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Feindkontakt #9
Endlich ma wieder ein neues Feindkontakt. Interviewt wurden Bigge vom Menfis, Haircut, Punkfront, The Busty Idiots (die Antworten sind nicht gerade ausführlich, leider...). Dem Punkfront-Inti gehen ein paar Fragen an Pestpocken voraus, die hier mal kräftig verarscht wurden und das erst im Laufe der ersten Fragen merkten, haha. Dazu gesellen sich Bandvorstellungen von Kriegsberichter und Kraftakt. Im Vorwort geht Gung darauf ein, daß einigen Erbsenzählern die jetzige Ausrichtung des Heftes wohl net paßt, Gung aber an seinem Weg festhält. Gut so! Neben Göring gibt es hier noch andere Mit- und Gastschreiber, was alles abwechslungsreicher gestaltet. Man trieb sich überall und nirgends rum. Micha aka Maz vom Stolz & Stil tut seine Meinung zur Grauzone kund und ich pflichte dem nicht voll und ganz bei. Muß aber auch net, da jeder das halt anders sieht. Göring war beim Bund und wie, haha. Darüber berichtet er hier ausführlich. Reviews runden das Ganze ab. Der Schutzumschlag bekam einen farbigen Aufkleber, was das Zine doch ansprechender wirken läßt und die Heftaufmachung ist, wie vom FK gewohnt, gut und ansprechend. Oben drauf gibbet noch 'ne Promo-CD mit einigen Hörproben von Kärbholz und The Krays. Limitiert auf 250 Einheiten. Echt ein lesenswertes Zine, welches immer besser wird!
Meik
Moloko + #44
Hatte der Torsten doch in der vorherigen Nummer eine wahrlich gute Geschichte des HardxTimes-Sängers an Land gezogen und damit die Meßlatte für sein Heftchen schön hoch gelegt, so setzt er hier, meiner Meinung nach, nochma einen drauf. Denn er bekam eine wirklich informative und gut geschriebene Skintonic/Skin Up-Story zugespielt. Diese ist für mich das Highlight und mehr als lesenswert. Umrahmt wird das Ganze dann noch durch ein Inti mit dem ehemaligen Mit-Herausgeber, des ST/SU, Ugly, welches auch sehr gut ist. Die Geschichte wird übrigens im nächsten M+ fortgesetzt. Weitere Interviews gibt es mit einigen Bookern von Bands und Festivals (streckenweise sehr interessant), Toxpack, Ashtones und eine Fortsetzung des Pope of Orange County Punk Rock. Hinzu kommen Reviews in Form des „Punkrockprangers“; Kolumnen, die nicht ganz Mainz sind...; die Split von Gumbles und Berliner Weisse wird unter die Lupe genommen; es gibt 'ne Story über den Maler Henri De Toulouse-Lautrec; ferner ist ein Reisebericht aus Indonesien zu lesen; es gibt 'nen Tourbericht von The Not Amused in Spanien; eine Jimmy Edwards-Story und der Festival-Sommer '11 wird nochmal betrachtet und ist wirklich gut geschrieben. Alles in gewohnter 7-Aufmachung und Hochglanzoptik. Schmankerl für Abonnenten: Abo-Besitzer bekommen den Nachdruck der ersten Skintonic-Ausgabe (Hier waren die szeneüblichen Widersprüche noch vorhanden und man hatte noch Kontakte zu Leuten, von denen man später nichts mehr wissen wollte...). Wieder 'nen Haufen Zeugs mit viel lesenswerten Sachen und einigen nicht ganz so dollen Dingen, aber das Gute überwiegt. Diese Moloko +-Ausgabe kann ich nur jeden ans Herz legen!
Meik
Zanknoten #1
Laut Eigenaussage im Titel handelt es sich hier um „Trash Literatur“ und ich kenne mich mit solchen Sachen zu wenig aus, um da nun zu widersprechen. Geboten werden dem Leser einige Kurzgeschichten, Gedichte und Texte rund um Sex, Gewalt und Mord, oder einfacher Sex and Crime. Dies läßt viele sicher aufhorchen, doch wer hier nach stumpfer Triebbefriedigung sucht, sollte lieber zum Tittenheft greifen. Die Schreiber und allen voran Herausgeber Brian geben hier Sachen wieder, die nicht gerade irgendwelchen Normen entsprechen und man fragt sich, wie man auf solche Geschichten kommt. Mich sprechen die Geschichten nicht gerade an und ich finde sie teilweise recht makaber, aber genauso halte ich es mit Horrorfilmen. Beides nicht unbedingt meine Tasse Tee. Wenn auch der Inhalt mich nicht gerade fesselt, so waren die Stories doch interessant und spannend geschrieben. Andere Inhalte und es wär' mein Ding... Dennoch denke ich, daß gerade Horrorliebhaber hier genau das finden, was sie suchen. Alles ist in Zineoptik aufgemacht und kommt als A5er. Wer auf Sex & Crime, oder aber Horrorgeschichten steht, sollte sich das Zine mal zulegen.
Meik
Plastic Bomb #77
Endlich kann das PB auch am Zahlenbrimborium teilnehmen und mitfeiern...;-) So zieht sich die 77 auch wie ein roter Faden durch das Heft. Interviewt wurden Abwärts, Sniffing Glue, The Defects, Broilers (die Popstars werden derzeit ja von etlichen Magazinen hofiert), Michael Weiss vom APABIZ quatscht offen über Grauzone und anderes (lustig und empfehlenswert...), Generators, Infa Riot (laut oire szene ja eine Band, die gar nicht geht – ergo dürfte das PB nun auch grenzwertig sein...), Punksender.com, Loaded, Black Feet, Dirk Bernemann und einer Macherin des Films „Noise & Resistance“ (sehr interessant!). Auf die Untersuchungsergebnisse des Arztbesuches muß der Leser noch warten und das ist auch Wowereit, interessanter sind die Vorworte dadurch nicht gerade. Es gibt ein „Best of 77 Punk“, wo mal jenseits der allseits bekannten Bands geschaut wird, was sehr lesenswert ist. Die Reviews halten nicht gerade viel für mich bereit außer Sehprobleme, da die Schriftgröße echt viel zu klein ist. Man rennt zu einem Kombikonzert von EK77, Oi-Melz und Gunter G. und regt sich dann über den Eintrittspreis und das Dargebotene von Gunter auf... Ohne Worte und Gunter ist sicher mehr Punk und Rebell als beispielsweise Offspring, die es auch nicht für 'nen Solipreis zu sehen gibt! Die „Geschichten aus der Gruft“ sind auch recht gut geschrieben. Wenn man sich zwei Seiten über kaputte Autos ausläßt, ist das für mich nicht gerade lesenswert, aber die Käufer der Auto-Bild wird’s freuen. In „Anders Leben“ geht es um das Guerilla Gardening (das unerlaubte bzw. einfache Begrünen von Flächen und Plätzen, oder das Umhäkeln von Schildern oder Straßenlaternen). Die Propagandageschichten sind denn streckenweise nachvollziehbar, wenn ich auch nicht mit allem konform gehen würde. Aber das liegt im Auge des Betrachters. Aufmachung wie gehabt. Hier überwiegt das Pro...;-)
Meik
Ox #98
Ein Magazin, welches es in aller Regelmäßigkeit schafft, aus den Reviews gekickt zu werden, weil einfach zu wenig Platz in der MF ist und der Platz den Tauschpartnern, oder wahren Perlen vorbehalten bleibt... Das hat natürlich den Nachteil, daß, wenn es doch mal ein Heft als Besprechung in unser Zine schafft, es nicht unbedingt eine Glanzausgabe sein muß, da der Inhalt des Ox ja immer stark ausgabenabhängig ist. Diese Ausgabe war denn ma wieder streckenweise recht lesenswert. Alles aufzuzählen, würde allerdings den Rahmen sprengen. Somit übernehme ich ma die Inhaltsangabe vom Titel: Polar Bear Club, Chuck Ragan, Trainwreck, Jello Biafra (sehr lesenswert!), Samian, Adolar, Razzia, Argies, Thrice, Zounds, Nothington, Omega Massif, Glen E. Friedman und Greg Graffin von Bad Religion (sehr interessant!). In den News gab es dann auch einiges Interessantes zu lesen; die Kolumnen waren ermüdend; Die PB-Reihe „Herstory of Punk“ findet hier mit einem Interview von Ronja ein jähes Ende und ist sehr lesenswert. Die Reviews waren dieses Mal komplett kalter Kaffee für mich. Alles in gewohnter Ox-Magazinaufmachung.
