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SLADE (England) „Skins sind einfach nur Kids, die mit beiden Beinen auf der Erde stehen und die wenigstens arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Wir tragen Boots und Hosenträger, weil wir das mögen." (Noddy Holder, Slade) Wenn es um die Anfänge der Skinheadmusik geht, dann ist in erster Linie die Rede von Reggae und Ska. Geht es aber um die ersten Skinheadbands, so streiten sich die Geister. In einem ist man sich jedoch einig: Slade spielten hier eine wichtige Rolle. Und wenn die Rede von einer Skinheadband aus Urzeiten ist, taucht immer wieder der Name Slade auf. Aus dem Grunde wollen wir Euch mal ein paar interessante Dinge zu dieser Band näher bringen. Viele Skinheads der Anfangszeiten hörten Soul und Reggae, aber da praktisch jeder dieser Musiker schwarz war, wollte man auch Bands haben, mit denen man sich identifizieren konnte. Hier kamen dann auch Slade ins Spiel. Die meisten Bands zogen es vor Musik für Massen zu machen und dies waren dann auch die Melodien für Hippies, da dieser Lebensstil gerade Mode war. Die Burschen aus Wolverhampton hingegen waren Kids der Arbeiterklasse und genau dies dürfte sie für Skindheads interessant gemacht haben. Auf ihrem Debut-Album „Play it loud" (Polydor) sieht man sie dann auch mit rasierten Köpfen und mit Boots und Braces. Dennoch waren Slade nie Skins, die als solche eine Band gründeten. Als sich unser Kult 1969 entwickelte, waren die Jungs noch nicht einmal in England. Sie spielten zu der Zeit in südlichen Gefilden als Begleitband für Soul- und Reggaebands. Allerdings haßten sie beide Stilrichtungen, was sie auch offen zugaben. Ches Chandler sah die Band im Londoner „Rasputin Club" erstmals, zu dieser Zeit waren Slade eine reine Coverband. Es gab erste Werbephotos, auf denen alle mit langen Haaren zu sehen waren. Chandler, damals bei „The Animals", sorgte dafür, dass diese niemand zu Gesicht bekam und als neuer Manager von Slade kümmerte er sich darum, dass diese zu Skinheads wurden. Anfangs war die Band davon nicht sehr begeistert und Chandler brauchte einiges an Überredungskunst, um den Jungs aus Wolverhampton klar zu machen, dass die Skinheadszene nach einer Band suchte, mit denen sie sich identifizieren konnte. Die Jungs rochen den Ruhm und stylten sich wie Skinheads. Da es Slade bereits seit Mitte der 60er Jahre gab und sie bis dato kaum Erfolge verbuchen konnten, hatten sie nichts zu verlieren und versuchten es auf der Skinheadschiene. Viel geholfen hatte das aber nicht und ihr erster Hit, ein Little Richard Cover, „Get down and get with it" kam erst 1971. Man distanzierte sich zu dem Zeitpunkt bereits vom Skinheadmovement. Hier aber begann der Aufstieg der jetzt wieder langhaarigen Rüpel und sie spielten nun den Glamrock, den viele von uns immer noch mögen. Wohl das letzte Mal, dass Slade mit Skinheads in Verbindung gebracht wurden, war ein Festival 1978 wo es zu Schlägereien zwischen Skins und Mods kam, die in Messerstechereien endeten. So weit der unkommerzielle Teil der Geschichte, nachfolgend eine Übersetzung aus der „Best of" von Slade, wo das Ganze schon aus kommerzieller Sicht beurteilt wird. Aber lest selbst: Es gab nur wenige Bands britischer Pop(ular)musik, die während ihrer Existenz solch eine Reihe von Hits produzierten, wie es Slade taten. Sie waren weit und breit die Erfolgreichsten in den frühen 70ern, mit über 17 Top-20-Hits, davon sechs mal Nr.1. Zwischen 1971 und 1976 hatten Slade 39 Songs in den Hitparaden. Drei ihrer Alben schlugen innerhalb von 18 Monaten, zwischen 1972 und 1974, ein. Die Gruppe, die als Slade Geschichte machten, kam 1966 zusammen. Zu dieser Zeit war es möglich mit Rockmusik sein Leben zu bestreiten. Es waren ihre Ambitionen durch eigne Leistungen nach ganz oben zu kommen. In ihrem Wohnort, Wolverhampton, spielten sie Coverversionen anderer Bands, lange bevor sie zu den bekannten Jungs aus England wurden. Sie spielten überall und nirgends 5 Jahre zusammen, bevor sie ihren Namen in Slade änderten und von Chas Chandler entdeckt wurden. Dieser wurde ihr Manager, der vorher bei den „Animals" und für Hendix tätig