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Skrewdriver (England) – das Leben und Wirken Ian Stuarts
King of bands (von Midgards Söner) When I grew up I know that something was wrong I saw the conflicts and I refused to conform Be just like the others a Mr. Nine to five But I had feelings that I´d never could hide Through the music I found the way Through Ians voice I saw the brand new day
Skrewdriver – the king of bands! Skrewdriver – we raise our hands! Skrewdriver – the king of bands! Ready to rock to free our lands!
I don´t know if we realise, what Ian Stuart meant to us He put us together, all our nation borders he crossed Ian Stuarts voice will never, ever die His spirit lives on among the Skinhead crowds His work will be revarded in the hall of gods And he will always be the father of the new breed rock
SKREWDRIVER Die Erinnerung an IAN STUART - eine Flamme, die nicht erlischt! Geboren im Sommer `57 im Herzen von Lancashire, England. Ian Stuart Donaldson wurde später der Pate unserer Musik auf der ganzen Welt. Aufgewachsen in Blackpool fühlte Ian den Drang dem öden und weltlichen Lebensstil etwas entgegenzusetzen. In den frühen 70ern wurde der Skinheadkult geboren, dem er sich anschloß. Als er seinen Freund Grinny, der in einer lokalen Band spielte, zusah, beschloß er ebenfalls eine Band zu gründen. Seine erste Band nannte sich TUMBLING DICE, diese coverten vor allem Stücke von den Rolling Stones und The Who. Als ein Angebot eines Londoner Plattenlabels kam, verweigerte der Rest der Band den Umzug in die Hauptstadt und die Gruppe löste sich auf. Es sollte nicht lange dauern, bis Ian eine neue Band gegründet hatte, diese war sehr beeinflußt vom gerade angesagten Punkrock. Er sah den ersten Auftritt der Sex Pistols und war begeistert von deren Aggression und Einstellung. Dies war die Geburtsstunde von Skrewdriver. Anfang 1977 reiste die Band, die aus Ian, Grinny, Kev und Phill bestand, nach London, um bekannter zu werden. Sie spielten auf vielen Gigs und nahmen ihre erste Single „You are so dumb" (ein Lied, welches sich gegen den Drogenkonsum richtete) auf. Während eines Konzertes kam es zu einer Auseinandersetzung, in der ein Mitglied der Skrewdriver-Crew verwickelt war, das Ende war, daß Bob Geldof k.o. auf der Bühne lag. Durch die (und andere) Auseinandersetzung bekamen Skrewdriver einen schlechten Ruf. Die kommerzielle Musikindustrie ließ die Band fallen und sie erhielten Auftrittsverbote in und um London. Von nun an „kämpften" sie sich nach oben, obwohl sie für ihre Debut-LP eine reelle Chance bekamen. Ihr Skinheaderscheinungsbild war in der Musikpresse nicht willkommen. Die Band reiste nach Manchester und feierte dort lokale Erfolge, aber durch ihren schlechten Ruf ließ ihr Plattenlabel „Chiswick" sie fallen. Nun machten sie ihr eigenes Ding. Das kleine Label „TJM" ermöglichte ihnen die Produktion der Single „Built up, knocked down". Ende 1979 gab es Skrewdriver bereits nicht mehr. Zurück in Blackpool wurde Ian, durch seine Mitgliedschaft in der National Front und dem British Movement, zur Leitfigur und Größe in der Skinheadszene. Er wollte seine Band für die NF reformieren, aber er bekam nicht die nötige Unterstützung. Es war im Sommer 1982, als er zurück nach London ging und er überredet wurde, seine Band wieder neu zu gründen. Ian rekrutierte zwei Skinheads für Bass und Schlagzeug. Per Zeitungsanzeige suchte man noch einen Gitarristen. Es dauerte nicht lange und man konnte wieder etwas von der Band hören. Sie spielten zwei Titel für den „United Skins"-Sampler ein und nahmen die populäre Maxi „Back with a bang" auf. Die Scheibe kam gut an, aber zunehmend wurden Gerüchte laut, daß Skrewdriver eine rassistische Band sei. Es dauerte nicht lange und Ende des Jahres hatten die Medien ihre Bestätigung. Skrewdriver spielten im „100 Club" und Ian Stuart erhob während des Gigs seinen rechten Arm und rief aus: „Dieses Lied heißt „Tomorrow belongs to me"." Die Menge tobte und damit begann das wahre Vermächtnis von Skrewdriver. Ian arbeitete eng mit der NF zusammen, wovon diese profitierte, da er ein gutes Aushängeschild der Partei war. Für die Front waren Ian und seine Band eine großartige Werbung, um neue Mitglieder zu bekommen. Es wurden nun die ersten politischen Lieder produziert. Mit „White Power" brach eine Schockwelle über die Musikindustrie herein. Eine Zeitung sprach gar von der „übelsten Platte überhaupt". Sämtliche Auftritte wurden verhindert. Für die NF wiederum war „White Power" ein großer Erfolg und es traten weitere Bands in die NF ein. Hieran war Ian mit seiner Musik