Meik
Plastic Bomb #76
„More than a Zine, a Network of Friends“ steht in altenglischen Buchstaben dieses Mal als Untertitel unter dem wohlbekannten PB-Schriftzug. Scheint mir, als wenn mit jedem Heft jetzt ein anderer Slogan ausgegeben wird, whatever... Etwas schmunzeln mußte ich dann bereits auf Seite 2, wo mir in einer Werbeanzeige die Konterfeis von Marx, Engels und Lenin auffielen und darüber prankte der Satz „Skinhead Pride“... Ist mir da irgendwas entgangen? Habe ich etwas verpaßt?? Oder bin ich etwa blind??? Alle hatten Bärte! Keiner war je Subkultur!! Und Glatze hatte schon gar keiner!!! Auch der Spruch daneben ist völlig daneben, denn dort steht „Wir sind Grauzone, nur die andere Seite!“ Na gut, witzig und ewiggestrig ist es ja und nun endlich zum Heft: Interviewt wurden Jello Biafra, Molotov Cocktail NYC, SS_Kaliert, Carlos Mogutseu, Bambix, die Valkyrians (sehr interessant!), Mitschreiber Helge in Zusammenhang mit seinem Buch zum Thema Hardcore (sehr interessant!), The Freeze, Herätys, Flogging Molly (leider net so dolle!), Knochenfabrik, Rich Kids on LSD und Victims. Jede Menge Stoff, wo sicher jeder was findet. Die Kolumnen aka Vorworte zu Beginn waren dann wieder mehr als uninteressant und wenn sich jemand über Arztbesuche und seine Krankheitsbilder schriftlich komplett entblößt, frage ich mich, warum man sich dann über fb oder andere Netzwerke immer wieder aufregt... Dann gibt es noch Berichte vom Ruhrpott Rodeo; einen Reisebericht, der sich eigentlich nur darum dreht ein Fußballspiel zu sehen (boring...); „Anders wohnen“ befaßt sich mit Groß-WGs und ist sehr lesenswert!; einiges anderes Zeugs und die Reviews lassen mich dieses Mal auch kalt. Es gab schon bessere, aber sicher auch schlechtere Nummern...
Meik
Heimwärts #3
Stephan legt nun auch endlich mit seiner Nummer 3 nach und das ist auch verdammt gut so...;-) Interviewt hat der Gute dieses Mal Rampage, Punk Front, Shaven Heads, I Don't Like You und der olle Göring wurde ausgegraben, äh ausgequetscht. Gerade letzteres Inti ist sehr interessant und ma was anderes, da nicht zum xten Mal Band a zu Frage z befragt wurde... Da der Göring ja sehr reisefreudig ist und auch 'n lustiges Kerlchen ist, kommt da ganz gut was rüber. Dieser ist denn auch noch für den einen oder anderen Bericht zuständig. Ansonsten bekommt der geneigte Leser noch diverse Konzertberichte und eine Menge an Besprechungen auf's Auge gedrückt. Alles in der typischen A5-Zineaufmachung. Schönes Heft, welches wieder für Kurzweil sorgt!
Meik
Magdeburg Punx #4
Und noch ein Heft, welches ich aufgrund der Aktualität gerne noch in der letzten Ausgabe untergebracht hätte, da unser und Jans Heft aber quasi zeitgleich erschienen sind, war das nicht möglich. Auch Jan scheint jetzt 'ne Grafikabteilung verpflichtet zu haben, aber dazu später mehr. Interviewt wurden für diese Ausgabe Warrior Kids (von denen gibt es vorab auch 'ne Bandhistory), Elbroiber, Rien Ne Vas Plus, Offbeat Heroes inkl. Riot Ska Records, Tetzlaff Schallfolien und KDV. Von KDV liegt auch die aktuelle CD bei, die die Jungs in Eigenregie fertigten. Dann gibt es noch Leserbriefe, Konzertberichte, die Band Most Wanted stellt sich vor und das ehemalige Magdeburg Punx Webzine läßt Geschichte wieder aufleben. Reviews runden das Ganze sauber ab (Unser Schundblatt ist mit ganzen 3 Ausgaben zugegen. Da frage ich mich, sind wir zu schnell, oder ist Jan zu lahm?!?). Optisch hat das MD Punx einen Riesenschritt nach vorne gemacht. Das Zine hat ein richtig tolles Cover und auch der Inhalt glänzt mit toller Aufmachung, allerdings ohne den Zinecharakter zu verlieren. Tolles Heft!
Meik
Working Class Skins #14
Leider kam diese Nummer von Andi erst nach Fertigstellung unserer #21, obwohl ich die Besprechung gerne noch in der letzten Nummer untergebracht hätte... Die Nummer 14 kommt mit einer Demo-CD der Praetorians nebst Selbstbau-Cover und CD-Rücken. Ob es die CD nun exklusiv im Zine gibt, oder ob man auch so Chancen hat, an das Demo zu kommen, weiß ich nicht. Interviewt hat Andi diesmal Lazy Bastards, The Small Faces, Morlocks Army, Elbroiber, Bovver Boys, The Q und 7er Jungs. „Andis Style Council“ wird mit Warrior Harringtons im Tonic Style, Warrior Polos und V-Ausschnitt-Pullundern und V-Ausschnitt-Pullovern fortgesetzt und es gibt `ne kritische und ehrliche Kolumne zum Thema „Back to the boots“. Darüber hinaus noch Konzertberichte, Besprechungen und fertig ist ein tolles Lesevergnügen...;-)Alles wieder in guter Aufmachung und super Qualität! Wie bereits erwähnt, kommt die Ausgabe mit einem Demo der Praetorians. Alles in allem wieder ein lohnenswertes Heft, welches in jede Glatzenhand gehört!
Meik
Der Bomberpilot #4
Schon einige Tage nach der Deadline erreichte mich noch der aktuelle BP und da will ich ma nicht so sein und nehme die Besprechung noch mit ins Heft...;-) Interviewt wurden dieses Mal First Strike, Lower Class Rats, Agent Bulldogg, Skinfull und Punk Front, also `ne Menge Hochkaräter. Die Bootboyfront Magdeburg läßt hinter die Kulissen blicken, man war unterwegs und bespricht auch wieder einiges. Damit ich auch wieder meckern kann, sage ich jetzt mal wieder, daß ich das Zine aufgrund der Seitenanzahl (40 inkl. allem) wieder zu flott durch hatte. Spricht aber ja eigentlich auch für sich, oder?!? Alles kommt in typischer 80er Zineoptik und guter Qualität. Ein lesenswertes Heft, wo sich keiner dran vorbei mogeln sollte!
Meik
Paradise Cove #01/2011
Das Hausmagazin von Bandworm nun als autonomes Blatt, denn zugunsten des Bezirk 7-Schreibers wurde die Gazette nun aus dem Katalog genommen und der Markus gestaltet nun den informativen Teil des Katalogs. Wie dem auch sei, ich finde daß es dem PC gut bekommt. In der Einleitung sieht man sich dann auch eher in einer Reihe mit Heften wie dem Moloko Plus oder Oi! The Print und weniger mit den einfach gedruckten Zines der alten Schule. Trotz der Abnabelung gibbet aber immer noch hauptsächlich Geschichten des Labels und Versands, aber das stört nur gering, zumal BW ja `ne gute gemischte Palette an Bord hat. Befragt wurden Perkele, Vogelfrei, Rotz & Wasser, Kärbholz und Razorblade. Es gibt Neuigkeiten, die Frankreich-Geschichte wird fortgesetzt und ist sehr interessant, man bringt einige Fakten zum „Rebellion Festival“, die Atzen um Berliner Weisse lassen Hintergrundinfos zu ihren Liedern verlauten. Einige Klassiker aus dem Wax & Violence werden hier vorgestellt, es gibt was über Gleichlaufschwankung zu lesen. Ein paar Reviews bekommt man auch zu lesen und DJ Emperor kramte wieder in seiner Plattenkiste. Alles auf Hochglanz gebracht und in A5-Format versprüht es doch noch ein wenig Zinecharme und ist recht lesenswert.
Meik
Das Rockt! #2/2011
So, hier auch noch Nummer 2 des Deutschrock-Magazins. Inhaltlich gibt es wieder die gewohnte Kost und interviewt wurden dieses Mal Kärbholz, Haudegen, Rockwasser, Vogelfrei (hier liegt der Ausgabe auch `ne Promo-CD des kommenden Albums bei), Störteprister, Perkele (nicht gerade viel und optisch passen sie ja jetzt auch in das Klischee...), Daniel Wirtz, 9mm, Kneipenterroristen, Ohrenfeindt und Serum 114. `Ne ziemlich fette Auswahl und mit Sicherheit für Freunde des Genres richtig viel zu lesen. Neben einigen Konzert- und Festivalberichten gibt es noch ein paar Reviews, die aber auch eher wissenschaftlich abgehandelt werden. Betontod berichten aus dem Studio und neben Konzertterminen gibbet wieder Werbung zuhauf. Alles wieder auf Hochglanz gedruckt und in A 5-Aufmachung. Immer noch kein Heft für mich...
Meik
Pumpkin Seed Oil #1
Debut eines Zines aus dem Oi!sterreichischen...;-) Interviewt wurden der Macher vom ehemaligen Voice of the streets-Fanzine (sehr ausführlich und interessant), ein Hersteller für Steirisches Kürbiskernöl (hängt mit dem Namen des Zines zusammen und ist `ne tolle Idee und dient der Aufklärung...), Butcher Babes, G.U.B. inkl. Totalni Idioti (leider auf Englisch), § 270, Sozialverbrecher und Hitman. Darüber hinaus gibbet schöne Kolumnen wie „Subkultur im Mainstream“, oder „Wie man die eigene Szene kaputt macht“. Schöne Sache, da viele Zines fast nur noch aus Reviews, Konzertberichten und Interviews bestehen. Die Reviews hätten ruhig ausführlicher sein können, dafür gibt es aber auch gleich `ne Kontaktadresse. Ein paar News gibbet auch noch. Alles im schönem A5-Zineformat und selbst typische Anfangsfehler wie Platzverschwendung werden hier nicht gemacht. Das Heft ist auf 150 limitiert. Aber ganz ohne Meckern kann ich nicht und so hoffe ich, daß das nächste Heft dicker wird...;-) Schönes Debut, sollte man auf jeden Fall unterstützen!