war. Chas drägte sie dazu, ihr eignes Material zu schreiben und unter seiner Leitung wurde Slade eine Hitmaschine. Die Lieder von Slade wurden Hymnen einer Ära, welche mit großer Begeisterung in Stadien, Kneipen und natürlich auf Konzerten gesungen und gehört wurden. Sie wurden eine der größten Attraktionen des britischen Königreiches, sie tourten endlos durch ihre Heimat und durchs Ausland. Londons „Court Arena" war damals restlos ausverkauft. Noddy Holder hatte eine der großartigsten Rockstimmen, die aus England kamen. Dieser wurde beeinflusst von Al Johnson, welcher bei „Little Richard" war. Noddy hatte ein gutes Gemüt und zeigte schauspielerisches Talent bei den Auftritten von Slade, dies hob sie von anderen Bands ab. Jim Les, der Bassist, war ruhig aber kreativ. Ein gelernter Violinist, welcher gemeinsam mit Holder viele Slade-Klassiker schrieb. Dave Hill, eine Art Superman, spielte Gitarre und hinterm Schlagzeug gab es Dan Powell, der unersättlich und dazu fähig war, nur seine Arbeit hinter den Drums zu machen. Slade´s Einfluß auf daheim zu reduzieren, wäre falsch. Sie fielen überall auf. Der Sound war heftig und hämmernd, diese Art von Musik überquerte den Atlantik und kehrte später als Glam-Metal (Glam-Rock) zurück nach Europa. Zu dieser Zeit gab es 1980 das Reading-Festival, wo Slade neue Anhänger gewannen. Ihre Karriere umspannte nun bald 3 Jahrzehnte, zwei Rockgenerationen und verschiedene Arten anderer Richtungen. Nirgends war dies offensichtlicher, als 1996 „Oasis" eine 1:1 Coverversion des Hits „Cum on feel the noize" spielten. Soweit also die kommerzielle Seite der Slade-Biographie. Für die Nummer 16 machte ich mir nochmal die Mühe, alles etwas ausführlicher niederzuschreiben, falls es auf Interesse stößt, einfach weiterlesen...;-) Slade, auf ein NOi!es...
Slade gründeten sich bereits in den 60er Jahren als eine Coverband. Die ursprünglichen Mitglieder (Dave Hill und Don Powell) waren bereits vorher in einer Band namens The Vendors, aus denen erst die 'N Betweens und später dann die legendären Slade wurden. Der Mann mit der markanten Stimme, oder einfach Noddy Holder, kam von Steve Brett & The Mavericks dazu. Jim Lea vervollständigte die 'N Betweens dann.
In der Frühphase begleitete die Band zahlreiche bekannte Musiker und man coverte vorwiegend Stücke von Chuck Berry oder Motown-Lieder. Von April 1966 an übernahm dann Noddy Holder den Part des Gesangs und durch den unermüdlichen Einsatz der Band erlangten die Musiker innerhalb kurzer Zeit regionalen Kultstatus. Als erstes wurde Kim Fowley als Produzent auf die aufstrebende Band aufmerksam. Eine erste Coversingle unter dem Titel „You better run“ wurde veröffentlicht und gelangte in die Lokalcharts von Wolverhampton. Außerhalb ihrer Region wurde die Single kaum beachtet und eine für Amerika eingespielte Platte brachte auch nicht den erwünschten Erfolg. So verlor Fowley dann auch schnell das Interesse an der Band, da es finanziell nicht lohnenswert war.
Die 'N Betweens störte das nicht weiter und man unterschrieb einen Vertrag für eine Tour auf den Bahamas. Allerdings war das Hotel nur für zwei der acht Wochen bezahlt, denn der Besitzer hatte keinen Bock mehr auf das Hotel. Auch spielte die Band hier vorwiegend für den schwarzen Teil der Bevölkerung, was den Veranstalter wohl auch nicht paßte. Somit erhielten die 'N Betweens die Quittung bzw. Rechnung und diese hatte es in sich. Sie belief sich auf gut 35.000 US-Dollar. Geld, welches die Band natürlich nie verdient hatte und auch nicht auf der hohen Kante hatte. Aber man konnte sich mit dem Hotelmanagement gütlich einigen, da die musikalischen Darbietungen ja durchaus Publikum anzogen und die Band Können vorweisen konnte. So wurde ein neuer Vertrag unterschrieben und man konnte den angelaufenen Schuldenberg „abspielen“. Das Set wurde erweitert und die Band wurde in dieser Phase eng zusammengeschweißt. In dieser Zeit erfolgten auch erste Berührungspunkte zum Ska und frühen Reggae, da die Band mit Musikern dieser Genres zusammen auftrat. Die Jungs aus Wolverhamptom machten allerdings keinen Hehl daraus, daß sie nicht viel für diese Musik übrig hatten.
