nunmal alles ist und Brechen aller Regeln völlig unpunkig ist, haha. Einige Kolumnen setzen in mir die Frage frei, was ich falsch mache, da ich solche Aussagen sicher nicht tätigen dürfte, ohne wieder eine Hausverwüstung zu riskieren... Die Reviews sind zu massig und erschlagen einem schier und es wird auch immer weniger Glatzenkram besprochen. Nun denn, für etwas Kurzweil sorgt das Teil ja, aber der Kracher ist was anderes...
„Skinhead Magazine" #27 Hier was von den Vize-Europameistern aus Spanien...;-) Da habe ich wohl gerade was verwechselt, was?!? Also Cut und nochmal zurück zum Anfang. Hier was vom gerade amtierenden Europameister, also etwas aus spanischen Gefilden.... Poli interviewte dieses Mal TheCasuals, Somossa, Pro Vandal, Stato Asociale, Segundo Asalto, Strappo und IX Legion. Dazu gibt es Gigberichte, einen Touribericht aus Berlin. Auf Reviews und anderes Zoi!gs wurde vollends verzichtet und das Ganze wieder nur auf Spanisch, so kommt es mir auch vor...;-) Also leider nur was für Sammler und Leute, die der Sprache mächtig sind.
„Taugenix" #5 Wieder etwas Neues vom „Deutschpunk Fanzine Taugenix". Interviewt wurden Rawside, Normahl, Kasa, Wilde Zeiten, das „Proud to be Punk"-Zine, Chaos Z und die Kafkas. Die Reviews fallen etwas dürftig aus und es ist nicht wirklich viel für mich dabei. Die einst witzige Foto-Story läuft sich auch tot und es ist nicht mehr witzig, auch sehen die Fotohelden sehr gecastet aus... Die Kurznachrichten sind nur teilweise interessant. In den Kolumnen regt man sich über rechte Gewalt auf und verschweigt, daß Antifa und Autonome keinen Deut besser sind. Mit Ausnahme der Antifleisch-Kolumne alles nicht lesenswert und voller Klischees... Haufenweise Werbung dürfte für die Finanzierung in dieser Aufmachung verantwortlich sein. Kann man, muß aber net! Der beigelegte Sampler läßt aber ab und an mal aufhorchen. |