Meik
Plastic Bomb #74
So, hier kommt schon was mit etwas mehr Charakter...;-) Der Untertitel scheint sich jetzt von Ausgabe zu Ausgabe zu ändern und die vorliegende hat den Untertitel „Fachzeitschrift für Vinyljunkies und Downloadkids“, läßt man das Vinyl weg, ist das wohl in Dortmund, haha. Interviewt wurden die Kassierer (jetzt weiß ich zwar, daß sie Gerbenok nicht mögen und Uelzen für ein witziges Städtchen halten, unbeliebt sind sie bei mir jetzt dennoch nicht...), TV Smith (sehr interessant), Ghoststreet, Flag Of Democracy, in der Reihe „Anders leben“ wird mit einem Hacker gesprochen, Paranoia, der Macher vom Gegengerade-Film, Dean Dirg (Schnäuzer-rules are okay...) und Pascow. Auf jeden Fall viel interessantes Zeugs dabei. Es gibt Berichte vom Punk im Pott (hier regt man sich über Gläubige nichtchristlicher Religionen auf – es lebe die Toleranz...), The Dreadnoughts, das PB meldet sich auch mal zum Thema Grauzone zu Wort, bringt aber nichts lesenswertes darüber zustande, wie übrigens auch der wiederbelebte oire szene-Blog, denn vorher gefiel er mir besser...;-), Pogues on Konzi (geil!), 80er Hardcore, man schaut auf die „Herstory of Punk“ zurück und reviewt wieder queerbeet. Die Aufmachung ist gewohnte PB-Kost. Wieder ein lesenswertes Heft.
Meik
Das Rockt #1/2011
War irgendwie ja sicher nur eine Frage der Zeit, wann das erste (Maga)zine mit Schwerpunkt Deutschrock und angegliederte Genres erscheint. Hier isset... Hatte mir mangels Bestellwut ein Abo besorgt und freute mich, als das Heft endlich da war. Nun hoffe ich, daß entweder der Inhalt sympathischer wird, oder mein Abo schnell endet...;-) Interviewt wurden Volxsturm, Split Image, Rotz & Wasser, Platzverweis, Übergas, Berserker, Grober Knüppel, 4 Promille und Stefan Weidner alias Der W. Alles nicht besonders tiefschürfend und gerade Bands wie Volxsturm und 4 Promille kommen sich hier ein wenig verloren vor, passen sie doch eigentlich nicht ins Konzept, obwohl beide Bands ja inzwischen nicht mehr zu den Untergrundbands von einst zählen. Der Rest ist gespickt mit ein paar Reviews, einigen Bandvorstellungen (Betontod, Loz Tinitoz, Störtepriester, Folxpunk und Haudegen), Tourdaten (auch mehr dem Rock- und Metalsektor zugeordnet), einigen Konzert- und Festivalberichten und massig Werbung für den Deutschrocker vom Dörpen... Das Magazin kommt im Zineformat A5 und vollends in Farbe und auf Hochglanzpapier. Hier bin ich wohl komplett überfordert und das, obwohl ich sehr tolerant bin und eigentlich viel und gerne lese... Für die angesprochene Zielgruppe sicher ein Bravo-Ersatz.
Meik
Feindkontakt #8
Und gleich mit der aktuellen #8 nachgelegt. Gleich auf dem Titelblatt macht Gung klar, daß es hier nicht um Farbenlehre geht und nicht Maler, sondern Skinheads angesprochen werden sollen („Nicht Braun – Nicht Rot – Nicht Grauzone Pur Skinhead!!!“). Dieses Mal gibt es Interviews mit Elbroiber, Rampage, Biertras, Alkohooligans und Heimatfront. Shaven Heads stellen sich in einer Kurzbio vor und es gibt einige Kolumnen, die mehr oder minder lesenswert sind. Dann gibt es haufenweise Konzert- und Reiseberichte und Gung bringt anhand des „Total Oi!“ mal auf den Punkt wie „unpolitisch“ es dort zuging. Nämlich so, daß vermummte Stalinisten Jagd auf den Herausgeber des FK machten und die Roten selbst vor Frauen keinen Halt machten und das anscheinend mit Duldung der Veranstalter. Das nenne ich wahrlich „unpolitisch“... Reviews dürfen auch hier nicht fehlen und fertig ist eine lesenswerte Ausgabe. Das Layout ist wieder gewohnt FK und der Schutzumschlag dieses Mal weiß und in roter Schrift der Zinename. Schönes Heft!
Meik
Feindkontakt #7
Schon etwas älter, aber Gungs Post erreichte mich erst nu, da bekommt das Wort „Schneckenpost“ eine ganz andere Bedeutung, haha. Gesprochen wurde in dieser Ausgabe mit Lammkotze, einem Fachmann fürs Piercen und Branding, The Praetorians, The Templars, Falsche Propheten, Code 1 und Garry Bushell. Dazu gesellen sich Bandgeschichten von Anti Clockwise, Rien Ne Vas Plus und Taktschlag. Es gibt was über Neuschwabenland, was mich selbst zu politischen Zeiten nie interessierte, Konzertberichte, ein Gewinnspiel und Reviews. Alles in gewohnter Aufmachung plus goldenem Schutzumschlag. Sorgt wieder für Kurzweil...
Meik
Oi! The Print #32
Jaja, das Magazin(e) besticht dieses Mal nicht nur durch fast alkoholfreie Berichterstattung, sondern auch durch doppelte Preisauszeichnung... Während draußen noch ein Preis von 2,50 veranschlagt wird, ist inside nur noch was von 1 Fuffzich zu lesen... Interviewt wurden heute Noi!se, The Templars, Olde York, XcrosscheckX (dahinter verbirgt sich Kalle von Bomber, welche den älteren Kunden noch ein Begriff sein dürften...), The Pennycocks, The Explorersz (höre die Szenepolizei wegen den, alles andere als angepaßten, Antworten jetzt schon schreien, yeah), Stomper vs. Volxsturm (schon fast 'ne feste Institution, daß wenigstens eine der Bands in den Ausgaben zu Wort kommt und auf Dauer nicht gerade erfrischend), Tommy Tornado und Bierpatrioten (Daumen hoch!). Der Macher des Voice Of The Street gibt hier etliches nochmal zum Besten, da er sein Zine zu Grabe trägt. Dann gibt es noch Berichte über Blank Generation, „Dirty Vienna“, die Hotknifes stellen die Lieder ihrer neuen Pladde vor, Crossfire, irgendwelche Viecher fürs Terrarium werden vorgestellt (ziemlich lang und weilig...), The Paragons, „Criminal Class – der irre Köpfer“ (gekonnt überlesen...) und einiges mehr. Besprechungen gibbet auch. Und wieder frage ich mich, wo hier das Label „One & only Austrian Drinkingclass Fanzine“ paßt...?!? Alles wieder in gewohnt guter Magazin-, Vollfarbumschlag- und Profidruckoptik plus CD (hier gibbet mit den Lokalmatadoren dann doch noch was FOi!cht-fröhliches, Prost!!!). Wieder ein lesenswertes Magazin, welches aber streckenweise echt Federn läßt. Letzten Endes überwiegt das Gute und ich kann es nur empfehlen!
Meik
Anti-Hippie Fanzine #6
Nach einigen Jahren halte ich hier mal wieder eine Nummer des finnischen Zines in der Hand und war dann doch gespannt, wie sich dieses Blättle gemacht hat. Interviewt wurden Rebelion, Aires & Graces, The Riot, The Bubbles, Via Sboi und Rust. Man befaßt sich mit Crust Punk, was auch immer das sein soll, irgendwann reichen die Schubladen...;-), Une vie pour rien? stellen Zine und Label vor, es gibt Bandgeschichten von On The Job, The Riot, The Dead On's, Barse und Ruthless Pride. Nun kommen typische Rubriken wie Reviews und Konzertberichte (u.a. SS-Kaliert in Rußland) und einiges anderes. Gekrönt wird das Ganze mit einer Compilation-CD. Das Heft kommt komplett in englischer Sprache und ist somit für die meisten halbwegs verständlich. Die Aufmachung ist A5er-Zineformat, wobei auf ein Titelblatt verzichtet wurde und gleich in die vollen gegangen wurde. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig und erinnert mich an politische Schulungsheftchen der 90er, haha. Die Qualität ist aber gut und dem Kauf sollte nichts mehr im Wege stehen...