1969 war dann mehr oder minder auch die Geburtsstunde von Slade. Erst tauchten die 'N Betweens noch unter dem Namen Ambrose Slade auf, aus denen später Slade erwachsen sollte. Chas Chandler, der auch schon die Animals und Jimi Hendrix entdeckte, wurde auf Ambrose Slade im Londoner „Rasputin Club“aufmerksam. Diese hatten sich inzwischen zu einer schon recht bekannten Liveband gemausert. Chandler sorgte als Manager dafür, daß aus Ambrose Slade nur noch Slade wurde. 1969 war ja auch das Geburtsjahr der Skinheads und somit war es nur logisch, daß Slade vom Manager gedrängt wurden, auf diesen Zug aufzuspringen, um daraus Kapital zu schlagen. Erste Werbefotos, auf denen die Band noch mit langen Haaren zu sehen war, wurden von Chandler außer Verkehr gezogen und er sorgte dafür, daß diese Fotos niemals in die Öffentlichkeit gelangen. Man kleidete sich nun wie die Skinheads und die Haare wurden zum Crop geschnitten. So kann man dadurch zwar mit einiger Berechtigung behaupten, daß Slade „die erste Skinheadband“ waren, aber es steckte lediglich die Geldgeilheit von Chandler dahinter. Mit Skinheads hatten Slade nur das Äußerliche gemein, auch wenn es schade ist. Waren die Sex Pistols noch „The Great Rock'n'Roll Swindle“, so kann man sicher sagen, daß Slade „The Great Skinhead Swindle“ waren, ohne es bös' zu meinen. Slade hatte in Skinheadkreisen aber dennoch einen gewissen Kultstatus und Sänger Noddy Holder hatte auch Sympathien für die Skinheads, was sich in der Aussage: „Skins sind einfach nur Kids, die mit beiden Beinen auf der Erde stehen und die wenigstens arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Wir tragen Boots und Hosenträger, weil wir das mögen.“ niederschlägt.
Allerdings brachte weder Slade noch dem Management das Skinheadoutfit den erhofften Ruhm, es gab Auftrittsverbote und Anfeindungen und man wandte sich von dem Rüpelimage ab. Versuchte Slade sich erst am Stil der biederen 40er, so wandelte man sich immer weiter, bis man im Jahr 1971 im Glam Rock landete und die Band hier eine Vorreiterrolle einnahm. Auch überzeugte Chandler die Band, verstärkt eigene Stücke zu komponieren, da mit Coverbands kein Blumentopf zu gewinnen ist. Textlich waren Holder und Lea immer die kreativen Köpfe und die anderen versuchten sich als Co-Autoren. Der erste Erfolg sollte sich dann auch erst 1971 einstellen. Mit der EP „Get down and get with it“ landeten sie erstmals in den britischen Charts. Der Erfolg kam nicht zuletzt durch unermüdliches Touren und Klinkenputzen bei etlichen Radiosendern. Mit der Folgesingle „Coz I luv you“ wurde dann auch Platz 1 der englischen Hitparade erreicht.
Die Band kreierte einen einmaligen Sound, der zwar aggressiv aber doch ruhig genug war, um es sich nicht mit den Medien zu verscherzen. Slades Musik glich dem Stampfen von Füßen eines gefüllten Stadions und der in vielen Liedern zu findende Backgroundgesang untermalt dieses Feeling noch. So hören sich viele Lieder wirklich nach Schlachtengesängen in den Stadien an. Sehr gut auf dem „Alive“-Album nachzuvollziehen.
Slade wurden ja nicht nur durch ihre Musik bekannt, sondern auch durch ihren eigensinnigen Schreibstil ihrer Titel. Hiermit wollte die Band ihren Lokalpatriotismus Luft machen und sich auch von ihren, nicht gerade geliebten, Nachbarn in Birmingham abgrenzen.
Nun sollte eine Karriere sondergleichen beginnen und was nicht einmal den Beatles vergönnt war, schafften die Arbeiterkids aus Wolverhamptom. Alle ihre Singles bis ins Jahr 1976 landeten immer unter den Top 20. In Deutschland schafften sie neun Platzierungen unter den ersten 10.