nicht unbeteiligt. „Rock against communism" wurde gegründet. Dies war eine Rock´n´Roll-Rebellion, eine Untergrundbewegung schaffte den Durchbruch. Skrewdriver unterzeichneten einen Vetrag beim deutschen Label „Rock o Rama" und ließ sich von niemandem einschüchtern. Diese Partnerschaft sollte bis zu Ians Tod bestehen. Die Band produzierte im Jahre 1984 ihre zweite LP „Hail the new dawn" und es gab einige Bandumbesetzungen. In dieser Zeit schafften sie nicht nur den nationalen, sondern auch den internationalen Durchbruch. Von der NF erschien das „White Noise"-Magazin. Als Ian inhaftiert wurde, dachten viele, daß seine Tätigkeiten vorbei seien. Er befand sich 12 Monate in Haft. Skrewdrivers „2&8"-LP war längst fertig gestellt, aber bis zur Veröffentlichung sollte es noch dauern. Während seiner Haft bekam Ian mehr Post als andere Gefangene und er schrieb eine Menge neuer Stücke. Viele sind auf der „White Rider"-Platte zu hören. Unter den Songs befand sich auch das Lied „The Flame that never dies", welches er mir (Paul Burnley) übergab und welches von No Remorse später umgesetzt wurde. 1987 wurde die „White Rider"-LP fertig gestellt und es war vielleicht sein bestes Werk. Texte und Musik waren hervorragend. Trotz des Erfolges, war er mit vielen Aktionen der NF nicht zufrieden. Gelder der Band wurden veruntreut und Ian verließ enttäuscht die NF und den White Noise Club. Diese Dinge waren ein weiterer Tiefschlag in einem Leben voller Höhen und Tiefen, doch Ian ließ sich nicht unterkriegen und bewies damit Größe. „2&8" wurde gegründet, die Organisation war unabhängig von politischen Parteien und es war eine Bewegung von Leuten aus der Musikszene. Ian wollte ein Projekt für die Rockabilly-Szene auf die Beine stellen, so wie Skrewdriver für die Skinheadszene. Das Klansmen-Projekt bestand aus bekannten Musikern der Rockabilly-Szene und das Projekt wurde gut aufgenommen. Klansmen kamen ebenfalls bei „Rock o Rama" unter Vertrag. Der jüdische Rat in England nannte Stuart „den größten Antisemiten Britanniens" und auch polizeiliche Maßnahmen ließen nicht lange auf sich warten. Ian packte abermals die Koffer, um den ewigen Polizeimaßnahmen und Schikanen zu entkommen. International wurde die Band immer bekannter und Skrewdriver spielten nun in ganz Europa, aber nirgendwo so oft wie in Deutschland. Dort war auch ihre Popularität am größten. Während einer Tour zur Wiedervereinigung Deutschlands wurden Skrewdriver am Tage vor dem Konzert verhaftet. Ian wurde wieder freigelassen, aber der Rest der Band mußte für über einen Monat in Haft bleiben. Die Geschichte war ein gefundenes Fressen für die Medien und in den englischen Medien wurde ausführlich darüber berichtet. Daraufhin nahm Ian eine Mini-LP unter dem Titel „Justice for the Cottbus six" auf. Es erschienen viele Skrewdriver-Platten, aber auch einige Soloscheiben von Ian, die Klansmensachen und auch unter dem Namen White Diamond veröffentlichte Ian Platten. In die „Patriotic Ballads"-Platten brachte er sein ganzes Können ein. 1992 war ein riesiges Konzert von „2&8" geplant. In den größeren Städten Englands wurde sogar mit Plakaten geworben. Ian bekam die Möglichkeit darüber im Radio zu sprechen und der Moderator wünschte ihm Erfolg für das Konzert. Es kam zu Ausschreitungen zwischen Skinheads und Roten. Die Medien berichteten danach vom „Kampf von Waterloo". Was Ian auf dem Konzert bot, war das beste seit seinen Auftritten im „100 Club" Im folgenden Jahr nahm Ian mit Skrewdriver die letzte LP „Hail Victory" auf. Es war das beste Album seit „Warlord". Ian erlebte das Erscheinen des Albums nicht mehr. Am 23. September wurde er in einen Autounfall verwickelt. Der Unfall nahm Ian und einem Freund der Band, Boo, das Leben. Es war die größte Tragödie, die die „2&8"-Bewegung je erlebte. Jeder, der Ian kannte, ihn live gesehen hatte, oder seine Musik hörte, weiß, was er für die weiße Bewegung geleistet hat. Er opferte sein Leben, ließ sich nicht durch Geld locken oder kaufen, ließ sich nicht durch Kerker brechen und setzte sich gegen Aggressionen zur Wehr, aber er war sich bewußt, daß ihm dies mehr gab, als alles auf der Welt. Er behielt das Feuer stets im Herzen, welches für den Stolz und die Zugehörigkeit zuunserer Art, unserer Nation, brennt. Der Beweis ist in unseren Händen, das Feuer brennt weiter, die Flamme wird nicht erlöschen – Tomorrow belongs to you, Ian! Solange Deine Musik im Herzen unseres Volkes ist, lebst Du weiter. Hail Victory – Hail Ian Stuart! In Ehre Paul Burnley (Ins Deutsche übersetzt, dem Booklet der Tribut-CD „The Flame that never dies" entnommen) |