Meik
Der Randalierer #1
Hier kommt die erste Ausgabe des Hauszines von Randale Records. Inhaltlich beschränkt man sich, wie soll es auch anders sein?!?, mit den Bands des Labels und mit allem drumherum. Da aber Randale sehr gute Bands an Bord haben, ist das alles andere als langweilig. Interviewt wurden Antipati, Pike von Kjell Hell Records, Cockney Rejects, der Frau von Franky Boy Flame (gute Idee, da es auch mal die andere Seite von Musikern beleuchtet) und Garry Bushell. Also durchaus viele Hochkaräter, hätte mir noch eins mit Evil Conduct gewünscht, das kommt aber sicher noch und anderswo konnte man ja auch schon zuhauf über die Holländer lesen... Weiter gibbet 2 Seiten News aus dem Hause RR; eine Tour nach London zum Superyob Jubiläum; eine Labeldiscographie (Teil 1, hier hätte man vielleicht noch etwas mehr auf die Veröffentlichungen eingehen können); eine Agent Bulldog-History (sie spielen ja wieder in etwas verändertem Lineup); das Wochenendkonzert mit den 4 Skins in der Forellenstube wird betrachtet; man bringt Jenny Woo und ihre Musik etwas näher, da in Kürze ja auf dem Label auch eine Platte erscheint. Gewohnheitstrinker sagen ein paar Worte zu Lammkotze und umgekehrt (hier kommt auch bald 'ne Split auf..., na Ihr wißt schon...), Willi Wucher stellt ein paar Randale-Platten vor und schießt auch in Richtung seines Lieblingsfeindes... Dann gibt es noch massig hauseigene Werbung, Konzerttermine und ein Gewinnspiel. Entgegen aller Erwartungen gibt es das Blatt in A5 und im typischen Zinestil und nicht in Hochglanzmagazinoptik. Gut, hier ist dann auch noch nicht alles Gold, was glänzt, aber aller Anfang ist bekanntlich schwer... So ist die Schrift doch noch arg groß und kann ruhig etwas kleiner sein. Dafür dann entweder weniger Seiten und Geld sparen, oder den eingesparten Platz für mehr Geschreibsel nutzen. Alles ist recht einfach gestaltet und teilweise verschwendete man so ordentlich Platz, aber in erste Linie ist Randale ja auch ein Label und macht durch gute Outputs von sich Reden und so steht das Zine ja auch nicht an erster Stelle der Macher. Der Druck bzw. die Kopien sind teilweise auch recht dürftig. Für mich ist es ein interessantes Heft, welches sich sicher noch macht.
Meik
Viva Saxonia #2
In der #15 wurde das Debut besprochen und nun, fast 6 Ausgaben weiter, habe ich die Ehre, Euch die Nummer 2 des Viva Saxonia vorzustellen und das Nachfolgewerk kann sich echt sehen lassen. Der alte Mitschreiber ist ja bekanntlich von Bord gegangen und Zille werkelte lange allein, ohne ein Ergebnis zu bekommen. Nun ist der olle Göring an Bord und das Zine konnte wiederbelebt werden. Auf 92 (!!!, laut Eigenangabe, ich zählte nicht extra nach...) Seiten gibt es Intis mit Discharger, Barking Dogs (lange nichts von denen gelesen, von daher um so interessanter), Spy Kids, Blue Max (sehr ausführlich), I Don't Like You (von 2008) und Rien Ne Vas Plus. Ohne Worte und Stolz und Stil (eine Band und nicht das gleichnamige Zine) werden vorgestellt. Es gibt massenhaft Besprechungen und Konzertberichte, wobei einiges schon älter ist, aber was dem Lesefluß keinen Abbruch verschafft. Es gibt einen alten und neuen (Sachsen)Biertest, Göring berichtet von seinem ersten Konzert und die Zocker unter Euch kommen gleich in den Genuß zweier Gewinnspiele... Das Ganze ist recht locker und gut geschrieben. Das Heft kommt im typischen Zineformat mit Vollfarbumschlag und alles professionell auf Hochglanzpapier gedruckt. Die Coverzeichnung macht echt was her und auch so ist das Ganze gut gestaltet. Die „Zwangspause“ und die Redaktionsumbesetzung bekam der Gazette mehr als gut und ich kann nur hoffen, daß der zweite Start nun der eigentliche Start ist und wir auf mehr Hefte hoffen können!!!
Meik
Working Class Skins #13
Andi schaffte es doch glatt, seine #13 noch vor unserer #20 rauszuhauen und auch so hat der gute Andi in letzter Zeit seine Schlagzahl ganz schön erhöht und unser Schundheft schafft es da nicht mehr mitzuhalten... Aber zur Sache. Das WCS wartet mit Interviews von Zaunpfahl, Orgullo Sur und der Martens Army auf. Die Reihe „Style Council“ befaßt sich dieses Mal mit den Polohemden von „Warrior Clothing“ und Strickjacken von “Spirit of the streets” und Andi geht hier nicht nur wieder auf die Qualität der Produkte ein, sondern sagt auch was dazu, wie die Größenverhältnisse aussehen. Weiter wurde die „Vintage“-Reihe von Martens beäugt. Mir gefällt die Reihe von Mal zu Mal besser. Es gibt Reviews und Konzertberichte und Bandgeschichten von Steel Comb, Symarip und den Pogues. Dann findet Ihr noch einen USA-Reisebericht und schon geht eine weitere lesenswerte Ausgabe des WCS zu Ende... Das Cover kommt noch winterlich-weihnachtlich daher, ist aber auch jetzt noch sehr nice... und das Layout ist wieder ordentlich. Als besonderes Schmankerl kredenzt uns der Andi noch ein 28 Seiten-Fotozine, wo er nochmal seine besten Eindrücke des Jahres 2010 Revue passieren läßt. Dies ebenfalls mit schönem Cover. Eine schöne Idee und ich hoffe, daß da irgendwann noch mehr kommt! Tolles Heft, tolles Gimmick als Bonus: Kaufen!
Meik
Plastic Bomb #73
Immer noch am Bahnhof...
Nein, dieses Mal handelt es sich nicht mehr um die „Fachzeitschrift für Punks und Straßenköter“, sondern um eine „Fachzeitschrift für Nörgler und Integrationsunwillige“, besser is das, haha. Ansonsten ist es immer noch die Punker-Bravo, wie man sie kennt. Interviewt wurden dieses Mal NoRMAhl (haben ja durchaus einige Hits...), Anti Flag, Yuppicide, ein autonomer Nationalist, der nun Punker ist, wo auch einige interessante Dinge zutage kamen, Youth Brigade, Agrotoxico, The Undertones (leider nicht so informative Fragen, wie sie hätten sein können), K.I.Z., Ayilar (eine türkische Skinhead- bzw. Oi!-Band und recht interessant), eine autonome Gruppe aus Mexiko, die Spermbirds, Masshysteri, Jingo De Lunch und Bloody Slips. Letztere wurden im Zuge der „Herstory of Punk“ befragt und diese Reihe war auch schonmal interessannter und soll wohl letzten Endes auch eingestampft werden. Es gibt wieder massig Reviews von kosheren und PC-genormten Sachen, Konzerttermine und anderes Zeugs, was typisch für das Heft ist. Es gibt einen Bericht über Hardcore Punk in Buenos Aires, ein Interview mit Tierrechtsaktivisten und in „Immer Ärger mit den Moslems“ kommen dann doch schon viele Sätze, die einem zu denken geben und nah an der Wahrheit sind. Die Aufmachung ist wieder typisch PB, also im Westen nichts nOi!es... Auf jeden Fall wieder um einiges interessanter als die Nummern davor.
Meik
Der Travelnazi #1
Bekanntermaßen lasse ich mich ja nicht von Namen oder Richtungen blenden und so orderte ich mir das Heft mal mit. Diese Hochglanzgazette scheint das Hausorgan von Rebel Records zu sein, oder kommt zumindest aus dem Umfeld. Fand ich die Einleitung und das Impressum, hier kurz „ImBrechum“ genannt, noch witzig und kurzweilig, so ging mir vieles schnell auf den Senkel, aber der Reihe nach. Es gibt Interviews mit Deathfeud, White Wash, White Resistance und Attack, wobei die Intis mit den Ausländern echt gut sind, auch wenn ich die Bands nicht unbedingt höre. Was beim ersten Mal noch weh tut, ist beim zweiten Mal noch zu ertragen, aber spätestens ab dem dritten Mal ist es daneben. Damit meine ich zensierte Einlassungen, wie „zensiert wegen sexueller Belästigung“... Diese kommen auf den 44 Seiten nicht 14; nein, nicht 18 und auch nicht 69 oder 88 Mal vor, sondern gefühlte14697788 Mal und das nervt mich dann doch. Aber weiter im Text: GetrOi! dem Titel wurde viel gereist und darüber berichtet und auch das Ausland wurde wieder teilzeit besetzt... Die Musikreviews sind alle aus den Bereichen von Rechtsrock bis RAC, wobei auch ein malenki bißchen Street-Rock'n'Roll alá Barking Dogs dabei ist. Es gibt seitenweise News, die jetzt schon etwas älter sind, da das Heft ja auch nicht gerade erst erschienen ist. Dann gibt es noch einen Beitrag über The Order und eine Programmliste des Labels. Alles in Magazinaufmachung mit farbigen Cover und farbiger Rückseite und gut gestaltetem Layout inside. Hier finde ich noch zu wenig, was mich an das Heft fesselt. Mal sehen, wie es in Zukunft wird, sofern denn noch was kommt...