Das oben erwähnte „Alive“-Album war erst Slades dritte LP und es ist ja nicht gerade Usus, bereits das dritte Album als Liveplatte zu veröffentlichen. So kommt allerdings noch der schnörkellose ungeschliffene und frühe Sound von Slade zur Geltung, der ihnen gerade bei Skinheads und Hools zur Beliebtheit verhalf.
In den USA konnten die Musiker nie besonders punkten, aber Amis waren und sind ja schon immer anders gewesen. 1972 ging es für Slade dann auch in die USA. Wenn sie auch nicht von der Masse angenommen wurden, so hinterließen sie doch bleibenden Eindruck auf Gene Simmons und Paul Stanley, die wenig später Kiss aus der Taufe hoben. So machten Kiss nie einen Hehl daraus, daß sie die Art und Weise, wie die Band auf dem Album „Alive“ mit dem Publikum umging, später in die Kiss-Auftritte einfließen ließen.
1973 erschien „Cum on feel the noize“ und landete sofort auf Platz 1 der Charts. Aber auch „Skweeze me pleeze me“ und der Weihnachtskracher „Merry Xmas everybody“ landeten schnurstracks auf der 1. Letzteres wird jedes Jahr wieder aufs neue ein Rentier, ähem Renner...;-)
Mit „Far far away“ zeigten Slade, daß sie auch mit Balladen Erfolg haben können. Aber 1974 war auch ein schweres Jahr für die Band. Don Powell, der Schlagzeuger, fuhr unter Alkoholeinfluß noch Auto und hatte einen schweren Verkehrsunfall. Als Folge des Unfalls verlor er den Geschmackssinn und auch sein Gedächtnis. Seine Freundin, die mit im Wagen saß, verlor das Leben. Es sollte Jahre dauern, bis Powell wieder in der Band spielen konnte. Zur Single „My friend Stan“ saß er aber bereits wieder am Schlagzeug. Angeblich auf Anraten seiner Ärzte. Von August bis Oktober 1974 arbeiteten sie an dem Film „Slade in flame“. 1976 begann der Stern von Slade in Großbritannien zu sinken. Sie standen einfach zu wenig auf heimatlichen Bühnen. Slade versuchte krampfhaft in Amerika Fuß zu fassen und verloren so fast ihre Wurzeln und das warf sie erstmal aus der Bahn. Auch liefen ihre Plattenverträge mit „Polydor“ und „Warner“ aus. Man bemühte sich nicht, um eine Verlängerung. Chandler gründete jetzt selbst das Label „Barn Records“. Der immer mehr in den Mainstream drückende Punk und New Wave arbeitete zusätzlich gegen den Glamrock. Das Ende von Slade und „Barn“ schien nahe.
Die Hilfe nahte in Form eines anderen Labels, welches der Bruder Jim Leas ins Leben rief. „Cheapskate“ wurde gegründet und unter dem Bandprojekt The Dummies veröffentlichten die Brüder neue Versionen alter Slade-Kracher. Es brachte Slade zwar aus den roten Zahlen, aber die Band hatte ja nicht viel davon, da das Original anscheinend keiner wollte. Ende der 70er war dann auch wieder ein finanzielles Ende in Sicht und auch unter den Bandmitgliedern rauchte es gewaltig. Alle schrieben Slade bereits ab. Beruflich gingen die Mitglieder nun auch eigene Wege.
1980 wurde die Band allerdings für ein Comebackkonzert überredet. Sie sollten anstelle Ozzy Osbourne den Hauptact auf dem „Reading Festival“ übernehmen. Erst dachten die Organisatoren sich damit einen riesen Fauxpas geleistet zu haben, da die Band bereits nach den ersten Tönen ausgebuht wurde. Aber Slade sind nunmal Slade und rissen das Ruder noch rum. Alle Klassiker wurden runtergerotzt und es war nicht ein einziges Lied für eine Zugabe über, sodaß im sonnigen August vom Publikum lauthals „Merry Xmas everybody“ gefordert wurde und Slade spielten den Hit runter. Sie waren wieder da. Aber Manager sind nunmal meist miese geldgeile Typen und so wehrte Chandler sich nicht nur gegen eine Minigage, da Slade ja nicht auf der Liste standen, sondern behielt den Löwenanteil auch noch für sich. Weitere erfolgreiche Auftritte kurbelten aber die Plattenverkäufe wieder an und die Band war wieder im Geschäft.