Meik
Stolz & Stil #25
Kurz vor Jahresschluß gibbet aus Thüringen nicht nur Räuchermännchen, sondern noch 'ne neue Nummer des Stolz & Stils. Mit der Nummer 25 sind sie zwar von der 100 noch etwas entfernt, aber das erste Viertel wäre geschafft. Es gibt ein sehr interessantes Inti mit Kampfzone, welches Steffi vom Stahlwerk führte. Weitere Interviews gibt es mit Armco, Prolligans (3 Fragen und völlig sinnlos, da fragt man sich, warum man eine Band überhaupt belästigt...), The Valkyrians und Skinfull (diese Band hat wohl nun bald jedes deutsche Zine durch und da kommt irgendwann nichts Interessantes mehr bei rum, so gut die Band auch ist...). Ansonsten gibt es dieses Mal noch sehr kritische Reviews, einen geschichtlichen Teil mit Storys zu Sham 69 (sehr interessant), Judge Dread, Desmond Dekker und Rancid, man besuchte Konzerte und bespricht diese meist in aller Kürze, blickt nochmal auf die Geschichte des Heftes zurück, es gibt auch noch Berichte aus früheren Zeiten und ein paar News. Die Aufmachung ist gewohnt Stolz & Stilistisch und der Göring wird mit seiner „Malerei“ auch immer besser und einigen wird das Tattoo auf dem Oberarm des einen Skinheads sicher wieder sauer aufstoßen, aber so ist das nunmal.
Meik
Radical Roots #12
Neue Nummer des sympathischen Zines aus Ungarn und in gewohnt guter Optik und Schreibe (ein Großteil ist ja auf englisch) gibbet diesmal Intis mit Guns On The Run, Reazione, Abbrasive Wheels, The Clichés, Rough Stuff, The Hated, Belfegoi, Slick 46, Brigata Cani Da Birra, Mummy's Darlings, Linx, Hold A Grudge, Albert Fish, Alkol'Oi und Rage Against Society. Schonmal 'ne Menge Stoff an Infos und da sind auch wirklich gute Fragen mit Antworten bei! Zwischendrin noch einige Reviews (Wer mal ein Review unserer #18 auf ungarisch lesen will, sollte sich das Heft auf jeden Fall holen!) und anderer Kram zur Auflockerung. Alles in schönem A4-Layout mit massig Fotos und 'ne CD von Brown Bag Propaganda gibt es auch noch dazu (Besprechung bei den CDs). Wer dem Schulenglisch mächtig ist, und mal Bock hat zu erfahren, wie Zines jenseits unserer Grenzen aussehen, sollte das Heft mehr als lohnen. Tolle Ausgabe, freue mich schon auf das nächste Heft von Kova und Co!
Meik
In the streets of Hamburg #11
Das sympathische Hamburger Heftchen, bei dem mir einiges zwar immer sauer aufstößt, aber im Großen und Ganzen immer lesenswert ist, liegt hier mit Output 11 vor. Neben dem vielen FußballzOi!gs gibt es Intis mit Cock SParrer, den Harrington Saints und Volxsturm wurden rund um ihr Konzi mit Glory Boys und das Thema „Grauzone“ befragt. Die neuen 4 Skins dürfen kräftig einstecken und werden beschimpft, weil sie sich das Recht auf eine andere Meinung rausnehmen (liegt der Redaktionssitz der Macher in diktatorischen Staaten oder in einem Staat mit demokratischer Ausrichtung?!?) und die Backing Band Indecent Exposure in den Augen der Macher „Nazis“ sind und man wünscht Hodges einen tödlichen Autounfall und spannt damit einen Faden zu Ian Stuart. Geschmacklosigkeit kennt bei einigen keine Grenzen... Komisch, daß diese Verirrten immer aus den selben roten Kampffibeln ihre Weisheiten beziehen... An Reviews gibt es dieses Mal auch einige mehr und hier fragen sich die Macher (oder eine verirrte Seele), was das Lied „Toter Soldat“ von Gewohnheitstrinker soll... Eigentlich selbstredend, oder darf so ein Thema von subkulturellen Bands nicht aufgegriffen werden, oder muß erst eine offensichtlich stalinistische Linie in solche Lieder mit einfließen?!? Kopfschüttel-Smilie füg ein!!! Man möchte wieder verschiedenen Leuten die Schnauze einschlagen und berichtet über einige Veranstaltungen. Wenn mir, wie jesacht, einiges sauer aufstößt, so läßt sich das Blatt gut lesen und ich werde es auch in Zukunft noch ordern. Die Aufmachung ist typisch ITSOHH und nur vom Cover her etwas verwunderlich.
Meik
Violence #23
Möhle konnte es net lassen und beehrt uns (vorerst) mit einer letzten Printausgabe seines Zines, 100%ig schließt er es aber auch jetzt nicht aus, daß nochmal ein Heft erscheint, um es mit Paul Burnley bzw. Möhle zu sagen „Time will tell“... Interviewt wurden dieses Mal Strongside, Stigger, Stato Asociale und White Resistance. Es gibt Kurzmeldungen, Konzertberichte, Besprechungen von anderen Zines und Tonträger-Reviews, eine Buchbesprechung und ein Tollschock Mitglied gibt eine Bandstory dieser einstigen Kapelle zum Besten. Darüber hinaus holte Möhle etliche Fotos aus seiner Sammlung, um sie den Lesern zu präsentieren und bringt uns die 80er und 90er mit Berichten und erdachten Geschichten wieder ins Gedächtnis. Alles in gewohnt guter Aufmachung. Tolles Zine und wir warten auf noch eine Nummer...
Meik
Der Bomberpilot #3
Oh man, die Jungs vom BP lassen einem auch keine Ruhe und hauen ein Heft nach dem anderen raus, sodaß ich mit dem Besprechen gar nicht hinterher komme...;-) Interviewt wurden dieses Mal Les Vilains (Belgien, geiles ausführliches Inti!), Brassic (Amerika) und Brutti est Ignoranti (Italien). Dazu gesellen sich Reviews, Konzertberichte und eine Bandstory der Youthful Offenders. Im Vorwort dann ein paar Worte dazu, warum es mit 2 Intis in Richtung Ska nicht geklappt hat (man war den Leuten nicht PC genug...), die Schreiber stellen ihre Hits vor (Jaja, könnte jetzt sagen, daß dies von jemanden wieder als „Lückenfüller“ kritisiert wird...), abgeschlossen wird das Zine mit Grüßen und Danksagungen. Alles wieder im A5-Schnipsellayout. Gewohnt gut, gewohnt viel zu kurz, aber dafür echt lesenswert!
Meik
Working Class Skins #12
Hier nun die neuste Nummer von Andi aus'm Saarland. Das Heft kam rechtzeitig zum Sonnabend, sodaß ich mir den Vormittag mit passender Musik und dieser Lektüre versüßen konnte. Wieder gibt es 'ne Menge lesenswerter Sachen, dieses Mal in Form von Intis mit Tatiana und Raoul vom Jetzt oder Nie-Fanzine (Deutschland), Penny Cocks (Spanien), Booze & Glory (England), The Praetorians (Deutschland) und Punk Front (Deutschland). Zines wurden nur wenige bequatscht, dafür geht es mit den Tonträgern in die Vollen. Andi bringt Licht ins Dunkel von Warrior Clothing, indem er sich Klamotten von denen näher betrachtet hat. Tolle Idee! Mit John Dillinger gibt es eine kleine Biografie eines berühmt berüchtigten amerikanischen Gangsters mit saarländischen Roots. Andi wurde von irgendeiner Krake auf einer Veranstaltung als Hippie beschimpft und berichtet über dieses merkwürdige Reiseerlebnis. Es gibt 'ne Fotostory, die mich nicht so anspricht, aber das muß ja auch net. Konzerte und Festivals wurden besucht und das alles wieder in gewohnt guter A5-Verpackung. Die Coverzeichnung von Andis Frau ist 'n toller Einfall und sieht echt gut aus. Also wieder rundum ein gutes Blättle zum Kaufen!
Meik
Plastic Bomb #72
Nachdem ich das Heft nun länger nicht mehr an unserem Designerbahnhof in Uelzen (Erklärung liefert Google) bekam und auch 'ne Fahrt in den Harz über Braunschweig meine Gier nicht befriedigte, konnte Mitschreiber Dennis mir mal wieder ein PB mitbringen und diese Ausgabe war dann auch mal wieder eine lesenswertere als die letzten Hefte. Interviewt wurden Slime und deuteten gleich mal an, was in etwa für einen Auftritt in ihre Tasche wandert (es liegt unter 30.000, dürfte wohl aber um die 20.000 sein, da sind die Kapitalisten von Opressed ja noch billich...), naja Autogramme werden ja auch für 'nen 5er gehandelt, so ist er halt The Great Rock'n'Roll-Swindle..., Jay Bentley von Bad Religion, der Macher vom Useless-Zine, dem Thorsten von The Other bzw. Fienforce Records (Dieser ist u.a. Chefredakteur von Happy Weekend und hat auch bei Pornoproduktionen die Finger mit drin. Das erzähle ich Euch nur, weil das PB doch immer wert auf Antisexismus etc. legt, wie ist aber das Inti, welches sich auch um diese Arbeit von Thorsten dreht, mit dem Selbstverständnis des Blattes vereinbar?!? Da verhält es sich wohl ähnlich wie bei den Machern von oireszene, die auch gern mal mit Rechten quatschen, haha), Riot Brigade, Social Circkle, Antitainment, den Restarts, The Opressed (Roddy stellt hier auch gleich mal klar, das Geld mehr als Ideale zählen und eine Reunion nur aufgrund des schnöden Mammons stattfand. Rebellen sehen anders aus!!!), Kotzreiz (Nicht die sympathische Band mit „C“), Talco, Angry Samoans, Ullahs, Franz Wittich (nein, nicht der Held aus der Lindenstraße, sondern eine Punkband die sich den Namen des verstorbenen Patrioten geliehen hat). Dazu gesellen sich Tourberichte, Reviews, Termine und anderer Nonsens. Aufgrund der tabubrechenden Intis mit Slime und Opressed sicher lesenswert...
Meik
Boots and Braces #4
Irgendwie haben wir es in der letzten Nummer verschlampt, die Nummer 3 dieses tschechischen Zines zu bequatschen, aber das holt der Dennis in dieser Nummer sicher nach...;-) Vor mir liegt nun Nummer 4 des osteuropäischen Zines. Viele der Intis sind auch ins Englische übersetzt, sodaß jeder ein malenki bißchen zu lesen hat... An Interviews gibbet dann auch haufenweise Stoff und es finden sich interessante Aussagen. Gequatscht wurde mit Bandeira Combate, Mao De Ferro, Fist of Steel (allesamt aus Brasilien), Strikeforce UK (Vereinigte Arabische Emirate, nein natürlich aus dem Vereinigten Königreich), I.C.1 (Deutschland/England), Lemovice (Frankreich), Cellule 23 (Frankreich), Antonella und die echten Klasse Kriminale, also Antonellas Klasse Kriminale (Italien jetzt GB), das Mädel vom Jenny Woo Oi! Project (Kanada), The Ruction (Singapur), Attacking Forces (Korea), Hien (Japan), Prohibice (Tschechei?!?) und den Normals (Tschechei). Hier wurde international wirklich einiges aufgeboten und, wie schon gesagt, das meiste auch in englischer Übersetzung. Bei den Konzertberichten und Reviews ist das leider nicht so, aber wenn bekommt man die Besprechung des eigenen Heftes mal auf Tschechisch zu lesen?!? Allerdings weiß ich nun nicht, ob es gut oder schlecht ist...;-) Zu den angesprochenen Sachen kommt noch ein Nachruf für Dieter von KBK, die Hits etlicher Leser (Ich kenne jemanden, der dies als „Lückenfüller“ bezeichnen würde...). Alles kommt im Vollfarbcover und toller Gestaltung inside im Oldschool A5. Holt Euch das Heft!
Meik
Der Bewährungshelfer #17
Das Heft ging an mir immer irgendwie vorbei und ich bestellte es mir auch nur, weil unser „Naziheft“ ja nicht oft als „Sharp-“ und „Redskin-“Heft betitelt wird (Wie sich das mit Biografien von BA, Intis mit dem nationalem Fanzinearchiv, Kommando Skin und Gigi-Reviews verträgt, weiß ich bis dato net...). Jedem seine Meinung, zumindest halte ich das so. Allerdings geht der Schreiber in seinem Verriß erst gar nicht auf den Inhalt der besprochenen Ausgabe #17 ein, sondern zieht nur vom Leder. Danke für die konstruktive Kritik, wesentlich mehr Leuts fanden das Heft gelungen. Auch kommt der Verriß dem oireszene-Spackofa-Jargon nahe. Zu teuer fand man das Heft dann auch noch, obwohl die Ausgabe starke 80 Seiten plus Video-CD hatte, ich mußte für das vorliegende Blatt des BWH mit 64 Seiten den selben Preis berappen. So, das mußte mal gesagt werden und jetzt zum Heft selbst. Eine reguläre Nummer stellt das Heft dieses Mal nicht da, da mehr oder minder fast alles von einem „Bussi“ beigesteuert wurde. Aber der Reihe nach. Die Vorworte sind Kolumnen zur politischen Lage und Gedanken dazu, wo ich teilweise zustimmen kann. Allerdings finde ich das etwas ausschweifend und am Ende ist man froh, daß es vorbei ist. Der Großteil ist dann mit lesenswerten und/oder weniger lesenswerten Zeilen des „Bussi“ gefüllt und ringt mir ab und zu einen Lacher ab. Besprechungen werden dann zwischendurch immer mal wieder eingeworfen, wobei vieles leider sehr oberflächlich ist. Der „Bussi“ interviewte dann noch Macher Norbert und förderte dann auch Interessantes zutage. Man befaßt sich mit „Tim im Kongo“ und die Diskussion um den Rassismusfaktor des Comics. Mehr ist dann im Heft auch nicht zu finden. Der Musikfaktor ist nur in Form von Besprechungen da und auch so finde ich nicht gerade viel Interessantes zum Lesen. Der Horizont ist bis auf minimale Ausnahmen auf eine Richtung begrenzt und spricht dann auch meist nur einen Teil der Szene an. Gut, daß ich keinen Bewährungshelfer mehr brauche...;-) Wer auf alkoholgeschwängerte Geschichten und wenig Infos steht, der liegt hier richtig.
Meik
Der Bomberpilot #2
Hier nun die Nummer 2 des Glatzenheftes und zur 1 nochmal eine Steigerung, aber so muß es auch sein, da nach oben ja immer noch Luft sein muß...;-) Die Interviews wurden nun allesamt übersetzt, da sich darüber ja doch einige Leute beschwert hatten. Aber nun zum Inhalt: Interviewt wurden Crucial Change (sehr interessant), The Misogynes und The London Diehards (deren Split mit TMF ja echt ein Knaller ist). Von Rampage und Retaliator gibbet Bandstorys. Man besuchte Konzerte und bespricht Lesens- und Hörenswertes. Das Heft ist leider wieder sehr dünn und zu schnell durch, aber auch da wurde schon Besserung gelobt. Ich würde es begrüßen, da das Heft echt schon jetzt in der oberen Klasse mitspielt. Das Layout ist typische Zineoptik und erinnert an bessere Zeiten. Ein Din A4-Rampage-Poster gibt es auch noch. Bin ja nicht gerade ein Freund von Klischees, oder finde es auch nicht gerade prickelnd, wenn Hefte als Klolektüre unter den Scheffel gestellt werden, aber das Titelbild finde ich dennoch mehr als witzig. Tolles Heft und da es nur auf 100 limitiert ist, sollte man sich ranhalten, oder mal bei Versänden nach Restbeständen Ausschau halten.
Meik
For the love of music #2
Und noch ein recht frisches Zine aus der Szene. Interviewt wurden Kid Chaos, Orgullo Sur, The Bruiseheads, The Diehards (nicht mit The London Diehards zu verwechseln, hier wird die legendäre 80er Band bzw. Sänger David befragt), Ramzes & The Hooligans, The Action und Nidhöggs Vrede. Man bespricht einen Film über die Sex Pistols, gibt Einblick in die Bandgeschichte der Dictators, bespricht CDs und Platten und besuchte einige Konzerte. Zines werden, warum auch immer, nicht besprochen. Zum Heft gibt es noch eine Bonus-CD mit Bands, die zum Inhalt beigetragen haben und darüber hinaus und entweder ein The Diehards- oder ein The Action-Poster. Alles mit farbigem Cover und gewohnter Zineoptik. Mit Ausnahme, daß viele der Intis in einem Zug hintereinander weg gebracht werden, finde ich nichts zu meckern und hoffe auf weitere Ausgaben. Ein gutes Zine zum Kaufen!
Meik
Für immer und ewig #3
Hier nun die Nummer 3 des politischen Skinheadmagazins. Das Heft kam leider erst an, als die Ausgabe #19 schon in Sack und Tüten war, von daher reiche ich die Besprechung hier nach... Interviewt wurden Mistreat, der Macher vom Bewährungshelfer, Sachsonia, Sturmwehr und Non Plus Ultra. Das Thema „Skinheads in der DDR“ wird durch ein Interview fortgesetzt. Es gibt CD- und Heftbesprechungen, man besuchte einige Konzerte und widmet den letztjährigen ISD-Memorial-Konzerten viel Raum und berichtet darüber aus verschiedenen Ländern, gute Idee. Man kann Berichte verschiedener Demos lesen, es gibt zwei Tattooseiten und zwei Nachrufe, einer ist Dieter von KBK gewidmet und in der Mitte bekommt Ihr ein Poster mit dem RAC-Motiv geboten. Alles in gewohnt guter A-4-Optik.