1981 wurde bei einem neuen Label die LP „Til deaf do us part“ veröffentlicht und was komischerweise Vergleiche mit Iron Maiden einbrachte. Aber was soll's?!? Der Band konnte es nur recht sein. Slade wollten spielen und Platten verkaufen. Nachdem Quiet Riot den Klassiker „Cum on feel the noize“ coverten, wurde die Nachfrage in Amerika auch größer. Von dem Lied haben die 4 Skins übrigens auch ein geniales Coverstück abgeliefert. Lieder wie „My oh my“ und „Run runaway“ tauchten in den europäischen Charts auf und die Band erlebte ein Comeback. Musikalisch klang alles moderner und zeitgemäßer. Teilweise klang es auch nicht mehr nach Rockmusik sondern nach Metal. Auch wechselte man den Produzenten und konnte John Punter für den Job gewinnen, der bereits mit Queen arbeitete. Allerdings stieß dieser auch altbewährte Gewohnheiten Slades ab. Waren bisher immer alle Lieder als Liveaufnahme eingespielt, sollte jetzt jeder allein sein Set einspielen. Dadurch verlor Slade auch viel von ihrem musikalischen Charme, da alles zu glatt klang. An alte Erfolge konnten sie dann auch nicht mehr anknüpfen.
Es kam dann Mitte der 80er auch vorerst zu keinen weiteren Auftritten. Krankheiten und Ehekrisen fielen über die einzelnen Mitglieder wie Geier her. Auch war Holder nun gar nicht mehr begeistert von den alten Gassenhauern und bezeichnete die Songs teilweise als völlig blöd. 1987 gab Holder dann auch seinen Abschied aus der Band bekannt und arbeitete fortan als Radio-DJ, Komiker und Werbemodell.
In Urbesetzung trat man 1991 nochmal auf, um den Fans ein Lied zum Besten zu geben. In diesem Jahr erschien auch das Best of...-Album “Wall of hits“. 1992 kam es dann nochmal zu einem Auftritt in Originalbesetzung bei „Wetten dass...?“.
Slade (England) Under the names of early Skinheadbands man heared very often from Slade from Wolverhampton. Real is that Slade on one of their LP-cover looks like Skinheads, because the producer tell them, that the white Working Class needs a band with the youth can identify. But the band haven´t the success what they want. Later the band goes in the history of Glamrock and that is the music, wich make Slade popular. The name of Slade are very often in context with Skinheads, so we bring a little bandhistory about the band. The text are from a “Best of…”-CD, so it´s more commercial, but the facts are real. Very few bands in the history of British popular music can boast a run of hits as impressive as Slade. They were the far and away the most successful chart band of the early Seventies, chalking up no fewer than 17 consecutive Top Twenty hits, including six Number One´s, between 1971 and 1976, and 39 chart entries in all. Three of their albums also topped the LP charts in an 18 month spell between 1972 and 1974. The group that became Slade came together as The ´N Betweens in 1966. At this time it was still possible fot determined young rock musicians to make a resonable living solely by performing live, and altough it was their ultimate ambition to make records, they learned their craft playing cover versions in their home town of Wolverhampton, building up an enthusiastic live following long before the charts beckoned. They played anywhere and everywhere together for five years. Then they changed their name to Slade and became managed by record producer Chas Chandler, the former Animal and svengali to Jimi Hendrix. Chas urged them to write their own material and under his guidance they were transformed into a hit making machine. Their songs became the anthems of an era, sung with great gusto on football terraces, in pubs and, of course, at home and abroad, and they became one of the UK´s hottest live attractions, eventually selling out London´s Earls Court Arena. Noddy Holder, blessed with one of the finest rock voices to come out of Britain, had the highest profile. Influenced as much by Al Jolson as he was by Little Richard, Noddy brought a warm-hearted sense of showmanship to Slade´s gigs that set them well apart from other bands. Bassist Jim Lea was quiet and creative, a formally trained violinist who, with Holder, wrote the group´s many hits. Dave Hill, the fashion conscious Superyob, plaeyd lead guitar, and behind the drums was Don Powell, steady, sturdy and capable of reducing his kit to matchwood. Slade´s influence was felt at home an abroud. Their look inspired a host of contemporary acts, while their sound – fat and pounding – would cross the Atlantic and re-emerge a decade later under the guise of Glam Metal. By that time, buoyed by a spectacular appearance at the Reading Festival in 1980, Slade had found a new rock audience and, eventually, their career spanned three decades, two rock generations and several leaps of fashion. Nowhere is this more evident than in Oasis´s 1996 note-for-note cover version of one of Slade´s biggest hits, `Cum On Feel The Noize´. |