Meik
Moloko Plus #41
Nicht unbedingt eine meiner Lieblingsgazetten, da zu viel Hochglanz- und Magazin- und Werbemitfinanzierung, was doch mehr an die Bravo und nicht an eine Szenezeitung erinnert und auch sagt mir der Inhalt selten zu. Aber in der Not frißt der TOi!fel Fliegen und der Meik bestellt dann auch mal Not-Hefte, haha. Aber der Ehrlichkeit halber muß ich sagen, daß mich hier auch z.T. der Inhalt neugierig machte... Das Vorwort wird hier dann auch gleich mal „Feuilleton“ genannt und auch wenn es sicher nicht so ernst gemeint ist, paßt es zur Großkotzerei des Blattes. Man setzt die 80er Geschichte aus Wuppertal rund um die Alliierten fort, bringt uns den Boxer Bubi Scholz näher, stellt die Bands des beiliegenden Samplers bzw. ihre Lieder vor und befragt sie zum Thema Grauzone, Drogen, Groupies, Internet und Gema, was doch z.T. interessante Antworten zutage fördert, The Kleins wurden auf Tour begleitet, man befaßt sich mit dem Soundtrack der britischen Früh-Hool-Szene und reviewte queerbeet. Durchweg gibt es hier das eine oder andere lesenswerte Zeug zu finden. Interviewt wurden Heartbreak Stereo, Volxsturm, 45 Adapters (sehr interessant), Mirco (Ex Abstürzende Brieftauben, leider nicht sehr informativ...), Steve E. Nix, Deutscher W. (sehr gutes und interessantes Inti mit dem O.H.L.-Frontmann und gewohnt kritisch), Stomper rechtfertigen sich laut Eigenaussage mal nicht, hört sich für mich aber wieder so an... und den Salvation City Rockers. Durchweg ein interessanter Inhalt, der zum Kauf animieren könnte. Zur Aufmachung brauche ich wohl nichts weiter sagen.
Meik
Working Class Skins #11
Andi hat sich scheinbar von der letzten bis zur jetzigen Ausgabe auch 7-Meilen-Stiefel geschnürt, da er binnen kurzer Zeit die neue Nummer raushaut... Er sagte mir ja bereits im Vorfeld, daß der Mod-Anteil im Heft nun recht hoch sein soll und so isses auch. Gesprochen wurde mit The Modesty, The Pikes, 45 Adapters, §159, Lang Tall Shorty und pünktlich zur neuen Pladde wurden Lammkotze auch noch ausgequetscht. Neben den üblichen Rubriken wie Reviews und Konziberichte gesellen sich noch ein Vorwort, in dem Andi um Mithilfe bzgl. Konziberichte bittet (also einfach mal was an Andi senden!) und ein paar Grüße. Alles wieder in gewohnt guter Aufmachung. Holt Euch das Heft!
Meik
Working Class Skins # 10
Kaum zu glauben, dass der Andi schon die nächste Ausgabe am Start hat! Auch dieses mal ist das Zine wieder picke packe voll mit Reviews, Interviews und Konzertberichten. Fangen wir mal mit dem Cover an. Das Cover wird ja nun schon seit einigen Ausgaben von Andis Freundin gezeichnet und mittlerweile sind die Zeichnungen echt so gut, dass man sie schon fast als Tattoo Vorlagen nehmen kann. Also hier mal nen dickes Lob an dich! So nun aber mal wieder weiter zu Andis Arbeit. Interviews gibt es dieses mal mit: Rampage, Bootprint, den Jungs von United-Skins.de, Mummys Darlings, Kid Chaos, Orange Blood, Revilers und Moving Sounds. Konzertberichte gibt es vom Live & Loud in Belgien und Condemned 84 in Hildesheim. Zu dem gibt es ne Vorstellung von Warrior Clothing und eine Kolumne über Skingirls. Und selbstverständlich gibt es auch wieder ohne Ende Platten, CD- und Zine-Reviews. Hätte ich fast vergessen. Es gibt auch noch nen Interview mit dem Working Class Zine..... ja richtig gelesen!!!!! Echt mal wieder ne Klasse Ausgabe. Solltet ihr euch zulegen.
Der Dennis
Der Trinker #4
4.Ausgabe des sympathischen Blättles und schon das lustige Cover macht Bock auf mehr...;-) Gleich im Vorwort wird sich ausgekotzt, jaja kommt bei Trinkern ja öfter vor, oder?!? Hehe...;-) Weiter geht es mit Zitaten und Neuigkeiten. Zum Thema „Merchwahn“ gibbet dann nur einen Leserbeitrag und oh schau, dieser ist von mir... Interviewt wurden Aires and Graces, das Oi!ropa-Special wird fortgesetzt und zwar mit Toro Bravo (Litauen), Cenzura/Neupi (Slowakei), Alkopro (Litauen) und Operace Artaban/Kabanos (Tschechei), das (wohl inzwischen geschlossene) Outknocked-Forum und Haggis. Weiter geht es mit einem Kommentar zur Bundestagswahl, der sicher seinesgleichen sucht...;-), einem Tourbericht von Red Alert und den Produzenten der Froide (die sich auch noch drüber freuen Küchen auf der Tour zu zerlegen und dann Endstufe mit „1-2-3- Oberkörper frei!“ zitieren, politisch roter Gehorsam sieht aber anders aus...), Rampage stellen sich vor (oh oh, ich hör die oireszene-Spackos schon wieder schreien...), Koppe war im Schwarzwald „verschollen“ und berichtet darüber, Foiernacht werden dem Leser näher gebracht, ebenso Currysau Kartell (was für'n bekloppter Name). Kolumnen und Reviews runden alles ab. Wieder eine solide Ausgabe der feuchten Gazette.
Meik
In the streets of Hamburg #9
So, erstmal die Slime „live“ per Kopfhörer angemacht, um das Teil hier zu bewerten... Auf dem Cover steht zwar Februar 2009, aber da auch neuere Sachen drin sind, gehe ich von einem neueren Erscheinungsdatum aus. Einige Sachen störten mich schon immer an diesem Heft und so ist es auch dieses Mal, aber ich wußte ja, worauf ich mich einlasse... So überblätter ich den Sportanteil gekonnt, um dann allerlei lesenswertes Zeugs der St. Pauli Skins zu finden. Es gibt einen Tourbericht von Aggressive Combat, „Kneipen, Knarren und Knastologen“, einige Konziberichte, einen Reisebericht mit Ziel Karibik. Borderpaki und Nix Gut wurden zur Thematik im Umgang mit Freiwild befragt, die Band Gonna Get Yours wird vorgestellt, eine schöne Story über Sham 69 vs. 4 Skins ist zu lesen und einiges mehr. Reviews sind dann auch mit an Bord. Zwei Dinge noch kurz am Rande: In der Rubrik „Wem ich gern mal aufs Maul hauen würde“, taucht auch der verstorbene Anwalt Jürgen Rieger auf und da frage ich mich, ob das sein muß, egal wie man zu der Person Rieger steht. Weiter wird im Zusammenhang mit Condemned 84 und Indecent Exposure von „selbst ernannten Oi!-Legenden“ gesprochen. Ich glaube nicht, daß sich diese Bands selbst so bezeichnen, viel mehr wurden sie durch die Szene zu dem was sie sind, nämlich Oi!-Legenden. Bis auf den Sportanteil doch immer lesenswert, wenn ich auch net alles gutheiße, mein Name ist eh Anders, ähm Meik...;-)
Meik
Radical Roots #11
...und hier auch gleich die Nummer 11 des ungarischen Magazins. Ob Macher Kova das Heft nun immer so schnell fertig hat, kann ich nicht sagen. Ich würde es begrüßen...;-) Wieder gibt es im Mag haufenweise interessantes Zeug und das auch wieder zweisprachig, sodaß man mit seinem Schulenglisch doch ganz gut durch die Storys kommt. Ich fange mal mit meinem persönlichem Höhepunkt des Zines an, nämlich Evil Conduct. Weitere Intis wurden geführt mit Möped Lads, Gonna Get Yours, The Eddies, The Chernobyl Babies, Körsbärs Fettera, The Hellfreaks, Red Alert, ein älteres Interview mit der Band The Protest, Combat 77, Banditi und Foreign Legion. Macher Kova wurde von Skinbomb befragt (dies leider nur auf ungarisch) und neben Danksagungen, Besprechungen in schönem Layout gesellt sich noch das eine oder andere. Wie gerade getippt, ist alles wieder mehr als schick aufgemacht und das Heft bietet auch viel fürs Auge, welches ja bekanntlich mitißt...;-) Als Schmankerl gibbet noch 'ne Promo-CD mit allen Bands, die was zum Mag beigetragen haben. Weiter so!
Meik
Incidente Maggiore #?
Schlicht gehaltenes A4-Heft aus Italien und dazu komplett in italienischer Sprache. Somit ist die Verständnisbarriere vorprogrammiert und das ist echt schade, da der Inhalt echt mehr verspricht. Interviewt wurden Antonellas Klasse Kriminale (gerade das hätte ich gern gelesen und verstanden...), Fronte Del Porto, Nessuna Resa, Stile Antisociale, The Kriminals, Killer Sorpresa und Oi! Ain't red Records. Kolumnen und Besprechungen sind hier weniger enthalten,dafür gibt es Auflistungen einiger Labelveröffentlichungen. Alles in mäßiger Kopierqualität und Bilder, sowie Fotos sind nicht die beste Qualität, erinnert von daher stark an Hefte der Früh-90er. Die Blätter wurden dann einfach zusammen getackert. Ist leider nur ein Heft für Sammler oder Leute mit Italienischkenntnissen. Der Inhalt ist sicher alles andere als langweilig...
Meik
Der Bomberpilot #1
Und noch eine Debutausgabe, die ich in dieser Ausgabe besprechen darf...;-) Die Redaktion besteht aus drei Leuten der jüngeren Generation. Interviewt wurden Alternative Action, The Wrongdoers und ein Mitglied der Legende Evil Skins, welches echt gut ist, nur leider auf Englisch belassen wurde. Darüber hinaus gibt es Tonträger-Reviews, Konziberichte, eine Top 5 der Macher und eine Betrayed-History. Ein s/w-Poster gibbet obendrauf. Das Heft kommt im typischen A5-Gewand mit tollem Cover und netter Aufmachung. Hin und wieder sind einige Fotos etwas schlecht zu erkennen und auch der minimale Seitenumfang von 32 Seiten wären mir auffallende Kritikpunkte, aber eigentlich nichts schlimmes. Auf jeden Fall ein guter Einstand und wir können nur hoffen, daß es in Zukunft öfter was von den Jungs zu lesen gibt. Für Sammler ist vielleicht noch interessant, daß das Heft auf 125 Einheiten limitiert ist.
Meik
Jetzt oder nie #1
Mal wieder eine Debutnummer mehrerer Schreiber aus dem Süden der Republik. Unser Schundblatt ist den Machern wohl nicht koscher genug, um es zu besprechen, aber davon lebt ja unser Heft...;-) Never mind, wir verwurschten ja alles ohne Rücksicht auf Etikette und somit gibt es auch eine Besprechung des Blattes. Interviewt wurden The Clichés, Lammkotze, Oppressionhead und Adrett. Die Schreiber stellen sich steckbriefartig vor (gute Idee, da man so auch mal was über die Macher der jeweiligen Zines erfährt), es gibt eine Combat 84-Bandstory (interessant und gut geschrieben), Konzertberichte, Zines und CDs wurden gekauft und auch gelesen und gehört. Darüber hinaus noch einige Kolumnen und fertich ist ein tolles Debut! Dadurch daß mehrere Leute am Heft werkeln, kommt das Ganze sehr abwechslungsreich rüber und alles liest sich echt gut. Die Aufmachung ist typisches A5-Zineformat im 90er Stil, was sich gut macht. Das Cover ist recht einfach gezeichnet, aber es hat ja auch nicht jeder einen Grafiker zur Hand, gelle?!? An einigen Stellen ist arg viel Platz, den man noch hätte füllen können/sollen, einige Bildchen etc. sind sehr schlecht zu erkennen, da sie zu hell kopiert sind. Diese Kinderkrankheiten bekommen die Macher sicher noch in den Griff und man darf gespannt sein,was da in Zukunft noch kommt... Mir gefällt das Zine echt gut und ich freue mich jetzt schon auf Nummer 2.
Meik
Radical Roots #10
Ungarisches Sharp-Zine, aber das sollte nicht abschrecken, da die ausländische Sharp-Szene meist nicht ganz so rot ist wie die unsere. Gleich als erstes fiel mir die gute Aufmachung in A4 auf, Hut ab Jungs! Dank der teilweisen Übersetzung ins Englische ist die Sprachbarriere auch nicht ganz so groß und so kommt auch der Halbgare in den Genuß des Ungarischen...;-) War jetzt sicher wieder ein politisch unkorrekter Witz, oder?!? Interviewt wurden Dockside Hookers (über die konntet Ihr ja in der letzten Ausgabe der MF lesen, leider hat sich die Band inzwischen aufgelöst), Produzenten der Froide, Garry Bushells Gonads (leider nur auf Ungarisch), Paddy and the Rats, Deadly Seven (die standen auch fürs sexy Cover Pate und das Inti ist mit weiteren sexy Fotos untermalt), Dealer BT, The Flaments, Madness, Desadaptados und Battleflask. Dazu gesellen sich Reviews quer durch die Bank, Fanzinebesprechungen, Werbung und ein kleiner Mailorder des Machers. Alles, wie schon erwähnt, in schnieker A4-Magazinoptik mit etlichen Fotos und tollem Artwork. Wer Englisch kann, der sollte sich das Heft mal bestellen. Freue mich schon auf weitere Nummern!
Meik
Fahnenträger #3
Neue Nummer des Politzines und wieder ist der BM-Anteil recht groß und das schmälert meine Leselust, aber andere interessiert das mit Sicherheit. Aber auch ich komme mit dieser Ausgabe auf meine Kosten. Die Geschichte von „Reineke Fuchs“ wird fortgesetzt und abgeschlossen (war gut zu lesen, aber etwas langatmig, ich hätte das nochmal geteilt...); es gibt ein fiktives Verhör zwischen Polizei und einem politischem Aktivisten, welches ich mir schenkte und somit nichts groß dazu sagen kann; weiter eine Geschichte dreier Brüder, die beim König in Ungnade fielen, welche gut zu lesen ist; zum Fall Vanunu gibt es Hintergründiges, dies hätte ruhig ausführlicher sein können, aber da wird man im Netz und in der Literatur schnell fündig. Es gibt eine Gefangenenliste, einige Zines und Gazetten werden besprochen und bei den Tonträgerreviews geht es in der Hauptsache wieder um dunkle Musik und weniger um Skinheadmusik. Interviewt wurden Eternal War, Aryanmusic.net (interessant und lesenswert, wenn auch nicht jedermanns Richtung), Bruce Carroll Pierce von Brüder Schweigen, Magog und Skalde. Alles in typischer Zineoptik und A5. Der Inhalt zeigt schon, daß das Heft nicht gerade was für Oi!-Puristen ist, aber wer auch mal über den Horizont blickt, BM hört, oder politisch aktiv ist, der findet sicher gefallen an dem Heft.
Stolz & Stil #24
Auch die stolzen Stile waren nicht untätig und hauen hier eine neue Nummer raus. Mein erstes Heft war dann noch mit tollem Poster, welches auf 100 limitiert ist und aus Zilles Feder stammt, sowie mit bunter Rückseite(bei der Nachlieferung gab es nur s-w Rückseiten). In wie weit es bunter Werbung bedarf entzieht sich allerdings meiner Kenntnis. Das Cover dagegen ist erste Kajüte und es ziert Mitarbeiter Zilles Rückentattoo, nice nice! Auch ist das Stolz & Stil dieses Mal in festem Außenkarton gepackt. Wo wir gerade beim Optischen sind, noch gleich ein paar Worte zum Innenlayout: Dieses ist gewohnt gut...;-) Aber das kennt man ja von den Jungens. Nun zum Inhalt: Interviewt wurden Kill Baby, Kill! (wohl das letzte Inti mit Dieter; ich wollte ja auch nochmal bei einigem nachhaken, aber durch Dieters Tod hat sich das leider erledigt) und diese stellen nochmal einiges klar, den Oi! Tonics, mit einem ehemaligen Elbsturm-Mitglied (sehr interessant!) und Suspekt. Man setzt die Stolz & Stil-Story fort, bespricht massig Zoi!gs, war auf Konzerten, Leser kommen zu Wort (darüber kann wohl jeder Ziner klagen, daß kaum Feedback in Form von Leserpost kommt...), es wurde in der Vergangenheit gewühlt und einiges mehr. Mitschreiber Zille hat sich hier in kürzester Zeit mehr als gut eingearbeitet und man darf gespannt sein, was die Mannen in Zukunft noch bringen wollen, um das Niveau zu halten. War das genug Geschmiere, um das Heft zu ordern?!? Nein??? Das Heft ist jeden Cent wert, also holen!!!
Meik
Oi! The Print #30
Hier das Jubiläumswerk des Abstinenzlerzines, haha, obwohl durch die Red Alert-Geschichten nun doch mal alkoholgeschwängerte Sachen Eingang in das „One and only drinkingclass Fanzine“ gefunden haben und somit der Untertitel nicht mehr ganz unberechtigt ist. Mußten in einer der letzten von mir besprochenen Ausgaben noch Endstufe als Buhmann herhalten, so bekommen hier Deadline in einem Nebensatz ihr Fett ab. Das hält den Macher aber nicht davon ab, Werbung für die eben noch abgewatschte Band zu machen... Aber das alles nur am Rande der Autobahn. Im gewohnt gutem Magazinlayout bekommt der Leser ein recht interessantes Inti mit Sebi von Stomper zu lesen, der Part von Phil Templar ist leider etwas kurz ausgefallen, Unantastbar kommen zu Wort, man sprach mit The Clichés, The Guv'nors, The Valkyrians und Red Alert und fast alles ausnahmslos lesenswert. Hier wurden die Intis auch als Intis belassen und nicht wieder in Stories gepackt. Darüber hinaus gibt es Berichte über die Upsessions, Iron Cross, Wiens No.1, einen Bericht über die australischen Sharpies (haben nichts mit Sharp zu tun) und Longshot Music. Abgerundet wird dies durch Vorstellung der Bands zur beiliegenden CD-Compilation, einen Ausflugstip einer amerikanischen Abhörstation, eine History eines amerikanischen Massenmörders, einen Bericht über Schlangen und Reviews. Wenn auch nicht alles jedem in den Kram paßt, so ist der Inhalt hoch interessant und lesenswert.
Meik
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